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DIFA steigt in Joint Venture im Londener West End ein

Bürokomplex bedient hohe Nachfrage nach großflächigen Büros im West End. „71 & 77 Queen Victoria Street“ mit deutlichem Gewinn verkauft.

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Die DIFA Deutsche Immobilien Fonds AG und der britische Projektent- wickler Morley Fund Management haben ein 50:50 Joint Venture zur Entwicklung eines A-Class-Bürogebäudes in Londons aufstrebendem Geschäftsquartier Paddington Central gegründet. Der von Sheppard Robson entworfene Komplex wird nach Fertig-stellung im September 2007 rund 24.000 m² Bruttogeschossfläche in unmittelbarer Nähe zur Paddington Station bereithalten, welche als zentraler Verkehrsknotenpunkt im Londoner West End über den Heathrow-Express und vier Linien der London Under- ground eine ausgezeichnete Erreichbarkeit bietet. Der neungeschossige Büroneubau – Baubeginn ist noch im April - bedient mit Geschossflächen mit knapp 2.500 m² speziell die hohe Nachfrage im West End nach modernen, großflächigen Büros. „Das Londoner West End ist durch eine kleinteilige und überwiegend denkmalgeschütz-te Bausubstanz geprägt. Im Entwicklungsgebiet Paddington Cent-ral eröffnet sich jetzt erstmalig die Chance großflächiger, funktio-neller Büronutzungen mit entsprechenden Perspektiven für Miet-preissteigerungen“, sagt DIFA-Vorstand Dr. Reinhard Kutscher. DIFA erwirbt die Projektentwicklung, die vom britischen Entwickler Development Securities realisiert wird, für ihren Offenen Immobi-lienfonds DIFA-Global. Der weltweit investierende DIFA-Fonds ist in Londons City bereits mit der Projektentwicklung „1 Coleman Street“ vertreten. Legal & General wird die gesamten Flächen anmieten.

Das Joint Venture von DIFA und Morley leitet die zweite Bauphase der Ende der 90er Jahre begonnenen Quartiersentwicklung rund um Paddington Station ein. Das 11 Hektar große Gesamtareal Paddington Central wird nach Fertigstellung rund 149.000 m² Büro-, Einzelhandels- und Wohnfläche umfassen. Phase 1 von Paddington Central wurde 2002 fertig gestellt und ist vollständig vermietet – im Bürobereich unter anderen an Mieter wie Prudential, Chiltern und Kingfisher.

Die hohe Nachfrage japanischer Immobilieninvestoren nach gut vermiete- ten Büroimmobilien in Central London hat DIFA unterdessen genutzt, um das Bürohaus „71 & 77 Queen Victoria Street“ zu veräußern. Der Verkaufs- preis der 1996 für den DIFA-Fonds Nr. 1 erworbenen Immobilie – Hauptmieter ist die Royal Bank of Canada – beträgt 119 Mio. Britische Pfund. Käufer ist die Mitsui & Co., Ja-pans zweitgrößtes Handelsunter- nehmen. Der Verkaufspreis liegt um 7,6 Mio. Britische Pfund über dem zuletzt festgestellten Sachverständigenwert und fließt direkt dem DIFA-Fonds Nr. 1 zu. Über die zehnjährige Haltedauer erwirtschaftete das Fondsmanagement mit dem Objekt eine Rendite von 9,31 % p.a.