Cookie Fehler:

Cookies sind in Ihrem Browser deaktiviert. Um alle Funktionen z.B. das Login nutzen zu können, müssen Cookies aktiv sein. Bitte aktivieren Sie Cookies in Ihrem Browser.

    Drucken Drucken  Diesen Artikel zu den Favoriten hinzufügen Favoriten

Deutsche Investoren verdoppeln grenzüberschreitende Immobilieninvestitionen

Nachdem die deutschen Investoren in 2006 Immobilien in einer Größenordnung von 83 Mrd. US-Dollar veräußert haben, sind viele von Ihnen 2007 wieder stark auf Akquisitionskurs. Nach Untersuchung von Jones Lang LaSalle haben deutsche Investoren bis Mitte 2007 ihre grenzüberschreitenden Immobilienkäufe um 96 % gegenüber dem 1. Halbjahr 2006 auf 13 Mrd. US-Dollar erhöht.

.

Von den erworbenen Immobilien befanden sich Objekte im Wert von rund 8,7 Mrd. US-Dollar in fünf Ländern: 2,5 Mrd. US-Dollar in Frankreich, 2,3 Mrd. US-Dollar in den USA, 1,4 Mrd. US-Dollar in Luxemburg, 1,3 Mrd. US-Dollar in Großbritannien und 1,2 Mrd. US-Dollar in den Niederlanden. Auch in Australien, Singapur und Lateinamerika wurden beträchtliche Akquisitionen getätigt.

In den ersten sechs Monaten 2007 verkauften deutsche Investoren gewerbliche Immobilien im Wert von 10 Mrd. US-Dollar (entsprechend einem Rückgang von 30% gegenüber dem 1. Halbjahr 2006). Darunter waren Immobilien in den USA (3,6 Mrd. US-Dollar), den Niederlanden (2,5 Mrd. US-Dollar) und Frankreich (1,7 Mrd. US-Dollar).

„Wir beobachten eine Umorientierung bei den Aktivitäten deutscher Fonds. Einige von Ihnen verfügen mittlerweile über eine Menge Liquidität und suchen weltweit nach Investitionsgelegenheiten. Auf der einen Seite fließt deutschen offenen Fonds wieder genügend Kapital zu, gleichzeitig machen sich andere deutsche Fonds die Nachfrage nach deutschen Immobilien von Seiten grenzüberschreitend tätigen Investoren weiterhin zunutze und verkaufen Non-Core-Assets“, so Robert Orr, Mitglied in der International Capital Group von Jones Lang LaSalle.