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Deutsche Büromärkte im dritten Quartal 2006

Der Marktbericht Colliers PropertyPartners für das dritte Quartal 2006 bezieht sich auf die Büroimmobilienmärkte Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart.

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Umsatz
Insgesamt wurden in den sechs Städten zusammen über 1,7 Mio. m² Bürofläche vermietet. Das sind etwa 62.000 m² (- 4 %) weniger als im dritten Quartal 2005. Dabei konnten die „Kleinen“ unter den sechs Standorten ihr Quartalsergebnis gegenüber dem Vorjahreszeitraum verbessern. Der Büroflächenumsatz in der Rheinmetropole fiel mit ca. 190.000 m² um 18 % (ca. 29.000 m²) höher aus. Die Stadt am Neckar erreichte mit einem Vermietungsvolumen von ca. 99.000 m² eine Steigerung um etwa 8.600 m² (+ 10 %). Hamburg und München verpassten nur ganz knapp ihr jeweiliges Ergebnis aus dem gleichen Quartal des vergangenen Jahres. In der norddeutschen Hafenstadt wurden mit einer Vermietungsleistung von ca. 321.000 m² nur ca. 4.000 m² (- 1 %) weniger umgesetzt. Der Büroflächenumsatz von ca. 434.800 m² in der bayerischen Landeshauptstadt lag 3 % (ca. 15.200 m²) unter dem Vorjahresniveau. In Berlin wurden mit ca. 304.100 m² rund 35.900 m² (- 11 %) weniger vermietet. Ebenfalls einen Verlust von 11 % (ca. 43.800 m²) musste Frankfurt mit einem Volumen von ca. 359.200 m² hinnehmen.

In fünf Städten lag der Vermietungsschwerpunkt im innerstädtischen Bereich – in Berlin im Citybereich Ost mit 30 %, in Düsseldorf in der Innenstadt mit 34 %, in Frankfurt im Bankenviertel mit 23 %, sowie in Hamburg und Stuttgart in der City mit 31 % bzw. 30 %. In München gab es keinen eindeutigen Gewinner. Die umsatzstärksten Teilmärkte waren Stadt N-W mit 15 %, Stadt N-O mit 13 %, Zentrum und Zentrum N-W mit jeweils 12 % sowie Umland N-O mit 11 %.

Die unternehmensbezogenen Dienstleistungen waren in Berlin mit 23 %, in Düsseldorf mit 39 %, in Hamburg mit 17 % sowie in Stuttgart mit 37 % umsatzstärkste Branche. In Frankfurt mieteten die Finanzdienstleister 39 % der umgesetzten Fläche. In München kam mit einem Umsatzanteil von 34 % die größte Nachfrage aus der EDV und Telekommunikation.Verträge bis 500 m² trugen in Düsseldorf und Stuttgart mit 33 % bzw. 32 % am meisten zum gesamten Büroflächenumsatz bei. In Berlin, Hamburg und München wurde zwar auch in dieser Größenklasse mit 28 %, 24 % und 26 % der höchste Flächenanteil vermietet, doch hier waren auch größere Mietvertragsabschlüsse deutlicher am Umsatz beteiligt. Eindeutiger Sieger ist in Frankfurt die Vertragsgröße ab 5.000 m² mit einem Anteil von 41 %.



Mieten
Im Vergleich zum dritten Quartal 2005 ist die Spitzenmiete in Berlin, Frankfurt, Hamburg und München gestiegen: in der Bundeshauptstadt und der Finanzme-tropole jeweils um 0,50 € auf 21,00 €/m²/mtl. bzw. 31,50 €/m²/mtl., in der Hansestadt um 1,48 € auf 22,23 €/m²/mtl. sowie in der Stadt an der Isar um 2,30 € auf 29,80 €/m²/mtl. In Düsseldorf stagnierte die Spitzenmiete bei 21,00 €/m²/mtl. Leicht gesunken ist sie in Stuttgart um
0,50 € auf 16,50 €/m²/mtl.

In den Städten Berlin, Düsseldorf, Frankfurt und München ist die Durchschnittsmiete gestiegen: in der Spreestadt um 0,81 € auf 10,47 €/m²/mtl., in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt um 0,30 € auf 12,40 €/m²/mtl., in Mainhattan um 1,90 € auf 15,40 €/m²/mtl. sowie in der Bayernmetropole um 0,93 € auf 14,08 €/m²/mtl. In Hamburg blieb die In Berlin kamen mit 33 % die meisten Mietverträge in der Preiskategorie zwischen 12,50 €/m²/mtl. und 15,00 €/m²/mtl. zustande. In Düsseldorf erfolgten 32 % aller Mietverträge im Preissegment bis 10,00 €/m²/mtl. und mit 31 % in etwa gleicher Höhe in der Preisspanne zwischen 10,00 €/m²/mtl. und 12,50 €/m²/mtl. Ähnliches gilt für München. Hier kam die kleinste Preisklasse mit bis zu 10,00 €/m²/mtl. auf 28 % sowie die nächst darüber liegende mit bis zu 12,50 €/m²/mtl. auf 26 %. In Frankfurt lagen gleich drei Preisgruppen nah beieinander: In 23 % aller Abschlüsse galten Mietzahlungen ab 20,00 €/m²/mtl., in 22 % zwischen 10,00 €/m²/mtl. und 12,50 €/m²/mtl. sowie in 20 % aller Mietvereinbarungen bis 10,00 €/m²/mtl. In Hamburg und Stuttgart wurden mit 39 % bzw. 50 % am häufigsten Mietverträge in der Preisklasse bis 10,00 €/m²/mtl. abgeschlossen.

Den höchsten Umsatzanteil erreichten in Hamburg mit 41 % und in Stuttgart mit 53 % Verträge bis 10,00 €/m²/mtl. In Düsseldorf und in München gab es nahezu eine Gleichverteilung bei den Preisgruppen bis 10,00 €/m²/mtl. mit jeweils einem Anteil von 28 % sowie zwischen 10,00 €/m²/mtl. und 12,50 €/m²/mtl. mit 30 % bzw. 26 %. In Berlin trug die Preisklasse zwischen 10,00 €/m²/mtl. und 12,50 €/m²/mtl. mit 33 % am deutlichsten zum Büroflächenumsatz bei. In Frankfurt kamen Verträge ab 20,00 €/m²/mtl. mit 28 % auf den höchsten Umsatzanteil.


Teil 2 lesen Sie hier:
Teil 2 - "Deutsche Büromärkte im dritten Quartal 2006"