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DEGI erweitert Angebot für institutionelle Anleger

Die DEGI Deutsche Gesellschaft für Immobilienfonds mbH will noch in diesem Jahr einen neuen, auf die Chancen des deutschen Immobilienmarktes fokussierten Fonds für so genannte Business-Investoren auflegen. Ähnlich wie der 2005 aufgelegte global investierende DEGI GLOBAL BUSINESS soll sich der DEGI GERMAN BUSINESS mit einer Mindestanlagesumme von 500.000 Euro speziell am Bedarf institutioneller Anleger, Family Offices und vermögender Privatkunden ausrichten. Um einen möglichst hohen Anteil von Cashflow-Erträgen aus Immobilien zu erzielen, werden die Kundengelder erst kurz vor dem Erwerb geeigneter Objekte abgerufen („Cash-Call-Strategie“). Der DEGI GERMAN BUSINESS ist ausgabeaufschlagfrei und sieht nach Haltedauer gestaffelte Rücknahmeabschläge zugunsten des Fondsvermögens vor.

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Hot Spot Deutschland im Fokus
Der Fonds beruht auf der Einschätzung, dass der deutsche Markt für Gewerbeimmobilien am Beginn eines Aufschwungs steht und somit aktuell zu den international besonders attraktiven Märkten für Immobilieninvestoren zählt. Der DEGI GERMAN BUSINESS zieht als Investitionsobjekte überwiegend deutsche Gewerbeimmobilien der fünf Investmentzentren sowie großer Regionalstandorte in Betracht. Dabei liegt der Schwerpunkt auf Büroimmobilien, während Einzelhandels- und Logistikimmobilien rund 30 Prozent bzw. bis zu 25 Prozent des ins Auge gefassten Startportfolios ausmachen sollen. Die Objektauswahl erfolgt durch einen Abgleich aus researchdefinierten Top-Down-Kriterien und den Marktgegebenheiten am jeweiligen Standort (Bottom-Up). Dabei setzt der Fonds auf Investmentstandorte, die nach Einschätzung von DEGI Research in den kommenden fünf Jahren ein hohes Wertsteigerungspotenzial aufweisen. Das Anlagekonzept sieht mit dem Wandel des Immobilienzyklus’ auch den Teilverkauf des Anfangsportfolios vor. Das Portfolio kann zudem (insbesondere in einer späteren Phase) mit Immobilien im europäischen Ausland diversifiziert werden.

Offene Immobilienfonds bauen ihre Position aus
Die geringe Korrelation mit Aktien- und Rentenwerten machen Offene Immobilienfonds zu einer typischen Immobilienanlage im Hinblick auf die Diversifikation von institutionellen Anlagegeldern. „Mit diesem Produkt verbinden wir die Chancen einer Marktphase mit den Charakteristika einer wertstabilen Anlageform und treffen von Seiten der Produktspezifika die Erwartungen institutioneller Kunden“, sagt DEGI-Geschäftsführer Thomas Linker. Umfragen zeigen, dass viele Vermögensverwalter zur Streuung ihrer Treuhandvermögen auch mit der möglichen Einführung von REITs in Deutschland weiterhin auf Offene Immobilienfonds setzen. Der im November 2005 gestartete DEGI GLOBAL BUSINESS hat bis zum 30. September 2006 Mittel in Höhe von 139 Mio. Euro eingesammelt und weist eine Wertentwicklung von 4,32 % seit Auflegung aus, das entspricht einer annualisierten Performance von 4,74 % p.a.