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DIC und MSREF stellen Planungen für Frankfurter „MainTor“ vor

Die Frankfurter DIC – Gruppe (Deutsche Immobilien Chancen) hat jetzt die Pläne für die Neugestaltung des Degussa-Areals der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Neukonzeption des Projektes „ MainTor - ImPuls von Frankfurt“ verfolgt drei Hauptziele:

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· Aus dem jahrzehntelang abgeschlossenen Industrie- und Verwaltungsareal wird ein offenes multifunktionales Ensemble verschieden genutzter Einzelgebäude mit hoher Lebensqualität im Herzen Frankfurts entstehen.

· Die Neugestaltung ist so konzipiert, dass sich das neue Viertel nahtlos in die angrenzenden Teile der Frankfurter Innenstadt und zum Main integriert und damit neue attraktive Verbindungen schafft.

· Es wird ein offener und kommunikativer Erlebnisraum geschaffen, dessen Schnittpunkt in einem zentralen, öffentlichen Platz liegt. Darüber hinaus entsteht Wohnraum in wertvoller und prominenter Lage am Main.

Ein für die Öffentlichkeit bis heute nicht begehbares, gewerblich genutztes Areal in bester Innenstadtlage wird unter Integration des Ankermieters Degussa mit seinen rund 1.000 Arbeitsplätzen der Öffentlichkeit erstmals zugänglich gemacht. Das Vorzeigeprojekt leistet mit seinen integrativen Konturen einen weiteren Beitrag zum Erscheinungsbild der Stadt als internationale Metropole.

Das Degussa-Areal wurde von der DIC Ende 2005 zusammen mit Morgan Stanley Real Estate Fund (MSREF) in einem strukturierten Bieterverfahren von der Degussa AG erworben. Mit der Entwicklung des architektonischen Gesamtkonzepts wurde das renommierte Architekturbüro KSP Engel & Zimmermann beauftragt. Dabei erfolgte die detaillierte Planung unter Berücksichtung der Interessen der Stadt Frankfurt, die unter anderem eine Öffnung des Areals, die Schaffung von neuen öffentlichen Infrastrukturen und Stadträumen, sowie die Integration hochwertiger Wohnflächen vorsehen.

Als „Tor“ zwischen Bankenviertel und Main wird das rund 21.000 m² große Quartier aufgrund seiner Offenheit und Durchlässigkeit zum Main erlebbar. Diese Tor-Situation wird durch die doppelt gestaffelten Torhäuser mit dem Pendant zum Hochhaus der Schweizer-National-Versicherung und dem Eurotower auch in der Skyline klar ablesbar. Die Entwicklung ist geprägt von einem kommunikativen Netz aus Wegen, Grünanlagen, Plätzen und Terrassen. Die historischen Wegebeziehungen zwischen Main, Bankenviertel und Innenstadt werden neu hergestellt. Im Zentrum des Quartiers ist ein großzügiger und öffentlicher Platz vorgesehen, um den herum sich Gastronomie mit innovativen Konzepten gruppieren wird. Das denkmalgeschützte „Hermann-Schlosser-Haus“ am Untermainkai wird erhalten und über eine grüne Terrasse und einen Kunstgarten harmonisch in das Gesamtensemble integriert.

Essentieller Bestandteil der Planungen ist das zentrale Hochhaus WinX, dessen filigrane Architektur die Frankfurter Skyline ergänzt und Frankfurts Metropol-Charakter stärkt. Das Hochhaus ermöglicht die gewünschte Auflockerung des Areals durch großzügige Platzgestaltung, Wegebeziehungen und Sichtachsen und schafft damit erst die Voraussetzungen, ein bis dato abgeschlossenes Areal im Logenplatz am Main neu zu positionieren.

Die DIC wird in nächster Zeit in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Frankfurt das für die Umsetzung erforderliche Planungsrecht abstimmen. Die Realisierung der vorliegenden Planung könnte in einem Zuge durchgeführt werden und dauert in Abhängigkeit der Anzahl der Bauabschnitte rund fünf Jahre. Erste Bauarbeiten können bereits in der 2. Jahreshälfte 2008 starten. Das Areal wird innerhalb der mehrjährigen Bauphase fortwährend genutzt und belebt. Das geplante Gesamt-Investitionsvolumen beträgt über 500 Mio. Euro.