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Deutliche Steigerung des Konzerngewinns

HOCHTIEF hat im ersten Halbjahr 2006 seinen Gewinn planmäßig gesteigert:
Alle Ergebnisgrößen erreichten oder übertrafen die um den Sondereffekt der Airport Investitionspartnerschaft bereinigten Vorjahreswerte. Ein starker Auftragseingang und die verbesserte Qualität der hereingenommenen Projekte bestätigen den Ausblick des Konzerns für 2006: „Wir werden die zu Beginn des Jahres angekündigten Ziele erreichen“, so Dr. Hans-Peter Keitel, Vorstandsvorsitzender HOCHTIEF. Mittelfristig peilt HOCHTIEF einen Konzerngewinn von 100 Mio. Euro an. „Auf dieses Ziel“, so Keitel, „werden wir uns 2006 deutlich hinbewegen.“ Die erneute Wertsteigerung des HOCHTIEFKonzessionsportfolios ist ein wesentlicher Schritt. Keitel: „Wir legen heute in den Geschäftsfeldern Public-Private-Partnership (PPP) und Flughafenbeteiligungendie Grundlage für unsere Erfolge von morgen.“

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Beim betrieblichen Ergebnis erreichte HOCHTIEF im ersten Halbjahr 2006 mit 147,3 Mio. Euro den um den Sondereffekt der Investitionspartnerschaft bereinigten Vorjahreswert (H1 2005 ohne Sondereffekt: 147,3 Mio. Euro). Erfreuliche Verbesserungen im Finanzergebnis wirkten sich deutlich positiv auf das Ergebnis vor Steuern aus: Mit 143 Mio. Euro und einem Anstieg um 11,5 Prozent wurde das Vorjahresergebnis übertroffen (H1 2005 ohne Sondereffekt: 128,3 Mio. Euro). Auch der Konzerngewinn lag mit 29,8 Mio. Euro – ein Anstieg von 25,7 Prozent – deutlich über dem bereinigten Vorjahreswert (H1 2005 ohne Sondereffekt: 23,7 Mio. Euro).

Der Auftragseingang erhöhte sich zum 30. Juni 2006 um 20 Prozent auf 7,91 Mrd. Euro (H1 2005: 6,59 Mrd. Euro). Diese Steigerung wurde erzielt, obwohl sich der Konzern weiterhin auf qualitativ hochwertige Aufträge beschränkte. Die Leistung wuchs sehr deutlich und übertraf mit 7,83 Mrd. Euro das erste Halbjahr 2005 um 20,7 Prozent (H1 2005: 6,49 Mrd. Euro). Der Auftragsbestand entwickelte sich entsprechend und blieb mit 21,53 Mrd. Euro und einem Anstieg um 5,6 Prozent auf dem Rekordniveau des ersten Quartals 2006, obwohl sich zum Stichtag 30. Juni im Bestand ungünstige Währungseffekte in Höhe von - 1,07 Mrd. Euro auswirken. Die Außenumsatzerlöse sind im ersten Halbjahr 2006 weiter kräftig gewachsen und lagen mit 7,13 Mrd. Euro um 17,1 Prozent über dem Vorjahreswert (H1 2005: 6,09 Mrd. Euro). Der Unternehmensbereich HOCHTIEF Asia Pacific hat besonderen Anteil an der sehr positiven Entwicklung: Er setzte seinen Aufwärtstrend fort und steigerte das Umsatzvolumen durch die anhaltend starke Nachfrage bei Verkehrsinfrastrukturprojekten und im Bergbaubereich um 32,3 Prozent. Der Unternehmensbereich HOCHTIEF Americas zeigte mit einem Umsatzplus von 15,5 Prozent ebenfalls erfreuliche Wachstumsraten. Die Außenumsätze des Unternehmensbereichs HOCHTIEF Europe liegen – im Wesentlichen aufgrund der witterungsbedingten Minderauslastung im ersten Quartal – zwar noch unter dem Vorjahr. Für das Gesamtjahr rechnet der Unternehmensbereich jedoch damit, den Rückstand aufholen zu können. Der Unternehmensbereich HOCHTIEF Development profitierte vom Engagement in den zukunftsträchtigen Geschäftsfeldern PPP und integriertes Facility-Management und steigerte den Umsatz um 16 Prozent.

Wie die aktualisierte Bewertung des HOCHTIEF-Konzessionsportfolios zum 30. Juni 2006 zeigt, haben die Flughafenprojekte von HOCHTIEF AirPort sowie die PPP-Projekte von HOCHTIEF PPP Solutions nunmehr einen Nettobarwert von insgesamt 945,3 Mio. Euro. Dies ist gegenüber dem 31. Dezember 2005 eine Steigerung um 72,2 Mio. Euro. Beide Geschäftsfelder eröffnen HOCHTIEF weiterhin gute Wachstumschancen: Weltweit geplante Flughafenprivatisierungen sowie PPP-Vorhaben bieten langfristige Perspektiven. Zwar führen hohe Akquisitions-und Anlaufkosten immer wieder zu kurzfristigen Belastungen. Diese sind jedoch Investitionen in die Zukunft von HOCHTIEF, die sich mittelfristig abbauen.

Beim Herrentunnel Lübeck liegt das Verkehrsaufkommen unter den ursprünglich geplanten Werten. Obwohl sich das PPP-Projekt noch in der Anlaufphase befindet und die Betreibergesellschaft mit steigender Auslastung rechnet, hat sich HOCHTIEF aus Vorsichtsgründen entschlossen, im zweiten Quartal eine angemessene Risikovorsorge auf das Eigenkapital-Engagement vorzunehmen, das ursprünglich insgesamt elf Mio. Euro betrug. Zielsetzung ist es nach wie vor, auch in diesem Projekt die ursprünglich erwartete Rendite zu erreichen. Die übrigen Projekte liegen auf oder über Planhöhe. „Es fällt uns daher nicht schwer, uns zu unserer erfolgreichen Strategie der Partnerschaftsprojekte zu bekennen“, so Dr. Hans-Peter Keitel.
HOCHTIEF bestätigt angesichts des planmäßig verlaufenen zweiten Quartals seinen Ausblick für das Geschäftsjahr 2006. Unter der Voraussetzung, dass es – gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Auseinandersetzungen im Nahen Osten – zu keiner krisenhaften Konjunkturabschwächung kommt, die internationalen Finanzmärkte nicht von Turbulenzen beeinträchtigt werden und sich die Situation in den weiteren politischen Spannungsgebieten nicht verschärft, erwarten wir für das laufende Geschäftsjahr:
• einen Auftragseingang , der erneut in der Größenordnung des Rekordniveau der Vorjahre 2004 und 2005 liegen wird;
• einen Auftragsbestand , der zum Ende des laufenden Jahres nach unserer Einschätzung bei zirka 21 Mrd. Euro liegen und damit die Größenordnung des Rekordniveaus 2005 erreichen wird, sowie
• einen Konzernumsatz zwischen 13 und 14 Mrd. Euro.
• Im Jahr 2006 wird sich die operative Ertragskraft weiter verbessern. Daher erwarten wir, dass das Ergebnis vor Steuern über dem um den Effekt der Investitionspartnerschaft normalisierten Vorjahresergebnis liegen wird.
• Durch die höhere Ertragskraft des operativen Geschäfts wird der Konzerngewinn weiter steigen. Wir streben mittelfristig 100 Mio. Euro an.
Auf dieses Ziel wird sich das Unternehmen 2006 deutlich hinbewegen.