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conwert steigert Vermietungserlöse

Die börsenotierte conwert Immobilien Invest SE hat das 1. Quartal 2008 zur Optimierung des bestehenden Immobilien- Portfolios genutzt und wesentliche Ertragskennzahlen gesteigert. Nach dem signifikanten Ausbau des Immobilien-Portfolios und der Übernahme der Immobilien-Management und Immobilien- Dienstleistungs-Unternehmen im Jahr 2007 lag der Fokus in den ersten drei Monaten 2008 auf dem nachhaltigen Asset- Management sowie der Integration der übernommenen Gesellschaften. Entsprechend dieser Strategie konnten die Mieterträge in einem gegenüber dem Vorjahr unveränderten Immobilienbestand binnen Jahresfrist um 12 % gesteigert werden (Like-for-Like). Insgesamt legten die Vermietungserlöse um 42 % auf 34,64 Mio. Euro zu. Das Betriebsergebnis (EBIT) erhöhte sich auf 40,82 Mio. Euro (+24 %). Die Cash- Erträge (FFO und Cash- Profit) waren mit 13,64 Mio. Euro deutlich positiv.

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Einen Zuwachs gab es auch bei den Immobilien-Kennzahlen, wobei im Berichtszeitraum Akquisitionen wie auch Verkäufe ausschließlich selektiv getätigt wurden. Das Immobilienvermögen erhöhte sich im 1. Quartal 2008 auf 2,42 Mrd., Euro nach 2,35 Mrd. Euro Ende 2007. Die Gesamtnutzfläche belief sich auf 1.946.100 m² (12/2007: 1.896.900 m²). Ende des 1. Quartals 2008 umfasste das Immobilien-Portfolio 23.818 Mieteinheiten und 7.422 PKW-Stellplätze. Das Nettovermögen (NAV) je Aktie konnte innerhalb eines Jahres um 12 % auf 16,50 Euro gesteigert werden.

„Im 1. Quartal 2008 haben wir den Grundstein für eine positive Entwicklung in den Bereichen Immobilien-Investment und Immobilien-Dienstleistungen gelegt. Durch aktives Immobilienmanagement konnten die Vermietungserlöse signifikant gesteigert werden, wobei das rein organische Wachstum ohne Akquisitionen bei starken 12 % innerhalb eines Jahres liegt. Die Erträge konnten trotz eines geringeren Transaktionsvolumens bei Verkäufen gesteigert werden, was zeigt, dass conwert von der breiten Aufstellung im hochwertigen Wohnimmobilienmarkt profitiert und selbst in einem herausfordernden Marktumfeld deutlich positive Erträge erzielen kann“, kommentiert Johann Kowar, Vorsitzender des Geschäftsführenden Direktoriums, die Unternehmensent- wicklung.

Portfolio-Optimierung in Österreich und Deutschland
conwert hat im 1. Quartal 2008 Akquisitionen und Verkäufe ausschließlich selektiv getätigt. Der Schwerpunkt der Geschäfts- tätigkeit lag auf der Durchführung ertrags- und wertsteigender Maßnahmen (Sanierung und Modernisierung von Wohnflächen, Errichtung von Dachgeschoßausbauten, Neuvermietungen) inner- halb des bestehenden Portfolios. Das Immobilien-Portfolio umfasste Ende des 1. Quartals 2008 insgesamt 1.637 Objekte (12/2007: 1.590) in Österreich, Deutschland und Osteuropa, wobei der Zuwachs überwiegend aus Neuakquisitionen in Deutschland resultierte. Die Anzahl der Mieteinheiten erhöhte sich im Berichtszeitraum auf 23.818 und 7.422 PKW-Stellplätze. Die Gesamtnutzfläche belief sich auf 1.946.100m². Das Immobilien- vermögen wurde auf EUR 2,42 Mrd. gesteigert, ein Nettozuwachs von 72 Mio. Euro in den ersten 3 Monaten 2008.

Integration und Wachstum bei Immobilien-Dienstleistungen
Im Segment Immobilien-Dienstleistungen lag der Schwerpunkt im 1. Quartal 2008 auf der Integration der Ende 2007/Anfang 2008 übernommenen 25 Immobilien- Management- und Immobilien- Dienstleistungs-Unternehmen sowie dem Ausbau des Drittgeschäfts.

