Cookie Fehler:

Cookies sind in Ihrem Browser deaktiviert. Um alle Funktionen z.B. das Login nutzen zu können, müssen Cookies aktiv sein. Bitte aktivieren Sie Cookies in Ihrem Browser.

    Drucken Drucken  Diesen Artikel zu den Favoriten hinzufügen Favoriten

Deutsche Wohnen: Zukäufe in Dresden, Leipzig und Halle geplant

Die im S-DAX gelistete Deutsche Wohnen AG hat im Januar rd. 170 Wohnungen in Dresden, Leipzig und Erfurt erworben. Nach Angaben des Vorstandsvorsitzenden Andreas Lehner sind weitere Zukäufe in den genannten ostdeutschen Städten geplant. In Dresden und Leipzig wolle man rd. 3.000 Objekte erwerben, um damit die notwendige "kritische Masse" in der Region zu erreichen.

.

Die im Frühjahr 2006 angekündigte Verdoppelung des Wohnungsbestan- des wird Lehner zufolge allerdings nicht "kurzfristig", sondern erst bis Ende 2009 erreichbar sein. Als Investitionsmittel stünden bis zu 1,3 Mrd. Euro - genehmigtes und bedingtes Kapital sowie eine neue Kreditlinie - bereit. Den aktuellen Gesamtwohnungsbestand des Unternehmens bezifferte Lehner auf ca. 21.000 Objekte.

Auch für die weitere Geschäftsentwicklung gibt der Manager eine eher zurückhaltende Prognose. Unter Verweis auf die Mietpreisentwicklung in deutschen Städten geht Lehner davon aus, dass das Ergebnis auf dem Niveau von 2006 liegen wird - in nächster Zeit werde sein Unternehmen keine Ergebnissprünge liefern können. Allerdings bewege man sich auf einem "exzellenten Niveau".

Für 2007 erwartet Lehner ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 44 Mio. Euro, es würde damit sogar knapp 5 % unter dem Ergebnis von 2006 (46,2 Mio. Euro) liegen. Im vergangenen Jahr hat die Deutsche Wohnen einen Konzernüberschuss von gut 31 Mio. Euro (+ 94 %) erzielt, profitierte dabei jedoch von zwei Sondereffekten in Höhe von fast 13 Mio. Euro:

● Zum einen habe die erstmalige Vollkonsolidierung des DB Immobilienfonds 14 mit 8,8 Mio. Euro zum Nettoergebnis beigetragen; da der Anteil der Deutsche Wohnen an dem geschlossenen Immobilienfonds mit mehr als 2.600 Wohnungen mittlerweile rd. 25 % betrage, sei die erstmalige Vollkonsolidierung aufgrund von IFRS-Bilanzierungsrichtlinien notwendig gewesen.
● Zum anderen resultiere aus dem Verkauf einer Liegenschaft in Frankfurt ein Buchgewinn von rd. 4 Mio. Euro. Deutsche Wohnen hatte im Juli rd. 14.000 m² große unbebaute Flächen in der Hansaallee der Mainmetropole an die ABG Wohnungsbau-Beteiligungsgesellschaft verkauft.

Ohne die Sondereffekte wäre der Konzernüberschuss 2006 um rd. 2 Mio. Euro höher ausgefallen als im Jahr 2005 (+ 12,5 %). Das EBIT stieg um 17 % (2005: 39,4 Mio. Euro), das EBITDA um 20 % auf 68,1 Mio. Euro (Vorjahr: 56,8 Mio. Euro).