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Die Ferienwohnung als zusätzliche Einnahmequelle

Wer träumt nicht davon, ein Haus am Meer oder im Grünen zu besitzen, in welchem man im Urlaub entspannen kann? Nur die Wenigsten können sich jenen Luxus jedoch leisten. Möchte man sich trotzdem den Traum von einem Urlaubsdomizil verwirklichen, bietet es sich an, die Immobilie an Gäste zu vermieten und somit Einnahmen zu generieren. Doch damit dies letztendlich auch tatsächlich funktioniert, muss man als Vermieter einiges beachten. Die folgenden Tipps sollten Ferienhausbesitzern dabei helfen, die Immobilie ertragreich zu vermieten.

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Vor dem Kauf Formalitäten klären
Es klingt so einfach: Man kauft ein Haus oder eine Wohnung und vermietet diese dann an Gäste, wenn man die Immobilie gerade nicht selber nutzt. Mit der Realität hat dies jedoch nur wenig zu tun und so ist schon so mancher anstrebender Vermieter mit seinem Vorhaben gescheitert. In Deutschland ist es vielerorts nämlich nicht erlaubt, eine Eigentumswohnung als Ferienwohnung zu vermieten. Aus diesem Grund sollte man sich unbedingt bereits vor dem Kauf der gewünschten Immobilie bei der zuständigen Behörde erkundigen, ob eine Ferienvermietung zulässig ist. Die Zustimmung ist zudem schriftlich festzuhalten, falls es zu einem späteren Zeitpunkt doch zu Streitigkeiten kommen sollte.

Wer vorhat, bauliche Veränderungen an dem Objekt vorzunehmen, muss hier zuerst das zuständige Bauamt informiert. Dies ist im Übrigen auch bei dem Neubau eines Ferienobjektes der Fall. Die baulichen Vorschriften, welche in den Bauordnungen der Bundesländer verankert sind, müssen beim Bau oder Umbau unbedingt berücksichtigt werden. Ist die Genehmigung beim Bauamt eingeholt, muss das örtliche Gewerbeamt benachrichtigt und dort schriftlich ein Gewerbe angemeldet werden. Jene Anmeldung ist unbedingt erforderlich, da das Gewerbeamt im Folgenden die Unterlagen an das Finanzamt weiterleitet, welches wiederum einstuft, wie die jeweilige Unterkunft steuerlich behandelt werden soll. Grundsätzlich müssen Vermieter Lohn- und Einkommenssteuer abführen, gegebenenfalls kommt noch eine Gewerbe- und/oder Umsatzsteuer hinzu.

Um Ferienhausbesitzern das Bewirtschaften ihres Domizils leichter zu machen, muss mittlerweile keine gaststättenrechtliche Erlaubnis mehr beantragt werden. Es muss lediglich weiterhin eine lebensmittelrechtliche Belehrung vorgewiesen werden können, welche beim zuständigen Landratsamt erhältlich ist.

Selbstverständlich müssen sich Ferienhausbesitzer auch bei einem Domizil im Ausland über derartige Vorschriften informieren, da diese von den hiesigen Vorgaben abweichen können.

Professionellen Dienstleister beauftragen
Wer sich für eine Ferienvermietung entscheidet, sollte zumindest am Anfang mit einem nationalen Dienstleister zusammenarbeiten, welcher das Feriendomizil auf seiner Homepage anbietet. Vor allem dann, wenn man nicht vor Ort wohnt, ist ein solcher Dienstleister ein guter Ansprechpartner, da er die Organisation der Vermietung sowie die Überprüfung der Mieter übernehmen kann. Mehr Informationen zu diesem Thema gibt es unter folgendem Link