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Conwert plant Ausweitung des Deutschland-Portfolios

Das österreichische Immobilienunternehmen conwert will sein Deutschland-Portfolio durch Zukäufe ausweiten. Bisher hält conwert in Deutschland weniger als 16.000 Wohnungen. Das äußerte ein Unternehmenssprecher gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. Das könnte sich durch aktuell anstehende Verkäufe ändern: Die Gagfah verkauft ein Wohnungsportfolio in Dresden mit 38.000 Einheiten [Gagfah: 38.000 Dresdner Wohnungen vorm Verkauf], die insolvente GWB soll veräußert werden [GWB Immobilien - Zukunft ungewiss]. Zudem wird in Ostdeutschland die TLG Immobilien privatisiert, wobei 12.000 Wohnungen und 300 Gewerbeimmobilien unter dem Hammer stehen [TLG Immobilien lockt Finanzinvestoren an].

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Die finanziellen Mittel will conwert durch die Ablösung einer Wandelanleihe im Wert von 157 Mio. Euro flüssig machen, die eigentlich im November ausgezahlt werden müsste. Diese Anleihe solle nun aber gegen eine neue Wandelanleihe mit kleinerem Volumen getauscht werden. Damit würde sich die Laufzeit verlängern. Denkbar wäre auch ein Neuemission. Eine Entscheidung darüber soll in den nächsten Wochen getroffen werden.

Conwert hat im ersten Halbjahr 2012 einen 17 % höheren Gewinn von 9,6 Mio. Euro erzielt, obwohl die Mieteinnahmen und Verkaufserlöse rückläufig waren. Möglich war dies durch Einsparungen von Aufwendungen. Das Betriebsergebnis sank um 5 % auf 60,1 Mio. Euro.