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DIFA investiert erstmals in Südkorea

Die ungebremste Wirtschaftsdynamik in Fernost hat die Investorennachfrage nach hochwertigen Büroimmobilien in den aufstrebenden Metropolen Asiens in die Höhe schnellen lassen. Zu den „Emerging Markets“, die neben den einheimischen Fondsgesellschaften auch zunehmend das Interesse ausländischer Investorengruppen auf sich ziehen, gehört Südkoreas Hauptstadt Seoul: Im ersten Halbjahr 2006 ver- zeichnete Seoul nach Angaben von CB Richard Ellis größere Transaktionen in Büroobjekte im Umfang von rund 933 Millionen US-Dollar. Mit einem Investment in Höhe von rund 62,8 Millionen Euro in Seoul hat jetzt die DIFA Deutsche Immobilien Fonds AG, Hamburg, den Markteintritt in Fernost vollzogen. Nach rund zweijähriger Vorbereitung erwarb das Immobilienun- ternehmen der Union Investment Gruppe das im Büroteilmarkt Mok-Dong gelegene „Seoul Mobile Telecom Building“ (Bild 2, l.). Durch weitere Zu- käufe will DIFA ihr internationales Immobilienportfolio - nach den jüngsten Investments in der Türkei, in Kanada und Mexiko - nun auch in der asiatisch-pazifischen Region strategisch erweitern.

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„Das Investment ist Beleg für unsere konsequente Expansion in den Wachstumsregionen der Welt“, sagt DIFA-Vorstand Dr. Reinhard Kutscher. „Der Schritt nach Südkorea ermöglicht uns den unmittelbaren Zugang zu den chancenreichen Schwellenländern des asiatischen Kontinents und damit zu Märkten mit attraktiven Renditeperspektiven.“ Das erste Investment in Fernost folgt einer intensiven Vorbereitungsphase, in der die Marktstrukturen in Asien zusammen mit dem von DIFA für Asien beauftragten Asset Manager ING Real Estate und einem eigenen Team vor Ort analysiert und Marktchancen geprüft wurden. „Von der strategischen Partnerschaft mit ING Real Estate versprechen wir uns einen langfristigen Erfolg unseres Asien-Engagements, das wir schrittweise auf andere Märkte der Region ausweiten wollen“, so Dr. Kutscher. Neben Seoul und Shanghai bereitet DIFA auch in Singapur und Tokio den Ankauf von Büro- und Einzelhandelsimmobilien vor.

DIFA eröffnet Repräsentanz in Singapur
Um die Märkte in Fernost zu durchdringen, hat DIFA im September in Singapur - nach New York und Madrid - ihr drittes Auslandsbüro eröffnet. Repräsentant für DIFA wird Steffen Wolf sein, der bisher die Asienexpansion für DIFA von Hamburg aus geleitet hat und über langjährige Erfahrungen in Asien verfügt. „Seoul gehört zu den mittlerweile etablierten Märkten der asiatisch-pazifischen Region mit mittleren Marktrisiken und der Aussicht auf Mietsteigerungen in allen Teilmärkten. Wir prüfen aber auch intensiv Wachstumsmärkte wie China und Indien, die zwar nicht über vergleichbare Marktreife verfügen, andererseits aber sehr interessante Wachstumsperspektiven bieten“, sagt Steffen Wolf zum weiteren Vorgehen DIFAs in Asien. „Singapur bietet DIFA für die Erschließung dieser Märkte einen guten Ausgangspunkt, der die Nähe zu den angepeilten Märkten und eine sehr gute Infrastruktur verbindet.“

Verknappung hochwertiger Büroflächen in Seoul
Das 17-geschossige „Seoul Mobile Telecom Building“, das den internationalen Immobilienbestand des institutionellen Publikumsfonds DIFA Immo-Invest ergänzt, befindet sich in zentraler, gut sichtbarer Lage im etablierten Büroteilmarkt Mok-Dong. Mit Mok-Dong hat sich ein nachgefragter Entlastungsstandort für den angrenzenden Büromarkt Yoido herausgebildet. Das im Dezember 1999 fertig gestellte Gebäude verfügt über rund 34.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche, die zu 93 % vermietet sind. Hauptmieter sind der Online-Bestelldienst Woori Homeshopping und Samsung Life Insurance, eine der größten Lebensversicherungsgesellschaften Südkoreas. Die nachhaltige Vermietbarkeit ist durch das begrenzte Neubauvolumen und die Verknappung verfügbarer hochwertiger Büroflächen am Standort in Verbindung mit der guten Gebäudequalität gesichert.