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Derag plant Hotel- und Apartmentbetrieb in Stadthaus

Die Deutsche Realbesitz AG (Derag) präzisiert ihre Pläne für das Gebäude des bisherigen Stadthauses in der Düsseldorfer Altstadt. Der Hotelbetreiber will in dem 300 Jahre alten Komplex ein Fünf-Sterne-Hotel mit 130 Zimmern, Suiten und Apartmentbetrieb einrichten. Derag-Inhaber und Investor Max Michael Schlereth erklärt, er werde 6 Mio. Euro für das Gebäude zahlen und einen zweistelligen Millionenbetrag in den Umbau stecken, vorausgesetzt, der Fachausschuss und der Düsseldorfer Stadtrat stimmen dem Vorhaben zu. Die Stadt hat ein Vorkaufsrecht für den Komplex.

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Die in München ansässige Derag ist im Bauträgergeschäft engagiert, hält große Wohnungsbestände und ist Betreiber bzw. Besitzer von derzeit elf Hotels in Deutschland. Planungsdezernent Gregor Bonin äußert sich verhandlungbereit: "Die Derag kann für uns ein guter Partner sein, um die Altstadt aufzuwerten." Im unmittelbaren Umfeld sind an der Ratinger Straße ein neuer Bürgersaal und an der Mühlenstraße eine Neunutzung des 2009 frei werdenden Amts- und Landgerichts geplant.

Zur Mühlenstraße ist in den Derag-Plänen für das Stadthaus ein Restaurant vorgesehen, das den historischen Innenhof nutzt. Da der Denkmalschutz eine Tiefgarage unter dem denkmalgeschützten Bau nicht zulässt, wird die Derag knapp 60 Stellplätze in dem Parkhaus unter der Kunstsammlung erwerben. An der Neunutzung des seit einem Jahr leerstehenden Stadthauses haben sich bereits mehrere Projektentwickler versucht.