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conwert Immobilien Invest AG: Weiter auf Rekordkurs

Die an der Wiener Börse notierte conwert Immobilien Invest AG hat ihren Rekordkurs im 3. Quartal 2006 fortgeführt. Im Vergleich zur Vorjahresperiode konnten die Umsatzerlöse um 200 % auf 131,30 Mio. Euro erhöht werden, das Betriebsergebnis (EBIT) um 182 % auf 73,45 Mio. Euro. Das Immobilienvermögen wurde auf 1.599 Mio. Euro ausgebaut. „Damit ist es uns gelungen, bei Umsatz- und Ertragskennzahlen die Gesamtjahreswerte des Rekordjahres 2005 bereits nach 9 Monaten zu übertreffen“, kommentiert Johann Kowar, Mitglied des Vorstandes, die Unternehmensentwicklung.

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Rekordwerte bei Umsatz- und Ertragskennzahlen
Der Wachstumskurs der conwert spiegelt sich deutlich in sämtlichen Unternehmenskennzahlen wider. Im Vergleich zur Vorjahresperiode stiegen die Umsatzerlöse um 200 % auf 131,30 Mio. Euro. Die Vermietungserlöse konnten im Berichtszeitraum gegenüber dem Vorjahr um 115 % auf 54,73 Mio. Euro erhöht und damit mehr als verdoppelt werden. Basis für den starken Zuwachs waren erfolgreich abgeschlossene Development-Projekte, das konstant steigende Mietniveau in Österreich, Deutschland und Tschechien sowie der konsequente Ausbau des Immobilien-Portfolios.

Die Veräußerungserlöse konnten überproportional gesteigert werden. „Wir haben die am Wiener Markt vorherrschende Nachfragedynamik genutzt, um uns im Sinne einer Portfolio-Optimierung von einzelnen Immobilien zu trennen“, so conwert-Vorstand Günter Kerbler. Insgesamt erzielte conwert aus der Veräußerung von einzelnen Immobilien sowie dem Verkauf von Eigentumswohnungen einen Gewinn von 11,88 Mio. Euro und damit um 406 % mehr als in der Vorjahresperiode (2,35 Mio. Euro).

Bei den Ertragskennzahlen konnte das Betriebsergebnis (EBIT) im Vergleich zum Vorjahr um 182 % auf 73,45 Mio. Euro gesteigert und damit das Gesamtjahresergebnis des Geschäftsjahres 2005 (45,55 Mio. Euro) bereits weit übertroffen werden. Getragen wurde die Ergebnisverbesserung von den Gewinnen aus Wohnungs- und Immobilienverkäufen sowiehöheren Vermietungserlösen. Die Neubewertung der Immobilien durch unabhängige Sachverständige wirkte sich im Rahmen von Fair-Value-Anpassungen in der Höhe von 36,66 Mio. Euro positiv auf das Ergebnis aus, wobei im Berichtszeitraum Neuzugänge – insbesondere die im Allianz-Paket übernommenen Immobilien – als auch bereits im Bestand befindliche Immobilien zu den Aufwertungen beitrugen. Das Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) wurde von 17,48 Mio. auf 54,27 Mio. Euro mehr als verdreifacht. Das Konzernergebnis nach Anteilen anderer Gesellschafter konnte um 181 % auf 37,51 Mio. Euro erhöht werden, wobei dieses infolge von Immobilienverkäufen und Fair-Value-Anpassungen überproportional von latenten, nicht liquiditätswirksamen Ertragsteuern belastet war. Ein tatsächlicher, liquiditätswirksamer Ertragsteueraufwand fiel im Berichtszeitraum nicht an.

Immobilien-Portfolio selektiv ausgebaut
Den Ausbau des Immobilien-Portfolios setzte conwert auch im Berichtsquartal selektiv fort. In den ersten neun Monaten 2006 wurde dadurch das Immobilien-Portfolio auf 963 Objekte und über 18.400 Mieteinheiten (inkl. PKW-Stellplätze) in Österreich, Deutschland, Tschechien und Ungarn erweitert, nach 598 Immobilien zum 31. Dezember 2005. Die Gesamtnutzfläche der conwert-Liegenschaften belief sich zum Stichtag 30. September 2006 auf rund 1.260.000 m². Das Immobilienvermögen erhöhte sich auf 1.599 Mio. Euro – ein Zuwachs von 687 Mio. Euro in den ersten drei Quartalen 2006 oder von 890 Mio. Euro innerhalb von 12 Monaten.

In Österreich wurde das Immobilien-Portfolio auf aktuell 444 Objekte im Gesamtwert von 1.145 Mio. Euro ausgebaut. Die bedeutendste Transaktion im 3. Quartal 2006 war die Übernahme von 16 Wohnimmobilien in Wien mit einer Gesamtnutzfläche von rund 53.000 m² im Volumen von 67,5 Mio. Euro Abgerundet wurden die Zukäufe durch Einzelinvestitionen.

Weitere Internationalisierung
In Deutschland verfügte conwert zum Berichtsstichtag über insgesamt 486 Immobilien. Der Gesamtwert der Liegenschaften in den Ballungszentren Berlin, Dresden, Hamburg und Leipzig beläuft sich auf 390 Mio. Euro. Im 3. Quartal 2006 wurde das Immobilienvermögen vor allem in Berlin, Dresden und Leipzig mit hochwertigen Innenstadt-Objekten selektiv ausgebaut. Zudem konnte in Leipzig rund ein Jahr nach dem Markteinstieg der 1. Teilabschnitt eines großflächigen Modernisierungsprojektes abgeschlossen und rund die Hälfte der 195 sanierten Wohnungen bereits unmittelbar nach Fertigstellung vermietet werden.

In Osteuropa erfolgte im Berichtszeitraum der Einstieg in den Budapester Wohnimmobilienmarkt. „Unter Risiko-Ertrags-Gesichtspunkten zählt die ungarische Hauptstadt zu den Top-Standorten in Europa“, erklärt Günter Kerbler. „Mit dem Erwerb eines ungarischen Immobilienunternehmens haben wir in einem ersten Schritt ein Immobilien-Portfolio, bestehend aus Neubau-Development-Projekten mit rund 500 sich im Bau befindlichen Wohnungen übernommen.“ Ein Development-Projekt, dessen Verwertung äußerst erfolgreich verläuft, wurde noch im 3. Quartal fertig gestellt. Jährlich sollen Eigentumswohnungen im Volumen von 20 Mio. Euro errichtet und verkauft sowie das Geschäftsfeld „Vermietung & Development von Wohn-Altbauten“ sukzessive entwickelt werden.

Wachstumskurs wird fortgesetzt
Die erfolgreiche Unternehmensexpansion wird conwert auch im laufenden 4. Quartal 2006 fortsetzen und das attraktive Marktumfeld in Österreich, Deutschland und in Osteuropa für den weiteren Ausbau des Immobilien-Portfolios nutzen. Neben der Stärkung der Marktführerschaft in Wien wird auch die Internationalisierung des Unternehmens forciert werden.

Diese Wachstumsstrategie wird sich im laufenden Jahr in deutlich über dem Vorjahr liegenden Umsatz- und Ergebniskennzahlen niederschlagen. Bei den Vermietungs- und Verkaufserlösen geht der conwert-Vorstand von einem weiteren Anstieg aus. Gemäß dieser Umsatzausweitung ist auch damit zu rechnen, dass die Erträge weiter ansteigen und es somit zu einer weiteren signifikanten Verbesserung des Ergebnisses kommt.