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Deutsche Post World Net mit gutem Jahresabschluss 2006

Die Deutsche Post World Net hat in Bonn eine positive Bilanz für das Geschäftsjahr 2006 gezogen und eine Dividendenerhöhung auf 75 Cent in Aussicht gestellt. Für 2007 kündigte der Konzern eine leichte Steigerung des Umsatzes sowie des operativen Gewinns ohne Sondereffekte an. "Unsere gute operative Performance in 2006 - vor allem im vierten Quartal - zeigt, dass unsere Strategie der Internationalisierung aufgeht'', sagte Konzernchef Dr. Klaus Zumwinkel. "Schon heute erwirtschaften wir rund 60 Prozent unserer Umsätze im Ausland und mehr als die Hälfte des operativen Gewinns mit Dienstleistungen außerhalb des Unternehmensbereichs BRIEF.''

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Die Integration des britischen Logistikers Exel mit 110.000 Mitarbeitern ist im Berichtsjahr reibungslos vorangekommen; die Bausparkasse BHW konnte früher als geplant in den Konzern integriert werden. Zumwinkel: "Wir haben mit Exel die größte Integration unserer Industrie und zusammen mit BHW die größte unserer eigenen Konzerngeschichte vollzogen und das mit großem Erfolg - was man an den Zahlen ablesen kann. ''Mit der Übernahme von Williams Lea wurde darüber hinaus das Angebot an Mehrwertleistungen im Unternehmensbereich BRIEF ausgebaut. Insgesamt verfügt der Konzern heute über eine stabile und in der Branche einmalige Basis für profitables organisches Wachstum. Diese Plattform wird durch die Anfang 2007 gestartete strategische Konzerninitiative "First Choice'' weiter gestärkt. In den kommenden zwei Jahren wird "First Choice" im gesamten Konzern mehr als 5.000 Projekte umfassen, die entscheidend zur Erreichung der für 2009 gesetzten Ziele beitragen sollen.

Um die Zukunft der Arbeitsplätze in Deutschland zu sichern, müssen die weiteren Liberalisierungsschritte beim Brief vernünftig und verantwortungsbewusst vollzogen werden. "Wir sind besorgt angesichts der politischen Rahmenbedingungen bei der vollständigen Öffnung des deutschen Briefmarktes", sagte Zumwinkel. Die aktuelle Situation, in der die Liberalisierung im europäischen Gleichklang nicht geregelt ist und die Konkurrenten ungehindert Lohndumping betreiben können, verhindert einen fairen Wettbewerb. "Die Deutsche Post wird weiterhin den Universaldienst in Deutschland flächendeckend gewährleisten'', so Zumwinkel.