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Colonia Real Estate AG verdoppelt Konzernergebnis auf 67,1 Mio. Euro

Die Colonia Real Estate AG (ISIN DE0006338007) hat im Geschäftsjahr 2007 eine erneute deutliche Steigerung beim Gesamtertrag als auch dem Konzernjahresüberschuss erzielt. Der Gesamtertrag stieg auf 157,7 Mio. Euro gegenüber 128,5 Mio. Euro im Vorjahr. Das EBIT erhöhte sich dabei deutlich auf 82,6 Mio. Euro von 51,7 Mio. Euro und der Konzernjahresüberschuss konnte auf 67,1 Mio. Euro von 31,1 Mio. Euro in 2006 mehr als verdoppelt werden. Das Ergebnis je Aktie beläuft sich damit auf 3,31 Euro pro Aktie im Vergleich zu 1,97 Euro pro Aktie im Vorjahr. Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung die erstmalige Zahlung einer Dividende von 0,25 Euro je Aktie vorzuschlagen. Der Vorstand plant, zukünftig bis zu 60% des operativen Jahresergebnisses als Dividende auszuschütten.

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Die Bilanzsumme stieg von 420,2 Mio. Euro im Vorjahr auf 1.035 Mio. Euro. Dabei erhöhte sich das Eigenkapital überproportional von 101 Mio. Euro auf 321,6 Mio. Euro. Dies führt zu einer deutlich verbesserten Eigenkapitalquote von 31,0% gegenüber 23,8% im Vorjahr. Das Fremdkapital von insgesamt 638 Mio. Euro ist langfristig mit einem durchschnittlich Zinssatz von 4,8% pro Jahr mit einer Restlaufzeit von über sechs Jahren finanziert und vollständig gegen Zinsschwankungen abgesichert. Lediglich rund 3% der Finanzierungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Auf Basis eines unabhängigen Wertgutachtens zum 31.12.2007 errechnet sich ein Nettoinventarwert (NAV) von 16,30 Euro je Aktie nach 5,75 Euro Ende 2006. Dabei errechnet sich für den Wohnungsbestand ein Wert von 714 Euro/m². Die Beteiligungen bei den gewerblichen Co-Investments wurden zum Anschaffungswert bilanziert. Eine Bewertung des Asset und Fonds Managements ist in diesem Wert nicht berücksichtigt.

Solides Wachstum in allen Geschäftsbereichen
Der deutliche Ertragszuwachs basiert auf einem dynamischen Wachstum in den Geschäftsbereichen Investments und Asset Management. So konnte der Bestand an Wohnungen von 8.600 Wohnungen per Ende 2006 auf 19.800 Wohnungen deutlich ausgebaut werden. Dies führte zu einem Anstieg der Mieteinnahmen auf 47,6 Mio. Euro gegenüber 16,3 Mio. Euro im Vorjahr (+192%). Das Ergebnis verbesserte sich in diesem Segment auf 31,7 Mio. Euro gegenüber 10,8 Mio. Euro im Vorjahr. Besonders erfreulich entwickelte sich der Leerstandsabbau im Wohnungsbestand.

Durch aktives Asset Management wurden die Leerstände bereinigt um An- und Verkäufe (like-for-like) von 15,1% um 3,7% Punkte auf 11,7% reduziert. Die Mieten konnten bereinigt (like-for-like) um 2,7% Punkte erhöht werden. Diese positiven Entwicklungen trugen massgeblich zu einer Höherbewertung des Wohnungsbestandes von rund 60 Mio. Euro vor Steuern bei.

Eine anhaltend hohe Dynamik bei den Erträgen zeigt sich im Geschäftsbereich Asset Management. Die CRE Resolution konnte in 2007 Ihre Erträge im Asset Management für Dritte auf 8,9 Mio. Euro gegenüber 3,0 Mio. Euro im Vorjahr nahezu verdreifachen. Insgesamt wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr 115.000 m² Gewerbeflächen vermietet. Lediglich der Fondsbereich blieb im ersten vollen Geschäftsjahr leicht hinter den Planungen zurueck und erzielte Erträge von 2,4 Mio. Euro mit der Platzierung der Pflegeheimfonds CareInvest 1 und 2. Die für das vierte Quartal 2007 geplante Platzierung des CareInvest 3 musste aufgrund der schwachen Kapitalmärkte verschoben werden. Durch die kürzlich abgeschlossene Kooperationsvereinbarung mit der HGA, einer Tochter der HSH Nordbank, wird der Fonds in den kommenden Monaten platziert.

„Das hervorragende Ergebnis unterstreicht das solide nachhaltige Wachstum des Unternehmens. Insbesondere der starke Abbau der Leerstände und die bedeutende Mietsteigerungen im Wohnungsportfolio sowie das hohe Wachstum im Geschäftsbereich Asset Management waren und sind die Hauptfaktoren für die Ertragssteigerungen in 2007 und für die Zukunft. Mit der erstmaligen Zahlung einer Bardividende wollen wir unsere Aktionären an dem Ertragswachstums teilhaben lassen“, kommentierte Stephan Rind (Bild l.), Vorstandsvorsitzender der Colonia Real Estate AG den vorgelegten Jahresabschluss.

Colonia Real Estate rechnet für das laufende Geschäftsjahr mit einer weiteren positiven Entwicklung beim Leerstandsabbau und Mietsteigerungen im Wohnimmobilienbestand. Dies beruht neben dem aktiven Management auch auf dem im Sommer 2008 abzuschliessenden Modernisierungsprogramm über rund 50 Mio. Euro für 3.200 Wohnungen, welches die bauliche Qualität des Wohnungsportfolio nachhaltig erhöht. Die Finanzierung für das Investitionsprogramm wurde bereits im letzten Jahr über subventionierte, zinsgünstige Kreditprogramme u.a. der KfW vollstandig gesichert. Im Geschäftsbereich Asset und Fondsmanagement lässt sich eine unverändert hohe Nachfrage von vorwiegend langfristig orientierten ausländischen Investoren erkennen. Darüber hinaus werden weiterhin robuste Vermietungsmärkte erwartet. Daher geht der Vorstand für das Jahr 2008 von einer Umsatzsteigerung in diesem Geschäftsbereich von mindestens 50% aus. Von dem für 2008 geplanten Konzernüberschuss in Höhe von 72 bis 75 Mio. Euro für 2008 sind rund 40% fest planbar aus Mieterlösen, Asset Management Erträgen und Teilverkäufen zu erwarten.