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Colonia Real Estate startet umfassendes Programm zur Kostensenkung

Stephan Rind

Die Colonia Real Estate AG hat ein umfassendes Programm zur Kostenreduktion und Effizienzsteigerung gestartet. Das Unternehmen wird damit die allgemeinen Verwaltungskosten um mindestens 50 Prozent reduzieren.

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'Unser klares Ziel ist es, die CRE krisenunabhängig aufzustellen. Aufgrund der Finanzmarktlage gehen wir von einem eingeschränkten Zugang zu zusätzlichem Eigen- oder Fremdkapital in den nächsten Monaten aus, deshalb verbessern wir unsere Innenfinanzierung', so Volker Lemke, Finanzvorstand von Colonia Real Estate. 'Wir werden die Kosten soweit reduzieren, dass wir aus den Vermietungsüberschüssen auch ohne jedwede Transaktionserlöse oder Ausschüttungen unserer Dienstleistungstöchter einen positiven Cash Flow erzielen.' Die vorläufige Analyse aller Kostenpositionen hat ergeben, dass dieses Ziel bereits im ersten Quartal 2009 erreicht werden kann.

Wesentliche Bausteine des anlaufenden Kostenprogramms sind die weitgehende Zusammenlegung und Restrukturierung von Tochtergesellschaften des Konzerns, eine Reduktion der allgemeinen Verwaltungskosten sowie erhebliche Einsparungen bei den externen Beratungskosten.

Das Transaktionsvolumen im deutschen Immobilienmarkt ist nach Einschätzung des Unternehmens tendenziell weiter rückläufig. Eingeschränkte Finanzierungsmöglichkeiten und gestiegene Zinskosten werden die Immobilienpreise zumindest auch im nächsten Jahr belasten. 'Wir sind auf ein anhaltend schwieriges Marktumfeld vorbereitet. Unsere Kunden im Dienstleistungsbereich sind durch die Sparmaßnahmen jedoch nicht beeinträchtigt. Wir werden im Gegenteil Kapazitäten bereithalten, um neue Mandate insbesondere im Bereich der Restrukturierung bestehender Immobilienportfolien wahrnehmen zu können', so Stephan Rind, Vorstandsvorsitzender der Colonia Real Estate AG.

Für das aktuelle Marktumfeld sieht sich die CRE aufgrund einer soliden Eigenkapitalquote von 32 Prozent und erst kürzlich erfolgreich umgesetzter Refinanzierungsmaßnahmen gut gerüstet. Hinzu kommt, dass der Konzern soeben umfangreiche Modernisierungen des Eigenbestandes in Höhe von 54 Mio. Euro abgeschlossen hat. Der Abschluss der Modernisierungen im Wohnungsbestand hat sich schon im vergangenen Quartal sehr positiv bemerkbar gemacht. Nach vorläufigen Zahlen konnte im 3. Quartal eine deutliche Zunahme der Nettoabsorbtion (Neuvermietungen minus Kündigungen) erzielt werden. 'Die Auswirkungen der Finanzkrise auf die Realwirtschaft werden den defensiveren Wohnungsmarkt deutlich weniger hart treffen als den gewerblichen Immobiliensektor. Darin sehen wir eine große Chance für unser Unternehmen', so Rind.