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DFKI legt Grundstein für neues Gebäude

Mit finanzieller Unterstützung des Landes Rheinland-Pfalz, der Europäischen Union und der Stadt Kaiserslautern errichtet das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) im PRE-Uni-Park ein neues Gebäude.

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Der rheinland-pfälzische Wissenschaftsminister Zöllner legte am 03.02.06 gemeinsam mit dem kaufmännischen Geschäftsführer des DFKI, Dr. Walter Olthoff und DFKI-Standortsprecher Prof. Andreas Dengel den Grundstein für das neue Gebäude. Dabei bezeichnete der Minister die Baumaßnahme als richtigen und notwendigen Schritt, um die Arbeitsmöglichkeiten des Forschungszentrums zu verbessern und unterstrich die Bedeutung des DFKI für die IT-Strategie des Landes Rheinland Pfalz: „Unsere Technologiepolitik unterstützt den Transfer von Forschungsergebnissen in Produkte und Verfahren. Das DFKI hat bewiesen, dass dieser Spagat zwischen Grundlagenforschung und Anwendungsorientierung sowie zwischen Wissenschaft und Wirtschaft in Rheinland-Pfalz gelungen ist: Etwa 700 Arbeitsplätze sind aus den mittlerweile 41 Spin-Off Unternehmen des DFKI entstanden. Eine Vielzahl davon in Rheinland-Pfalz.“
Das Land Rheinland-Pfalz übernimmt etwa die Hälfte der Gesamtkosten in Höhe von 7,6 Mio. Euro: Das Wissenschaftsministerium beteiligt sich mit 1,8 Mio. Euro, das Wirtschaftsministerium mit 1,0 Mio. Euro und das Innenministerium mit 900.000 Euro. Die Stadt Kaiserslautern finanziert eine öffentlich zugängliche Plaza vor dem Gebäude mit 100.000 Euro.
"Das DFKI expandiert weiter, das neue Zuhause wird ein Schmuckstück. Mit den neuen Räumlichkeiten und modernster Technik wird das DFKI noch besser für den nationalen und internationalen Wettbewerb aufgestellt sein,“ so Prof. Wolfgang Wahlster, der Leiter des DFKI.
Der Neubau liegt in unmittelbarer Nähe des neuen Fraunhofer Zentrums und des Instituts für Oberflächen- und Schichtanalytik und gegenüber dem Gelände, auf dem das neue Max-Planck-Institut für Softwaretechnik entstehen wird. Auf etwa 4200 Quadratmetern Nutzfläche entsteht Raum für 100 wissenschaftliche Mitarbeiter und etwa 50 studentische Hilfskräfte. Das komplett verglaste Erdgeschoss des Gebäudes ist, von der vorgelagerten Plaza leicht einzusehen und dient als Schaufenster der Wissenschaft.
Der Präsident der Technischen Universität Kaiserslautern, Prof. Helmut Schmidt hob die Bedeutung des Forschungszentrums für die gesamte Universität hervor: „Das DFKI ist mittlerweile das weltweit größte Zentrum für Künstliche Intelligenz. Für die Universität und die Region war und ist das DFKI ein Schrittmacher für die Ansiedlung von IT-Forschungsinstituten und Unternehmen“.
Oberbürgermeister Bernhard Deubig freut sich, dass das DFKI in Zukunft über repräsentative Räumlichkeiten verfügt und betonte die erstligareife Kooperation mit dem Zentrum in der Begleitung der Fußball Weltmeisterschaft.
Das DFKI ist seit 2004 Partner für Innovationen der Bundesregierung und einer der "365 Orte im Land der Ideen", die im Jahr 2006 jeweils an einem Tag ihre Ideen und Ergebnisse im Rahmen der Initiative "Deutschland - Land der Ideen" unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten präsentieren werden.

Fotos: DFKI, www.photocase.de