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Demografischer Wandel erfordert grundlegendes Umdenken

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Auch Walter Rasch, Präsident des Bundesverbandes Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen ist problembewusst: „Aktuell sind nur etwa eine halbe Million Wohnungen in Deutschland barrierefrei oder -reduziert. Laut aktuellen Zahlen der Studie 'Wohnen im Alter' des Bundesbauministeriums haben wir aber kurzfristig einen Mehrbedarf von 2,5 Millionen altersgerechten Wohnungen. Bis 2020 wird dieser Bedarf sogar auf ca. 3 Millionen steigen. Ohne staatlichen Push produzieren wir ein neues soziales Problem für die Wohnungsmärkte der kommenden Jahre“.

Der Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Rainer Bomba, machte vor den Kongressteilnehmern deutlich, dass er sich weiterhin dafür einsetzen wird, dass auch im Jahre 2012 Fördermittel für den altersgerechten Umbau von Wohnungen zur Verfügung gestellt werden.

Neuer Blick auf das Alter erforderlich
Zahlreiche hochkarätige Referenten des Kongresses betonten, dass das vorherrschende Altersbild, wonach ältere Menschen nicht mehr leistungsfähig seien und keine Beiträge mehr für die gesellschaftliche Entwicklung leisten könnten, dringend korrigiert werden muss. Richtig ist vielmehr: Ältere Menschen machen weniger Fehler im Arbeitsleben als jüngere Beschäftigte, sind produktiv, sehr erfahren, entwickeln innovative Produkte und sind Experten ihres Alltags.

Vernetzung schafft Zukunft!
Der Demografiekongress - Zukunftsforum Langes Leben ist ein in Deutschland einmaliges Format, das die maßgeblichen Entscheider aus der Politik, der Sozialversicherung, der Wohnungs-, Sozial- und Gesundheitswirtschaft und Industrie zusammenführt. Neue Projekte und Lösungen fallen nicht vom Himmel, sondern müssen zwischen den Akteuren branchenübergreifend mit politischer Flankierung erarbeitet werden. „Erforderlich ist, das Stadium der Modellprojekte zu verlassen und Geschäftsmodelle zu entwickeln sowie umzusetzen. Wir brauchen preiswerte aber dennoch ansprechende Lösungen, z.B. bei Technik-Dienstleistungskombinationen, die das Leben im Alter angenehm gestalten“, so Fink.