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Die Zukunft der Wohnimmobilien und der Wohnungsunternehmen in Deutschland

Der Markt für Wohnimmobilien steht vor einem grundsätzlichen Wandel. Während in den letzten Jahren aufgrund eines stark gestiegenen Angebots in den 90er Jahren Marktungleichgewichte (Leerstände) entstanden sind, werden die Herausforderungen in der Zukunft vor allem von der Nachfrage kommen.

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Auf der Angebotsseite des Wohnimmobilienmarktes ist ein bestimmendes Thema neben der Privatisierungsdiskussion der langjährige Rückgang der Wohnungsfertigstellungen. Seit rund 10 Jahren geht die Zahl der fertig gestellten Wohnungen im Mehrfamilienhausbau kontinuierlich zurück, während sie bei den Einfamilienhäusern in den letzten Jahren stagnierte. Ursachen sind zum einen die aufgebauten Kapazitäten nach der Vereinigung
und zum anderen die geringen Nachfrageimpulse. Kurzfristig rechnen wir auch nicht mit einer Änderung dieser Entwicklung. Bei Hauspreisen und Mieten ist im Allgemeinen kein ausreichend starker Zuwachs festzustellen, um Anreize für verstärkte Neubauaktivitäten zu geben (mit regionalen Ausnahmen).

Nachfrageseitig besteht hingegen das zukünftige langfristige Problem der demographischen Entwicklung. Zwar wird die Anzahl der Haushalte (= Nachfrager) insgesamt in Deutschland bis 2025 noch leicht steigen, aber regional ist mit teilweise deutlichen Rückgängen zu rechnen. In Ostdeutschland wird eine Abnahme von durchschnittlich rund 10 v. H. angenommen, wobei in einzelnen Kreisen und Städten die Einbußen sogar noch deutlich stärker ausfallen können. Es gibt allerdings auch Kreise, deren Haushaltszahl stark zunehmen wird, so dass eine regional differenzierte Betrachtung des Wohnimmobilienmarktes erforderlich ist.

Da es sich bei „Wohnen“ um ein lebensnotwendiges Gut handelt und in Ostdeutschland der Markt große Verwerfungen aufweist, ist ein staatliches Eingreifen grundsätzlich notwendig. Wesentliches Instrument sind dabei die staatlichen Maßnahmen des Bund-Länder-Programms „Stadtumbaus Ost“, die letztlich durch den Abriss von Wohnungen zu den deutlichen Rückgängen bei den Leerständen in Ostdeutschland geführt haben. Auch wenn das Programm 2009 auslaufen wird, rechnen wir mit dessen Fortsetzung.

Neue Herausforderungen für die Unternehmen der Wohnungswirtschaft hat der Einstieg privater Finanzinvestoren gebracht. Die Privatisierungen von kommunalen Wohnungsbeständen durch den Verkauf an institutionelle Investoren haben das Marktumfeld für die Unternehmen der Wohnungswirtschaft nachhaltig verändert. Zwar lässt sich ein Urteil über den langfristigen Erfolg der Privatisierungen noch nicht treffen, aber für die Wohnungsunternehmen haben sie neue Rahmenbedingungen gebracht. Die kommunalen Eigentümer haben ihre Rendite-Anforderungen deutlich erhöht. Die Unternehmen haben daher den eingeschlagenen Weg der Professionalisierung konsequent weiterzuverfolgen. Optimierung der Wohnungsbestände und die Steigerung der Werthaltigkeit der Immobilien sind nur einige der anzustrebenden Ziele. Hierbei kann die Optimierung der Finanzierung, wie auch der Einsatz neuer Finanzierungsinstrumente, einen Beitrag leisten, um im härter werdenden Wettbewerb bestehen zu können.

Lesen Sie die aktuelle Studie "Zukunft der Wohnimmobilien und der Wohnungsunternehmen in Deutschland" der Nord/LB bei uns im Detail und verpassen Sie keinen der sechs Studienteile:

16.04.2008 - 1. Teil

Der Wohnungsmarkt in Deutschland

21.04.2008 - 2. Teil

Marktanalyse bis 2020
- Angebot
- Nachfrage


25.04.2008 - 3. Teil

Marktanalyse bis 2020
- Marktentwicklung


30.04.2008 - 4. Teil

Stadtumbauprogramme in Deutschland und deren Perspektive

05.05.2008 - 5. Teil

Neue Anforderungen an die Wohnungsunternehmen durch den Einstieg von Finanzinvestoren
- Der Investmentmarkt für Wohnimmobilien
- Privatwirtschaftliche oder öffentliche Wohnungsunternehmen?


08.05.2008 - 6. Teil

Neue Anforderungen an die Wohnungsunternehmen durch den Einstieg von Finanzinvestoren
- Alternative Organisationsformen
- Erhöhung der betriebswirtschaftlichen Effizienz der öffentlichen Wohnungsunternehmen


TIPP: PROPERTY MAGAZINE FLAT-User können die komplette Studie im Research-Bereich herunterladen.
Research-Bereich