Cookie Fehler:

Cookies sind in Ihrem Browser deaktiviert. Um alle Funktionen z.B. das Login nutzen zu können, müssen Cookies aktiv sein. Bitte aktivieren Sie Cookies in Ihrem Browser.

    Drucken Drucken  Diesen Artikel zu den Favoriten hinzufügen Favoriten

Deutscher Wohnimmobilienmarkt bietet großes Potenzial

Der deutsche Wohnimmobilienmarkt verspricht für die kommenden Jahre ein großes Entwicklungspotenzial. Das ist eine der Kernaussagen aus dem aktuellen „Feri Immobilien Monitor“, in dem die Feri Rating & Research GmbH zweimal jährlich eine Zusammenfassung ihrer Prognosen für die europäischen und amerikanischen Immobilienmärkte veröffentlicht. Ein Grund dafür ist das weiterhin starke Interesse von Immobilieninvestoren am deutschen Markt. Im Jahr 2006 wurden fast 13 Mrd. Euro in deutsche Wohnimmobilienportfolios investiert, das entsprach einem Anteil von rund 19 Prozent des Gesamttransaktionsvo-lumens am deutschen Immobilienmarkt. Weitere Gründe sind die steigende Nachfrage und das Mietsteigerungspotenzial deutscher Wohnimmobilien.

.

Bautätigkeit deckt langfristig nicht den Bedarf an Wohnungen
Vor dem Hintergrund, dass investmentfähige Objekte an den deutschen Büroimmobilienmärkten zunehmend rar werden, sind Wohnimmobilien für Investoren eine vielversprechende Alternative. Zudem wurden bereits seit der Jahrtausendwende in Deutschland zu wenig Wohnungsneubauten fertig gestellt, um den mittel- bis langfristigen Bedarf zu decken. „Wir steuern in den attraktiven Regionen auf eine Unterversorgung hin“, so Wolfgang Kubatzki, Leiter Real Estate bei der Feri Rating & Research GmbH. „Die zu erwartende Verknappung des Wohnungsangebots in den Wachstumszentren wird die erzielbaren Mietpreise steigen lassen.“ Für die kommenden Jahre rechnet Feri mit einer gleichmäßig um rund 0,4 Prozent jährlich wachsenden Wohnraumnachfrage. Ein wesentlicher Impuls für die Nachfrageentwicklung ist der anhaltende Trend zu geringeren Personenzahlen je Haushalt.

Nachholbedarf bei Wohnungsmieten und Kaufpreisen
Während das durchschnittliche Haushaltseinkommen seit 1995 in Deutschland um rund 10 Prozent gestiegen ist, liegen die Mietpreise heute fast noch auf demselben Niveau wie vor elf Jahren. Die durchschnittlichen Kaufpreise für Wohnimmobilien sind im selben Zeitraum sogar um fast 15 Prozent gesunken.

Damit ist Deutschland im europäischen Vergleich eine Ausnahme: In Großbritannien haben sich die Preise für Wohnungen in den letzten elf Jahren annähernd verdreifacht. Auch die Preise am irischen Wohnungsmarkt erreichten im gleichen Zeitraum beinahe ein ähnliches Wachstum, während die Preise für Wohnungen in Spanien immerhin fast auf das Zweieinhalbfache stiegen. „Die Kaufpreise werden in Deutschland mit hoher Wahrscheinlichkeit anziehen. Hier sehen wir nach wie vor deutliches Potenzial. Das Gleiche gilt auch für die Mieten. Man bedenke, dass ein Europäer etwa ein Drittel seines Einkommens für das Wohnen ausgibt, während ein Deutscher nicht einmal ein Fünftel seines Einkommens einsetzen muss“, so Kubatzki.

Renditeerwartungen über dem europäischen Durchschnitt
Für die kommenden zehn Jahre sieht Feri im Wohnimmobilienbereich eine durchschnittliche Performance von 8,78 Prozent jährlich an den Top-Fünf-Standorten Deutschlands Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und München. An den so genannten B-Fünf-Standorten Dresden, Heidelberg, Leipzig, Münster und Wiesbaden rechnet Feri sogar mit einer durchschnittlichen Performance von 8,9 Prozent jährlich. Zum Vergleich: Europaweit rechnet Feri mit einer durchschnittlichen jährlichen Performance von 7,92 Prozent.