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Deutschlands Immobilienmarkt gewinnt die Liebe der Briten zurück

In den Boom-Jahren 2006 bis Mitte 2008 haben vor allem UK Investoren einen enormen Nachfrageüberhang in der Immobilienbranche erzeugt. Dann jedoch folgten notwendige Wertberichtigungen der Immobilienportfolios auf ein nachhaltiges Niveau und eine Anpassung des Wechselkurses zwischen Euro und Pfund. Die Folge: Die Investitionsbereitschaft der UK-Investoren in Deutschland war seit Mitte 2008 nahezu zum Stillstand gekommen. Jetzt ist das Interesse der Investoren aus Großbritannien allerdings wieder erwacht. So lautet das Fazit einer aktuellen Erhebung der Realogis Investment GmbH.

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Realogis hatte im November und Dezember 2010 rund einhundert Privat-, Fonds- und institutionelle Investoren aus Großbritannien zu ihren Investitionsplänen in Immobilien in den kommenden drei Jahren befragt. „Im Gegensatz zu deutschen Investoren spielt bei den britischen Investoren die Asset-Klasse Wohnen eine untergeordnete Rolle“, heißt es von Realogis. Stattdessen stünden neben den Klassikern „Büro“ und „Handel“ vor allem die Asset-Klassen „Logistik“ und „Leichtindustrie bei den UK-Investoren auf dem Einkaufszettel für Deutschland. Das wird, so Realogis, eine weitere Etablierung dieses Segments und eine Wertsteigerung bis Ende 2011 zur Folge haben.
Ausländische Investoren konzentrieren sich nicht nur auf ein Land, sondern planen in der Regel ihre Investitionen europaweit zu diversifizieren. Laut der Befragung von Realogis liegt Deutschland als Investitionsland im Hauptfokus: Knapp jedes dritte der befragten Unternehmen plant Immobilieninvestitionen in Deutschland (30 Prozent) gefolgt von Großbritannien mit 25 Prozent sowie Frankreich (14%) und Benelux (13%). Osteuropa rückt für rund sieben Prozent der befragten Investoren wieder in Fokus, insbesondere Polen. Zudem gewinnen skandinavische Länder wieder an Bedeutung.