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Deutsche EuroShop: Prognoseerhöhung nach gutem Neunmonatsergebnis

Die Deutsche EuroShop hat in den ersten neun Monaten 2007 bei einem von 68,7 Mio. Euro auf 68,9 Mio. Euro gestiegenen Umsatz ein EBIT von 55,6 Mio. Euro erzielt (Vorjahreszeitraum: 57,2 Mio. Euro). Das Konzernergebnis ist aufgrund positiver Einflüsse der Unternehmenssteuerreform um 47 % auf 44,5 Mio. Euro (30,2 Mio. Euro) gestiegen. Der Vorstand hebt aufgrund des guten Neunmonatsergebnisses die Gesamtjahres-prognose leicht an.

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Umsatz auf Vorjahresniveau
Die Umsatzerlöse in den ersten neun Monaten 2007 lagen mit 68,9 Mio. Euro auf dem Niveau der Vorjahresperiode. Die Bestandsobjekte steigerten ihre Umsätze auf vergleichbaren Flächen um 2,9 %. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind von 1,5 Mio. Euro auf 0,8 Mio. Euro zurückgegangen. Im Vorjahreszeitraum war in dieser Position der Gewinn aus der Veräußerung des französischen Shoppingcenters in Höhe von 0,8 Mio. Euro enthalten.

Aufwendungen durch Bauobjekte höher
Bedingt durch nicht aktivierungsfähige Aufwendungen bei den Bauobjekten sind die laufenden Objektkosten um 0,2 Mio. Euro auf 10,6 Mio. Euro gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind gegenüber der Vorjahresperiode um 0,7 Mio. Euro von 2,7 Mio. Euro auf 3,4 Mio. Euro gestiegen. Dies lag im wesentlichen an realisierten Währungseffekten der polnischen Beteiligung in Danzig, die in dieser Position enthalten sind.

EBIT leicht niedriger
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) ist von 57,2 Mio. Euro um 1,6 Mio. Euro (-3 %) auf 55,6 Mio. Euro gesunken.

Finanzergebnis im Plan
Das Finanzergebnis ist mit 29,7 Mio. Euro um 0,6 Mio. Euro niedriger ausgefallen als im Vorjahr (-29,1 Mio. Euro). Dies resultierte zum einen aus höheren Zinsaufwendungen für die Bestandsobjekte und niedrigeren Zinserträgen aus Termingeldanlagen. Zum anderen war im Vorjahr in dieser Position ein Beteiligungsertrag aus der polnischen Beteiligung in Breslau enthalten, der 2007 etwas geringer ausgefallen ist.

Normales unterjähriges Bewertungsergebnis
Das Bewertungsergebnis ist von 5,1 Mio. Euro auf -0,3 Mio. Euro zurückgegangen. In der Vorjahresperiode war es positiv von Konsolidierungs- und Währungseffekten beeinflusst.

EBT sinkt ohne Einmaleffekte
Das Ergebnis vor Steuern (EBT) reduzierte sich aufgrund der erwähnten Einmaleffekte im Vorjahr auf 25,6 Mio. Euro und lag damit um 7,6 Mio. Euro (23 %) unter dem Vorjahreswert (33,2 Mio. Euro).

Positiver Einfluss der Unternehmenssteuerreform
Die ab dem 1. Januar 2008 wirksam werdende Unternehmenssteuerreform in Deutschland und die damit verbundene Senkung des Körperschaftsteuersatzes von 25 % auf 15 % hat dazu geführt, dassein Teil der in Vorjahren gebildeten Rückstellungen für latente Steuern im dritten Quartal aufzulösen waren. Dieser Einmaleffekt hat das Ergebnis mit 23,8 Mio. Euro positiv beeinflusst.

Konzernergebnis: 44,5 Mio. Euro, Gewinn je Aktie: 1,29 Euro Das Konzernergebnis betrug 44,5 Mio. Euro und hat sich gegenüber der Vorjahresperiode (30,2 Mio. Euro) um 14,3 Mio. Euro (+47 %) erhöht. Das Ergebnis je Aktie stieg von 0,88 Euro auf 1,29 Euro (+47 %); hiervon entfielen 0,61 Euro auf das operative Ergebnis, 0,69 Euro auf die Auflösung latenter Steuern und - 0,01 Euro auf das Bewertungsergebnis.

Ausblick
Am 4. Oktober 2007 wurde die Galeria Baltycka in Danzig eröffnet. Der Vorstand erwartet, dass das Einkaufszentrum, an dem die Deutsche EuroShop mit 74 % beteiligt ist, jährlich 11,3 Mio. Euro zum Konzernumsatz beisteuert. Derzeit befinden sich noch zwei Bauprojekte im DES-Shoppingcenter-Portfolio. Die Eröffnung des Objektes in Hameln ist für März 2008 geplant. Für die Stadt-Galerie in Passau wurde das Richtfest am 11. Oktober gefeiert, die Eröffnung ist für Herbst 2008 geplant. Beide Objekte weisen
bereits hohe Vorvermietungsstände von 95 % (Hameln) bzw. 76 % (Passau) auf.

Vor dem Hintergrund weiter anhaltenden Investoreninteresses an Einzelhandelsimmobilien in Deutschland und Europa beobachtet die Deutsche EuroShop ein konstant hohes Preisniveau bei Bestandsobjekten und Neubauvorhaben. Der Vorstand ist daher weiter zurückhaltend und geht davon aus, in 2007 keine neuen Investitionen zu tätigen.

Die Prognose für das Gesamtjahr 2007 hebt der Vorstand auf Basisder Zahlen der ersten neun Monate wie folgt an: Umsatzerlöse 93-95 Mio. Euro (bisherige Prognose: 92-94 Mio. Euro / 2006: 92,6 Mio. Euro), Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 72-74 Mio.Euro (71-73 Mio. Euro / 86,3 Mio. Euro), Ergebnis vor Steuern (EBT) ohne Bewertungsergebnis 31-33 Mio. Euro (30-32 Mio. Euro / 45,4 Mio. Euro).

Der Vorstand und der Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung am 19. Juni 2008 aus heutiger Sicht für das Geschäftsjahr 2007 eine unveränderte Dividende von 1,05 Euro je Aktie vorschlagen.