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Vermietungsergebnis gesunken

Deutsche Konsum mit solidem Geschäftshalbjahr

Die Deutsche Konsum REIT-AG blickt auf ein solides erstes Geschäftshalbjahr 2023/2024 zurück.

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Die Mieterlöse der Gesellschaft sind im ersten Geschäftshalbjahr 2023/2024 gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum leicht um rund 3 % von 38,7 Mio. auf 39,8 Mio. Euro gestiegen. Dies resultiert im Wesentlichen aus einem leicht größeren Immobilienbestand im Vorjahresvergleich sowie aus indexbasierten Mieterhöhungen. Das Vermietungsergebnis hingegen sank von 26,5 Mio. auf 24,8 Mio., was vor allem auf höhere Vermietungsaufwendungen zurückzuführen ist.

Die Funds from Operations („FFO") verringerten sich gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum um 17,2 % und beliefen sich auf 16,5 Mio. Euro bzw. auf 0,47 Euro je Aktie (H1 2022/2023: 19,9 Mio. bzw. 0,57 Euro je Aktie). Dies geht im Wesentlichen auf gestiegene Zinsaufwendungen bei variablen und neueren Finanzierungen zurück. Die aFFO (FFO nach Abzug der kapitalisierten Modernisierungsmaßnahmen) sind um 25 % auf 10,7 Mio. Euro gestiegen, da im Vergleich zum Vorjahr weniger CAPEX-Maßnahmen getätigt wurden. In den kommenden Quartalen sind weitere Revitalisierungsmaßnahmen geplant, die zu signifikanten wirtschaftlichen Verbesserungen der Portfoliokennzahlen beitragen werden.

Das am 31. März 2024 bilanzierte Immobilienportfolio der DKR umfasst 183 Einzelhandelsobjekte mit einem Bilanzwert von rund 994,8 Mio. Euro (30. September 2023: 995.4 Mio.) und einer Mietfläche von rund 1.070.000 m². Zum Bilanzstichtag beträgt die annualisierte Jahresmiete 78,1 Mio. Euro (30. September 2023: 79,2 Mio.). Die durchschnittliche Ankaufsrendite des Gesamtportfolios beträgt derzeit rund 10,0 %.

Im ersten Geschäftshalbjahr 2023/2024 erfolgten keine Objektankäufe. Hingegen erfolgte der Verkauf des Objekts in Trier-Kenn mit Nutzen-Lasten-Wechsel zum Jahresende 2023 . Weiterhin wurde Ende März 2024 der Verkauf eines Teilportfolios von 14 Immobilien notariell beurkundet. Der erzielte Verkaufspreis lag aufgrund kurzfristiger Instandhaltungserfordernisse etwa 4 % unter dem IFRS-Buchwert per 30. September 2023. Der Abschluss der Verkaufstransaktion wird bis Ende Juni 2024 erwartet. Die Erlöse aus dem Verkauf sind fast vollständig zur Tilgung von Bankverbindlichkeiten und zur teilweisen Rückzahlung fälliger Anleihen vorgesehen. Zudem prüft die DKR derzeit weitere selektive Veräußerungen, deren Veräußerungserlöse zur Verringerung der Verschuldung eingesetzt werden sollen. Unter Berücksichtigung der beurkundeten Verkäufe umfasst das Portfolio pro forma derzeit 169 Einzelhandelsimmobilien mit einer Jahresmiete von etwa 72,5 Mio Euro.

Die DKR ist nunmehr in finalen Verhandlungen mit den Gläubigern der kurzfristig fällig werdenden Anleihen über 70 Mio. und 35,9 Mio. Euro, die bisher noch nicht abgeschlossen worden sind. Bis zur finalen Prolongation wurde daher zunächst das Fälligkeitsdatum der beiden Anleihen mit Einwilligung der Anleihegläubigerin auf den 30. Juni 2024 verlängert. Der Vorstand geht davon aus, dass die finale Prolongation nunmehr kurzfristig erfolgt.

Der EPRA NTA je Aktie hat sich zum 31. März 2024 aufgrund des positiven Halbjahresergebnisses leicht auf 7,91 Euro erhöht (30. September 2023: 7,64 je Aktie). Der Net-LTV beläuft sich zum Bilanzstichtag auf 61,4 % und liegt damit gegenwärtig über dem Zielwert von rund 50 %. Der Verschuldungsgrad soll jedoch zum Ende des Geschäftsjahres 2023/2024 wieder unter 55 % sinken.

Angesichts der beurkundeten Verkaufstransaktion und der bevorstehenden Verlängerung der Anleihen bei gleichzeitig erheblicher Fremdkapitalrückführung ergibt sich nunmehr eine recht klare Perspektive für die weitere Geschäftsjahresentwicklung. Auf Basis der aktuellen Planung erwartet der Vorstand demnach gegenwärtig einen FFO (Funds From Operations) in Höhe von 27 Mio. bis 30 Mio. Euro (vor möglichen weiteren Immobilienverkäufen) für das Gesamtgeschäftsjahr 2023/2024.