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Deutsche Bank verkauft Objekte

Der in Schieflage geratene Immobilienfonds der Deutschen Bank will Grundstücke und Gebäude im Wert von einer Milliarde Euro zu Geld machen.

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Das verlautete aus Finanzkreisen. Demnach sollen vor allem ausländische Investoren angesprochen werden. Erstmals in der 40-jährigen Geschichte von offenen Immobilienfonds hatte die Bank Mitte Dezember ihren sechs Milliarden Euro schweren Fonds vorübergehend geschlossen, nachdem Kunden massenhaft Anteile abstoßen wollten. Unterdessen nutzen zahlreiche Sparkassen das Debakel offenbar, um Kunden der Deutschen Bank abzuwerben.
Die Finanzkreise bestätigten damit einen Bericht der "Börsen-Zeitung" vom Freitag. Demnach ist mit der Bewertung und Vermarktung der überwiegend in Deutschland liegenden Objekte der internationale Immobiliendienstleister Jones Lang LaSalle (JLL) betraut. Begleitet werde das Geschäft auch vom Investment Banking der Deutschen Bank, die aber keine Gebühren dafür erhalten werde, hieß es in dem Bericht weiter.
Sparkassen nutzen Imagekrise zur Abwerbung
Den Imageschaden der Deutschen Bank wissen zahlreiche Konkurrenten offenbar für sich zu nutzen. Der "Financial Times Deutschland" (Freitagausgabe) zufolge kauft die Sparkasse Karlsruhe bereits seit zwei Wochen Grundbesitz-Invest-Anteile auf. Die Sparkasse Hannover übernimmt demnach Fondsanteile zu 90 Prozent des letzten Rücknahmepreises, wenn die Kunden ihr Depot und ihre Bankverbindung an sie übertragen. Weitere Institute wie die Hamburger Sparkasse (Haspa) und die Kreissparkasse Köln prüften bereits ähnliche Offerten oder hätten sie bereits im Angebot. Der Sparkassenverband (DSGV) lobte demzufolge die Abwerbeaktion. Offen blieb jedoch, ob die Angebote flächendeckend ausgedehnt werden.
Obwohl zahlreiche Immobilienfonds in den vergangenen Jahren durch die sinkende Auslastung insbesondere von Bürohäusern große Schwierigkeiten hatten, bleibt der deutsche Markt für ausländische Investoren interessant: Wie der britische Immobilieninvestor Grainger Trust am Freitag bekanntgab, kaufte das Unternehmen Wohn- und Gewerbeimmobilien in
Baden-Württemberg und Berlin im Gesamtwert von 66 Millionen Euro.

Quelle: DONAU ONLINE GmbH http://www.donau.de