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DekaBank mit zufrieden stellendem Halbjahresergebnis

Trotz volatiler Kapitalmärkte im zweiten Quartal kann die DekaBank auf ein zufrieden stellendes erstes Halbjahr 2006 zurückblicken. Das Ergebnis vor Steuern betrug zum 30. Juni 2006 292,0 Mio Euro. Der anteilige Vorjahreswert lag bei 211,6 Mio Euro*. Für das Gesamtjahr erwartet der zentrale Fondsdienstleister der Sparkassen-Finanzgruppe ein Ergebnis auf Vorjahresniveau.

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Die Erträge lagen bei 605,4 Mio Euro. Sie wurden vor allem vom Provisionsergebnis in Höhe von 447,7 Mio Euro (anteiliger Vorjahreswert: 386,4 Mio Euro*) getragen. Die Aufwendungen betrugen 313,4 Mio Euro (anteiliger Vorjahreswert: 365,6 Mio Euro*).

„In den ersten sechs Monaten waren wir ordentlich unterwegs“, sagte Franz S. Waas (Bild l.), Ph.D., der seit 1. Januar 2006 Vorstandsvorsitzender der DekaBank ist. „Zugleich schaffen wir die Voraussetzungen, damit die DekaBank zukünftig ihre volle Leistungskraft für die Sparkassen-Finanzgruppe auf die Straße bringen kann.“

Die Wachstumsimpulse im ersten Halbjahr setzten erneut die Produkte des Fondsbasierten Vermögensmanagements: Bei den Dachfonds und der Fondsgebundenen Vermögensverwaltung konnte die DekaBank Zuflüsse von fast 5 Mrd Euro verbuchen. Mit einem Fondsvolumen von mittlerweile 40,6 Mrd Euro untermauerte sie ihre Marktführerschaft in diesen Produktkategorien. „Wir haben diese Produkte frühzeitig zu zentralen Bausteinen in unserem Fondsangebot gemacht“, so Waas. „Die enorm erfolgreiche Aufnahme bei Sparkassen und ihren Kunden bestätigt unsere Strategie.“

Bei den Wertpapierpublikumsfonds erzielte der DekaBank-Konzern im ersten Halbjahr einen Nettomittelzufluss von rund 1,2 Mrd Euro und konnte sich damit im Vorderfeld der Branche platzieren. Die Offenen Immobilienfonds konnten sich dem branchenweiten Abgabedruck nach der vorübergehenden Schließung von drei Sondervermögen nicht entziehen und mussten Rückgaben in Höhe von 2,3 Mrd Euro hinnehmen. Überlagert von dieser Sondersituation flossen somit aus den Publikumsfonds des DekaBank-Konzerns Mittel in Höhe von 1,1 Mrd Euro ab.

Der Vorstandsvorsitzende will das Fondsgeschäft mit den Sparkassen weiter ausbauen und verwies auf die Bruttovertriebsleistung von über 16 Mrd Euro im ersten Halbjahr: „Diese Zahl zeigt, dass unsere Vertriebspartner aktiv und erfolgreich sind. Wir sind überzeugt, dass wir gemeinsam weitere Potenziale gerade im Neugeschäft erschließen können. Daran arbeiten wir.“

Waas erinnerte daran, dass sich im laufenden Jahr der Aufwärtstrend bei der Fondsperformance weiter fortsetzt. Insbesondere der global investierende Aktienfonds DekaSpezial konnte sich in den vergangenen zwölf Monaten signifikant verbessern und sich im oberen Drittel seiner Vergleichsgruppe positionieren.

Waas betonte, dass sich die DekaBank weiter verbessern muss: „Unsere Vertriebspartner und Anteilseigner haben uns den Auftrag erteilt, die DekaBank zu höherer Ertragskraft und Leistungsfähigkeit zu führen.“ Der Vorstand setzt dabei nicht auf isolierte Maßnahmen, sondern auf eine konzernweite Neuausrichtung mit den drei Geschäftsfeldern Asset Management Kapitalmarkt, Asset Management Immobilien und Corporates and Markets.

Um die Kunden- und Marktorientierung zu stärken, erneuert der DekaBank-Konzern seine Führungs- und Steuerungsstruktur. Wesentliche Elemente sind eindeutige Zuständigkeiten, klare Zielvorgaben und gebündelte Entscheidungskompetenzen in kleinen Einheiten. „Wir wollen schnelle, konzentrierte Entscheidungen durch wenige, statt langwierige Abstimmungsrunden mit vielen!“ so Waas. Er erwartet außerdem von den Mitarbeitern mehr Eigenverantwortung und eine stärkere
Ergebnisorientierung.

Der Umbau soll bis Ende des Jahres abgeschlossen werden.


* Anmerkung: Bei den Vergleichszahlen per 30.06.2005 handelt es sich um die anteiligen Werte, die aus dem Jahresergebnis zum 31.12.2005 abgeleitet wurden. Ein direkter Vergleich ist deshalb nur eingeschränkt möglich.