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Deutsche Wohnen: Ergebnisentwicklung weiter positiv

Die Deutsche Wohnen AG legt heute, am 28. November 2006, Geschäftszahlen zum 30. September 2006 vor. Für die Deutsche Wohnen AG besteht das Jahr 2006 aus zwei Rumpfgeschäftsjahren zum 30. Juni und zum 31. Dezember 2006. Dennoch beziehen sich die Ausführungen im Zwischenbericht auf die 9-Monats-Periode vom 1. Januar bis 30. September 2006, also unter Einbeziehung des Rumpfgeschäftsjahres 1. Januar bis 30. Juni 2006. Auf dieser Basis sind Vergleiche mit Ergebnissen des Vorjahres möglich.

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Nachstehend wesentliche Aussagen zum Geschäftsverlauf zwischen dem 1. Januar und dem 30. September 2006:

- Vor- und Nachsteuerergebnis mit 7,0 Mio. Euro (Vorsteuerergebnis) und 5,5 Mio. Euro (Nachsteuerergebnis) gegenüber dem um steuerliche Sondereffekte bereinigten Vorjahr deutlich angestiegen (67% bzw. 90%).

- EBIT mit 24,6 Mio. Euro gegenüber Vorjahreszeitraum um rund 5% erhöht (EBITDA gegenüber 2005 geringfügig um 3%vermindert).

- Hausbewirtschaftung mit einem gegenüber Vorjahr nahezu konstanten Segmentergebnis von 35,4 Mio. Euro bei rund 4%iger privatisierungsbedingter Mieterlösreduktion (Ist-Mieten).

- Wohnungsprivatisierung gegenüber Vorjahr deutlich verbessert. Das Segmentergebnis erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um rund 91% auf 6,1 Euro Mio.

- Negatives Finanzergebnis infolge optimiertem Darlehensmanagement gegenüber Vorjahr um 2,2 Mio. auf 17,1 Mio. Euro deutlich verringert.

- Erhöhter Verwaltungs- und Personalaufwand aufgrund der bilanziellen Entflechtung der Deutsche Wohnen aus der Deutsche Bank-Gruppe sowie aufgrund Wachstumsvorbereitungen.

Für das Gesamtjahr ist im Konzern von einem Vorsteuerergebnis von rund 20 Mio. Euro und einem Nachsteuerergebnis von rund 17 Mio. Euro auszugehen.

Wie bereits berichtet hat die Deutsche Wohnen im laufenden Jahr 2006 hat die Deutsche Wohnen rund 1.000 Wohneinheiten zugekauft. Diese räumlich im Bereich des Kernportfolio Rhein-Main/Rheinland-Pfalz gelegenen Ein- heiten werden in die bestehenden Bewirtschaftungs- und Privatisierungs- strategien integriert. Die Bestände beinhalten Aufwertungspotentiale, die bei angemessenen Einstiegspreisen innerhalb überschaubarer Zeiträume gehoben werden können.

Für weitere Portfoliozukäufe zählt der Grundsatz: Rentabilität vor Quantität. Vorschnelle und überteuerte Akquisitionen würden dazu führen, dass die Erwartungshaltung des Kapitalmarkts an die Deutsche Wohnen hinsichtlich Net Asset Value und einer angestrebten internen Verzinsung (Internal Rate of Return) von 8% bis 15% (nach Steuern auf Basis 75%iger Fremdfinan- zierung) nicht erfüllt werden könnte.