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Die Iren kommen

Auf einer gemeinschaftlichen Konferenz in Dublin informierten jetzt Colliers Jackson-Stops, Irland, und Colliers PropertyPartners, Deutschland, rund 140 irische Investoren über ihre Möglichkeiten auf dem deutschen Immobi- lienmarkt. Der deutsche Markt ist derzeit heiß begehrt unter ausländischen Käufern. Im vergangenen Jahr haben sie nach Berechnung von Colliers PropertyPartners etwa 20,5 Milliarden Euro in deutsche Immobilien gesteckt. Davon kamen allein um die 70 Prozent aus den USA, Großbritan- nien und Irland.

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Nach Aussagen der Teilnehmer wollen die Iren ihr Engagement auf dem deutschen Markt nun intensivieren. Im Gegensatz zu ihren angelsächsi- schen Kollegen sind irische Investoren auf der Suche nach Immobilien im vergleichsweise kleinvolumigen Bereich. Meist sind es syndizierte Privatin- vestoren, die vielmehr mittelständisch agieren und mittelfristig die gekauf- ten Immobilien wieder veräußern wollen. Ihre Chancen sehen sie vor allem in der Nischen-Größenordnung zwischen 5 und 15 Millionen Euro. Auf der Einkaufsliste ganz oben stehen Einzelhandels- aber auch Büroimmobilien.

Mit allen anderen ausländischen Käufern ist den irischen Investoren jedoch gemein, dass sie mittelfristig auf eine Belebung der deutschen Wirtschaft setzen. Und die Renditen in Deutschland sind mit 5 bis 6 Prozent für Spit- zenprodukte attraktiver als auf dem irischen Markt. Irische Kaufinteressen- ten vertrauen nach Recherchen von Colliers Jackson-Stops darauf, dass die Erträge auf dem Büroimmobilienmarkt mit der sich bereits abzeichnen- den Erholung der Mieten steigen werden. Einzelhandelsimmobilien gelten angesichts guter Renditen im internationalen Vergleich sowie eines qualitativ hochwertigen Angebots als äußerst interessante Investments.