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Deutsche EuroShop: Starkes 1. Quartal

Die Deutsche EuroShop AG hat in den ersten drei Monaten 2006 bei einem Umsatz von 22,7 Mio. Euro (Q1 2005: 17,4 Mio. Euro) ein EBIT von 17,3 Mio. Euro erzielt (13,6 Mio. Euro). Der Anteil der Konzernaktionäre am Konzerner- gebnis lag mit 11,5 Mio. Euro um 158 % über der Vergleichsperiode (4,4 Mio. Euro). Die Umsatzerlöse erhöhten sich in den ersten drei Monaten des Geschäfts- jahres 2006 um 31 % von 17,4 Mio. Euro auf 22,7 Mio. Euro. Im Wesentlich- en ist diese Steigerung auf den Erwerb des Rathaus-Centers in Dessau und die erstmalige Einbeziehung des Main-Taunus-Zentrums zurückzu- führen. Die Mieterlöse der Bestandsobjekte sind um rund 1 % gestiegen.

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EBIT 27 % höher
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) ist um 3,7 Mio. Euro von 13,6 Mio. Euro auf 17,3 Mio. Euro gestiegen (+27 %). Bereinigt um Währungsein- flüsse erhöhte sich das Ergebnis um 5,3 Mio. Euro (+39 %).

Finanzergebnis erwartungsgemäß schlechter
Das Finanzergebnis hat sich um 2,0 Mio. Euro auf -8,7 Mio. Euro ver- schlechtert. Dies resultiert zum einen aus höheren Zinsaufwendungen für die neu eröffneten Center und aus Aufwendungen der erstmals konsolidier- ten Gesellschaften. Zum anderen sind die Beteiligungserträge niedriger ausgefallen, da durch die anteilige Einbeziehung des Main-Taunus-Zentrums ab 2006 das Ergebnis der Gesellschaft in das Konzernergebnis einfloss und demzufolge die Ausschüttungen nicht mehr als Beteiligungs- ertrag ausgewiesen wurden.

Bewertungsergebnis mit positiven Einmaleffekten
Das Bewertungsergebnis in den ersten drei Quartalen beinhaltet in der Regel die in der Berichtsperiode angefallenen Investitionsaufwendungen der im Betrieb befindlichen Shoppingcenter. Eine Neubewertung findet einmal jährlich anlässlich des Jahresabschlusses statt. Im ersten Quartal 2006 jedoch beeinflusste die erstmalige Konsolidierung des Rathaus-Center Dessau und des Main-Taunus-Zentrums in Verbindung mit den reduzierten Minderheitenanteilen im Rhein-Neckar-Zentrum und Shopping Etrembières das Bewertungsergebnis positiv: Saldiert belief sich das Bewertungsergebnis auf 8,0 Mio. Euro.

Konzernergebnis deutlich verbessert
Das unbereinigte Ergebnis vor Steuern (EBT) lag mit 16,6 Mio. Euro (+9,8 Mio. Euro) weit über dem Vorjahreswert. Bereinigt um das Bewertungser- gebnis und die Währungseinflüsse, erhöhte sich das EBIT um 46 % auf 10,4 Mio. Euro. Das Konzernergebnis betrug 12,2 Mio. Euro. Das Ergebnis je Aktie erhöhte sich demnach von 0,28 Euro auf 0,67 Euro (+139 %).

Ausblick
Nach der erfolgreichen Eröffnung der City Arkaden in Klagenfurt befindet sich derzeit nur noch die Stadt-Galerie in Hameln im Bau. Der erste Spaten- stich fand am 12. April 2006 statt, die Eröffnung ist für das Frühjahr 2008 geplant. Schon heute, also rund zwei Jahre vor der geplanten Eröffnung, sind 57 % der Flächen langfristig vermietet. Nach dem Verkauf des fran- zösischen Shoppingcenters besteht das Portfolio der Deutsche EuroShop nun aus 15 Shoppingcentern. Das Management ist weiter intensiv auf der Suche nach attraktiven Akquisitionsmöglichkeiten. Angesichts des erheb- lichen Nachfrageüberhangs nach Einzelhandelsimmobilien in Deutschland und in den weiteren Zielmärkten der Deutsche EuroShop im europäischen Ausland erfordert dies viel Aufmerksamkeit. Zurzeit beschäftigt sich der Vorstand mit verschiedenen Projekten, die sich noch in einem sehr frühen Prüfungsstadium befinden. Insgesamt hält der Vorstand das geplante Investitionsvolumen von 100-150 Mio. Euro in 2006 für erreichbar. Das Management geht davon aus, die geplanten Umsatz- und Ergebniszahlen in 2006 zu erreichen: Umsatzerlöse von 91 bis 94 Mio. Euro, ein EBIT von 72 bis 75 Mio. Euro und ein währungsbereinigtes EBT ohne Bewertungsergebnis von 37 bis 40 Mio. Euro.