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Deutlich höhere Transaktionsvolumina als vor einem Jahr

Rund 10,08 Milliarden Euro wurden im ersten Quartal dieses Jahres bundesweit in Gewerbeimmobilien angelegt. Da bereits jetzt große Portfoliodeals getätigt wurden (etwa der Verkauf städtischer Hamburger Immobilien oder das Karstadt-Paket), liegt das Investitionsvolumen um rund 426 % über dem Ergebnis des Vorjahreszeitraums. Inklusive Wohnportfolios und Non-Performing Loans wurden von Januar bis März sogar rund 14,35 Milliarden Euro investiert. Dies ergibt eine Analyse von Atisreal, Deutschlands führendem Berater für Gewerbeimmobilien.

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Von den insgesamt 10,08 Milliarden Euro, die in Gewerbeimmobilien angelegt wurden, hatten Portfolioverkäufe einen Anteil von 6,99 Milliarden Euro (69 %) und Einzeldeals von 3,09 Milliarden Euro (31 %). Betrachtet nach der Verteilung auf die einzelnen Objektarten liegen Einzelhandelsimmobilien (vor allem aufgrund des Verkaufs des Karstadt-Pakets) mit weitem Abstand an der Spitze: Sie waren mit 7,2 Milliarden Euro (71 %) am Gesamtumsatz beteiligt. Auf dem zweiten und dritten Platz folgen Bürogebäude mit 1,85 Milliarden Euro (gut 18 %) und Logistikimmobilien mit rund 197 Millionen Euro (2 %).

Von den 6,99 Milliarden Euro, die in gewerbliche Portfolios angelegt wurden entfielen 5,85 Milliarden Euro auf Einzelhandels- und 926 Millionen Euro auf Büropakete. Darüber hinaus gab es Investitionen von rund 3,1 Milliarden Euro in Wohnimmobilien sowie etwa 1,17 Milliarden Euro in Non-Performing Loans.

Auch bei den Einzelinvestments führen Retail-Objekte mit einem Transaktionsvolumen von 1,36 Milliarden (44 %) die Rangliste an. In Büroimmobilien wurden dabei im ersten Quartal gut 922 Millionen Euro (30 %) investiert. Auch Logistikimmobilien standen mit 197 Millionen Euro (6,4 %) deutlich stärker im Blickpunkt der Käufer als im ersten Quartal 2005.

Investmentumsatz an den sechs Top-Standorten
An den sechs wichtigsten deutschen Investmentstandorten (Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln und München) wurden von Januar bis März rund 2,75 Milliarden Euro angelegt – 94 Prozent mehr als im Vorjahr. Hamburg ist Spitzenreiter mit 1,02 Milliarden Euro (plus 153 %), wobei sich der Portfolioverkauf der städtischen Immobilien überproportional niederschlägt. Auf den weiteren Plätzen liegen München mit 549 Millionen Euro (plus 966 %) und Frankfurt mit 431 Millionen Euro (minus 24 %). In Frankfurt resultierte das bessere Ergebnis des ersten Quartals 2005 allerdings überwiegend aus dem Verkauf des Hochhauses Skyper. Aber auch in Berlin mit 355 Millionen Euro (plus 354 %) und Köln mit 336 Millionen Euro (plus 241 %) wurde erheblich mehr investiert als im Vorjahreszeitraum. Lediglich in Düsseldorf ist das Transaktionsvolumen mit nur 55 Millionen Euro (minus 75 %) bislang deutlich niedriger als vor einem Jahr. “Das Ergebnis der ersten drei Monate bestätigt unsere Prognose eines in diesem Jahr noch einmal steigenden Investmentumsatzes, nicht zuletzt aufgrund des weiter anziehenden Portfoliogeschäfts”, unterstreicht Piotr Bienkowski, Geschäftsführer von Atisreal Deutschland.

Autor: Atisreal
Fotos: http://www.photocase.de