Die Dienstleistungs-Gesellschaften der conwert-Gruppe (RESAG Gruppe, Alt & Kelber Immobiliengruppe, conwert Management GmbH und ECO Management GmbH) verzeichneten im 1. Quartal 2008 eine gute Unternehmensentwicklung und konnten ihre starken Marktpositionen weiter ausbauen: So verwalten die Immobilienverwaltungsgesellschaften insgesamt über 50.000 Einheiten mit mehr als 3.610.000 m² in Österreich, Deutschland und im CEE-Raum. Rund 2.865.000 oder knapp 80 % davon werden für Auftraggeber außerhalb des conwert- Konzerns verwaltet. Im Maklergeschäft wurden im Berichtszeitraum 188 Wohnungen und 31 Einzelliegenschaften verkauft sowie 1.803 Mieteinheiten vermietet. Die Management-Gesellschaften zeichneten Ende des 1. Quartals 2008 für das Asset Management von Immobilien-Portfolios in Höhe von 3,66 Mrd. Euro verantwortlich.

Insbesondere in Deutschland konnten im Berichtszeitraum weitere Großkunden im Bereich Wohnungsprivatisierung und Immobilien- verwaltung gewonnen werden. So hat die GEWOBA in Bremen Alt & Kelber mit der Privatisierung von 1.800 Wohnungen beauftragt womit der aktuelle Auftragsbestand rund 13.300 Wohnungen ausmacht. „Die Nachfrage nach unseren Dienstleistungen ist gerade in Zeiten, wo wert- und ertragssteigernde Maßnahmen in den Fokus der Geschäftstätigkeit rücken, sehr hoch. Immobilien- Expertise und ein flächendeckendes Dienstleistungs-Netzwerk, wie wir es vorweisen können, sind heute ein entscheidender strategischer Vorteil: für die Entwicklung unseres eigenen Portfolios ebenso wie für die Neukundengewinnung“, erläutert Johann Kowar.

Starke Entwicklung der Vermietungserlöse
Die Vermietungserlöse konnten im 1. Quartal 2008 gegenüber der
Vorjahresperiode um 42 % auf 34,64 Mio. Euro gesteigert werden. Dieser Anstieg resultierte aus der Flächenexpansion sowie Mietsteigerungen bei Neuvermietungen. Das starke organische Wachstum zeigt sich insbesondere auf Basis einer Like-for-Like-Analyse (unverändertes Immobilien-Portfolio im Vergleich zum 1. Quartal 2007) des auf Vermietung ausgerichteten Immobilien- Portfolios. Binnen Jahresfrist konnten die Mieterträge um 12 % gesteigert werden.

Ausgehend von einem extrem hohen Niveau waren die laufenden Handeslaktivitäten im Berichtszeitraum von einem rückläufigen Transaktionsvolumen gekennzeichnet. Die Verkaufserlöse beliefen sich auf 30,12 Mio. Euro, nach überproportional starken Verkäufen im 1. Quartal 2007 (82,44 Mio. Euro). Mit einem Verkaufsgewinn von EUR 5,82 Mio. lag die Gewinnmarge gegenüber den IFRS-Bilanzwerten weiterhin bei hohen 24 %. Auf Basis von Anschaffungskosten konnte eine Gewinnmarge von 47 % erzielt werden.

Die Dienstleistungs-Umsätze entwickelten sich mit 14,58 Mio. Euro im Startquartal erwartungsgemäß, wobei 6,18 Mio. Euro auf interne Dienstleistungen und 8,40 Mio. Euro oder rund 58 % auf Umsätze mit Dritten entfielen. Aufgrund der geringeren Veräußerungserlöse lagen die Umsatzerlöse nach 106,85 Mio Euro in der Vorjahresperiode im 1. Quartal 2008 bei 73,16 Mio. Euro.

Positive Ertragsentwicklung
Die starke Entwicklung der Vermietungserlöse, unverändert hohe Verkaufsmargen sowie die erstmalig generierten Dienstleistungs- erlöse führten ebenso wie gemäß IFRS vorzunehmende Anpas- sungen des Zeitwertes in Höhe von 19,89 Mio. Euro (0,8 % des Immobilienvermögens) zu einer weiteren Steigerung der Ertrags- kennzahlen. Das Betriebsergebnis (EBIT) konnte um 42 % auf 40,82 Mio. Euro erhöht werden. Das Finanzergebnis war aufgrund des höheren Finanzierunsvolumens mit -13,61 Mio. Euro erwartungsgemäß negativ, porfitierte jedoch von Beteiligungs- erträgen der ECO Business-Immobilien AG (2,17 Mio. Euro). Das Ergebnis vor Steuern (EBT) konnte so mit 27,21 Mio. Euro
ausgewiesen werden (Q1/2007: EUR 25,62 Mio.).Das Konzern- ergebnis nach Anteilen anderer Gesellschafter erhöhte sich um 8 % auf 20,77 Mio. Euro.

