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Deutschlands energiesparendste Häuser zu besichtigen

Das Interesse für energieeffizientes Bauen ist durch die hohen Energiepreise spürbar gestiegen. Trotzdem bleibt es für die meisten Menschen eine Herausforderung, in ein Haus zu ziehen, das nicht ganz dem Herkömmlichen entspricht. Viele haben noch Bedenken wie "Ist die Lüftungsanlage wirklich nicht zu hören?", "Wie ist das mit dem Fensteröffnen?" oder "Muss ich mich da nicht mit Technik auskennen?" Im Gespräch mit Bewohnern und Architekten können Fragen direkt beantwortet werden und das Erleben eines Passivhauses überzeugt mehr als tausend Erklärungen. Denn der Komfort, die Behaglichkeit und die Luftqualität sind in einem Passivhaus nachweislich höher als in einem konventionellen Gebäude, ohne dass ein bestimmtes Verhalten der Bewohner erforderlich wäre.

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Was viele nicht wissen: Der Passivhaus-Standard ist einer der am genauesten überprüften Baustandards: In rund 400 Wohneinheiten wurden Messungen im Rahmen wissenschaftlicher Forschungs-Projekte durchgeführt. Sie haben nicht nur nachgewiesen, dass der Heizenergieverbrauch in Passivhäusern wirklich extrem niedrig ist, sondern auch, dass sie sehr behaglich sind, also im Winter warm und im Sommer angenehm kühl.

Rund 6.000 Passivhäuser sind in Deutschland schon bewohnt, ca. 8.000 weltweit. Seit 15 Jahren wird das erste Passivhaus in Darmstadt-Kranichstein von vier höchst zufriedenen Familien bewohnt, die in kein anderes Haus mehr ziehen möchten. Rund die Hälfte der am 3. Tag des Passivhauses zu besichtigenden Projekte sind zum ersten Mal mit dabei.

Es sind nicht nur Wohnhäuser sondern auch Büro- und Verwaltungsgebäude, Kindergärten und Schulen. Auch in Österreich, Polen, Niederlande und Luxemburg sind Häuser zu besichtigen.

Die Veranstalter, die unabhängige Informations-Gemeinschaft Passivhaus Deutschland in Zusammenarbeit mit ihren Mitgliedern, laden alle Interessierten dazu ein, sich im Internet unter http://www.ig-passivhaus.de ein eigenes Besichtigungsprogramm mit Objekten in ihrer Nähe zusammenzustellen.