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„Denkmalschutz ist gelebte Baukultur“

Am Sonntag, dem 11. September 2011, findet zum 19. Mal der bundesweite Tag des offenen Denkmals statt. Er steht in diesem Jahr unter dem Motto ?Romantik, Realismus, Revolution ? Das 19. Jahrhundert?. Gezeigt werden die stilistische Vielseitigkeit, der rasante technische Fortschritt und der sich in der Architektur widerspiegelnde gesellschaftliche Wandel dieser Epoche. Ort der bundesweiten Eröffnung ist Trier.

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Bundesbauminister Peter Ramsauer: „Der Tag des offenen Denkmals stärkt unser Bewusstsein für kulturelles Erbe und gemeinsame Identität. Die Erhaltung der vielfältigen Kulturlandschaften in Deutschland ist von großer gesellschaftspolitischer Bedeutung und erfordert gemeinsame Anstrengungen von öffentlicher und privater Seite. Wir haben die Verantwortung und politische Verpflichtung, die wertvollsten Teile unserer Städte und Dörfer zu erhalten. Der Städtebauliche Denkmalschutz ist also gelebte Baukultur.“

In den Jahren 1991 bis einschließlich 2010 stellte der Bund Finanzhilfen von insgesamt 1,98 Milliarden Euro für Maßnahmen des Städtebaulichen Denkmalschutzes bereit. Davon gingen 1,917 Milliarden Euro in die neuen Länder und 60 Millionen Euro in die alten Länder. In diesem Zeitraum wurden Maßnahmen in 201 Städten im Osten und in 150 Städten im Westen gefördert. Im Programmjahr 2011 unterstützt der Bund den Städtebaulichen Denkmalschutz mit weiteren Finanzhilfen in Höhe von 92 Millionen Euro. Davon entfallen rund 62 Millionen Euro auf die neuen und rund 30 Millionen Euro auf die alten Länder.

Das Bundesbauministerium stellt von 2009 bis 2014 zudem insgesamt rund 220 Millionen Euro zur Förderung von Investitionen in nationale UNESCO-Welterbestätten zur Verfügung. Mit dem Förderprogramm sollen dringend notwendige Investitionen in den Erhalt der historischen Stätten von Weltrang ermöglicht und eine welterbeverträgliche Entwicklung der Kommunen unterstützt werden.