Die Funds from Operations (FFO nach Finanzergebnis), die auf EBT-Basis die Aufwertungsgewinne nicht berücksichtigen, waren im Berichtszeitraum mit EUR 13,64 Mio. trotz geringerer Veräußerungserträge deutlich positiv (Q1/2007: 34,07 Mio. Euro). Ebenso der Cash-Profit (Netto-Cash-Ertrag: FFO abzüglich
liquiditätswirksame Steuern) mit EUR 13,64 Mio.

Aufgrund einer deutlich höheren Aktienanzahl reduzierte sich der Periodengewinn je Aktie von 0,33 Euro je Aktie in der Vorjahresperiode auf nunmehr 0,24 Euro je Aktie. Das adaptierte Ergebnis je Aktie lag bei 0,30 je Aktie Euro (Q1/2007: 0,44 Euro je Aktie).

NAV-Wachstum auf EUR 16,50 je Aktie (+12 %)
Zum 31.03.2008 verfügte conwert über ein Eigenkapital von 1.400,06 Mio. Euro, die Eigenkapitalquote belief sich auf 45 %. Die langfristigen Finanzverbindlichkeiten waren zum Berichts- stichtag mit durchschnittlich 5,5 % verzinst. Über diverse Zins- sicherungsgeschäfte waren 71 % der verzinslichen Verbind- lichkeiten gegenüber Zinsänderungsrisiken abgesichert.

Deutlich positiv entwickelte sich auch das Nettovermögen (NAV) je Aktie, das in 12 Monaten um 12 % auf 16,50 Euro je Aktie gesteigert wurde. Der adaptierte NAV je Aktie, der auch stille Reserven im Immobilien-Portfolio und latente Steuern berücksichtigt, lag bei 20,95 Euro je Aktie (2007: 18,98 Euro je Aktie).


Positiver Ausblick für das Gesamtjahr
conwert geht für das Gesamtjahr von einer insgesamt positiven Unternehmensentwicklung aus. Bis Jahresende soll das Immobilien-Portfolio wie geplant auf rund 2,5 – 2,6 Mrd. Euro ausgebaut werden. Bei den Vermietungserlösen rechnet conwert mit einer weiteren konstanten Steigerung, bei den Verkaufs- Aktivitäten ist bereits im laufenden 2. Quartal 2008 eine Belebung der Nachfrage im Bereich der Einzelliegenschaften zu verzeichnen, insbesondere in sehr guten Lagen und bei Immobilien mit hoher Qualität. Zudem reagiert conwert auf die starke Nachfrage bei hochwertigen Eigentumswohnungen in Österreich und Deutschland mit verstärkten Parifizierungen und dem Abverkauf von Eigentumswohnungen. Im Gesamtjahr soll daher wie geplant ein Volumen von 10-15 % des gesamten Immobilienbestandes verkauft werden.

Im Segment Immobilien-Dienstleistungen konnten bereits im 1. Quartal 2008 wichtige Drittmandate gewonnen werden. Weitere, wachstumsstarke Projekte befinden sich aktuell in Vorbereitung, sodass das Unternehmen für das Gesamtjahr von einer plan- mäßigen Entwicklung ausgeht.

Der Ausbau des Dienstleistungs- geschäfts soll neben steigenden Vermietungsund Veräußerungs- erlösen positiv zu den Umsatz- und Ertragskennzahlen beitragen. Insgesamt geht conwert unverändert von einem deutlich über dem Vorjahr liegenden Umsatz und Betriebsergebnis (EBIT) aus. Dementsprechend wird auch die Erhöhung des Substanzwertes der Gesellschaft erwartet. „Aufgrund unserer wirtschaftlichen Entwicklung im 1. Quartal 2008, unseres voll integrierten Geschäftsmodells und einer Erfolg versprechenden Projekt-Pipeline bei Immobilien-Investments und Immobilien-Dienstleistungen gehen wir von einer positiven Unternehmensentwicklung im Gesamtjahr aus, sodass wir für das Geschäftsjahr 2008 wie geplant erstmals eine Dividende ausschütten werden können“, schließt Johann Kowar.s in 12 Monaten um 12 % auf 16,50 Euro je Aktie gesteigert wurde. Der adaptierte NAV je Aktie, der auch stille Reserven im Immobilien-Portfolio und latente Steuern berücksichtigt, lag bei 20,95 Euro je Aktie (2007: 18,98 Euro je Aktie).