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Commerzbank: Mit Zuversicht ins neue Geschäftsjahr

"Die Commerzbank hat 2005 erfreuliche Ertragsfortschritte gemacht, die Risikovorsorge kräftig reduziert, die Kosten unter Kontrolle gehalten und im Commerzbank-Konzern eines der bislang besten operativen Ergebnisse vorgelegt. Unsere Anstrengungen, die Bank in allen Kerngeschäftsfeldern auf die Herausforderungen der Zukunft auszurichten, zahlen sich aus." Mit diesen Worten begrüßte Klaus-Peter Müller (Bild), Sprecher des Vorstands, die Aktionäre auf der diesjährigen Hauptversammlung der Bank in der Jahr- hunderthalle Frankfurt-Hoechst. Ein weiterer Beleg für die gute Entwicklung der Commerzbank sei die Zahlung einer verdoppelten Dividende von 50 Cent je Aktie. Nach der signifikanten Ergebnissteigerung im ersten Quartal 2006 zeigte sich Müller zuversichtlich, im gesamten Jahr eine Eigenkapital- rendite nach Steuern von mehr als 10% und eine Aufwandsquote von unter 65% zu erreichen.

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Führende deutsche Geschäftsbank
Mit der Integration der Eurohypo und einer Bilanzsumme von 632 Mrd Euro ist die Commerzbank nun die führende Geschäftsbank auf dem deutschen Markt. Ziel sei es jetzt, die Mittelstandsbank Nummer eins und die beste Privatkundenbank zu werden sowie die Marktführerschaft in der Immobi- lienfinanzierung zu übernehmen. Nach Ansicht von Müller wolle die Commerzbank in ihren Kerngeschäftsfeldern weiter wachsen, entweder organisch oder durch Zukäufe. Gerade in Mittel- und Osteuropa, den wichtigsten Auslandsmärkten, würden die strategische Ausrichtung, die eigene Präsenz und die zur Verfügung stehenden Plattformen ständig überprüft. Entscheidend bei allen Überlegungen bleiben aber das Erzielen einer angemessenen Rendite auf das eingesetzte Kapital und die strikte Vermeidung von möglichen Reputationsrisiken. Ein Beispiel für organi- sches Wachstum in diesem Bereich ist die Verstärkung der Commerzbank-Präsenz in Ungarn für mittelständische Kunden mit Filialgründungen der Budapester Tochter Commerzbank Zrt.

Weiteres Potenzial
Klaus-Peter Müller warnte in seiner Rede noch einmal davor, sich auf dem bisher Erreichten auszuruhen. Nach wie vor seien die europäischen Wett- bewerber profitabler und damit insgesamt stabiler aufgestellt. Profitabler werden könne die Commerzbank nur durch Effizienzgewinne und günstige Kostenstrukturen auf der einen und das Nutzen von Wachstumschancen auf der anderen Seite. "Beides packen wir beherzt an. Auf jeden Fall sehen wir in der Bank noch weiteres Potenzial zur Effizienzsteigerung. Und dieses Potenzial werden wir ausschöpfen müssen, wenn wir dauerhaft wirtschaft- lichen Erfolg und Arbeitsplätze sichern wollen".