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CO2-Gebäudesanierungsprogramm war 2006 voller Erfolg

Knapp ein Jahr nach seinem Start zog Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee eine positive Bilanz über die Ergebnisse des CO2-Gebäudesanierungsprogramms im Jahr 2006.

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"Die gemeinsam mit der KfW gestartete Initiative 'Wohnen, Umwelt, Wachstum' hat die Erwartungen der Beteiligten mehr als erfüllt. Mit mehr als 180.000 Darlehenszusagen über ein Gesamtvolumen von 9,4 Milliarden Euro in den Programmen zur Energieeinsparung und Modernisierung von Wohngebäuden wurde das Ergebnis des Vorjahres verdreifacht. Das ist mehr, als selbst optimistische Prognosen zu Jahresanfang erwarten ließen", sagte Tiefensee. Das örtliche Handwerk freue sich erstmals nach einer langen Durststrecke über volle Auftragsbücher. Zugleich sinken die Energiekosten in den sanierten Gebäuden und der Ausstoß des Klimaschadstoffes CO 2 nehme ab.

Nach Einschätzung des Ministers würden die sanierten Wohnungen künftig jedes Jahr etwa 0,9 Millionen Tonnen CO 2 weniger ausstoßen als im unsanierten Zustand. Fast die Hälfte der Antragsteller in diesem Programm hätten ihre Gebäude auf ein energetisches Neubau-Niveau nach der Energieeinsparverordnung modernisiert und seien zusätzlich zum zinsverbilligten Kredit in den Genuss eines Tilgungszuschusses gekommen. Anstelle geplanter 1 Milliarde Euro habe der Bund in 2006 insgesamt 1,5 Milliarden Euro für Zuschussverbilligung und
Tilgungszuschüsse zur Verfügung gestellt. 265.000 Wohnungen können damit energetisch modernisiert werden.

Damit sei die energetische Gebäudesanierung für 2007 gut aufgestellt: "Stabilisierung auf hohem Niveau, steigende Effizienz in energetischer und finanzieller Hinsicht und Vereinfachung der Förderbestimmungen sind unsere Ziele für die Folgejahre. Im Januar starten wir auf dieser Grundlage gemeinsam mit der KfW die Zuschusskomponente für Wohngebäude-sanierungen sowie die Förderung der energetischen Sanierung von Schulen, Turnhallen, Kindertagesstätten und Vereinsgebäuden mit Bundesmitteln", sagte Tiefensee.