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Deutsche Telekom: Bewertung der Immobilien rechtens

Im Mammutprozess gegen die Deutsche Telekom hat das Oberlandesgericht Frankfurt den zentralen Vorwurf der Anlegeranwälte verworfen. Die Richter machten klar, dass sie die umstrittene Gruppenbewertung der Immobilien für keinen wesentlichen Fehler im Börsenprospekt halten. Die nachträgliche Neubewertung des Immobilienvermögens um 2,5 Mrd. Euro bedeute nur eine Abweichung von 12 %. Dies liege bei Immobilienbewertungen noch im Rahmen. Zwar hätte die Telekom im Prospekt darauf hinweisen müssen, dass die Immobilien in der Bilanz nicht mit dem üblichen Einzelwertverfahren, sondern mit einem Pauschalwertverfahren bewertet wurden. Das "Cluster"-Verfahren sei aber tendenziell zulässig gewesen. Wegen der „Masse an Grundstücken“ habe sich die Deutsche Telekom nämlich auf eine Ausnahmeregelung im Handelsgesetzbuch (Paragraph 252 Absatz 2) berufen können. Damit haben sich die Erfolgschancen der rund 16.000 klagenden Aktionäre in dem Mammutverfahren erheblich verschlechtert.

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