Frankfurt - KW 39
 
Büro

UBM legt Grundstein für F.A.Z. Tower

Zeitkapsel via Drohne

UBM Development hat den Grundstein für das neue Headquarter der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (F.A.Z.) gelegt. In einer feierlichen Zeremonie wurde heute in Anwesenheit hochkarätiger Gäste, u.a. Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier und Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann, die traditionelle Zeitkapsel auf der Baustelle im Europaviertel vergraben. Das Büroprojekt F.A.Z. Tower, das gemeinsam mit der Paulus Immobiliengruppe (25%) entwickelt wird, soll 2022 fertiggestellt werden.

Die anwesenden Gäste staunten nicht schlecht, als die traditionelle Zeitkapsel per Drohne über Frankfurts Skyline angeflogen kam. Im Anschluss daran wurde die Zeitkapsel auf dem Baugelände vergraben und damit der Grundstein für das neue Headquarter der renommierten Frankfurter Allgemeinen Zeitung gelegt.

Mit einer Bruttogrundfläche von knapp 30.000m² wird der neue Turm der F.A.Z. über 60 Meter in die Höhe ragen, zudem werden rund 280 Stellplätze zur Verfügung stehen. Das Bürohochhaus, entworfen von Eike Becker_Architekten, besteht aus zwei schlanken Scheiben, die aus der Achse gedreht und gegeneinander verschoben sind. So weist die eine Hälfte des Gebäudes durch die Auskragung im oberen Teil nach Osten in Richtung Hochhaussilhouette und die andere Hälfte nach Westen in Richtung Europagarten. Dadurch wird zugleich der Westen mit dem Osten verbunden und ein architektonisches Bekenntnis zur europäischen Idee geschaffen.

„Die Frankfurter Allgemeine Zeitung hat die Medienlandschaft der Bundesrepublik Deutschland entscheidend geprägt und wird es auch weiterhin tun. Das alles passiert nicht irgendwo, sondern bei uns in Hessen, bislang in der Hellerhofstraße. Am 1. November 1949, vor rund 71 Jahren, erschien die erste Ausgabe. Seitdem hat die FAZ bedeutende Journalistinnen und Journalisten sowie Intellektuelle hervorgebracht, die die Diskussion in unserer Republik bereichern. Wir sind stolz darauf, dass eines der bedeutendsten Medienhäuser bei uns zu Hause ist. Unsere Zeitungslandschaft befindet sich im Umbruch, künftig werden die Verlagshäuser andere Wege gehen müssen. Der neue Sitz der Zeitung im Europaviertel steht dafür sinnbildlich und bietet die idealen Voraussetzungen für die kommenden Aufgaben. Ich wünsche der Zeitung, hinter der bekanntlich immer ein kluger Kopf steckt, für den neuen Standort und die Zukunft alles erdenklich Gute“, sagte der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier.

Frankfurts Oberbürgermeister, Peter Feldmann, ergänzt: „Der neue Tower wird sich harmonisch in die Bebauung des Europaviertels am östlichen Rand des Europagartens einfügen. Der Bau eines neuen Verlagsgebäudes unterstreicht den hohen Stellenwert Frankfurts als Medienstadt und ist zugleich das Bekenntnis für hervorragenden Journalismus aus dem Herzen Europas für Deutschland, Europa und die Welt.“

Thomas Lindner, Geschäftsführer der F.A.Z., erklärt: „In unserem neuen Gebäude werden wir die erfolgreiche F.A.Z.-Geschichte weiterschreiben. Wir wollen das Gute bewahren und gleichzeitig dem Neuen gegenüber aufgeschlossen sein - und die F.A.Z. weiterhin hochmotiviert und innovativ in eine wirtschaftliche Zukunft führen. Das alles soll in unserem neuen Zuhause geschehen. Im F.A.Z.-Tower, in dem in nicht allzu langer Zeit die wichtigsten und einflussreichsten Analysen, Meinungsstücke und Kommentare entstehen und über gedruckte und digitale Medien in die Welt geschickt werden.“

„Der neue F.A.Z.-Tower ist unsere aktuell größte Büroentwicklung, und wir freuen uns, mit einem derart prestigeträchtigen Projekt eine neue Landmark für Frankfurt zu schaffen“, sagt Thomas G. Winkler, CEO der UBM Development.

Christian Paulus, Geschäftsführer der Paulus Immobiliengruppe, fügt hinzu: „Wir sind stolz, dass es uns gelungen ist, dieses baulich wie nutzerseitig herausragende Projekt für die F.A.Z. erfolgreich durch diese turbulenten Zeiten zu steuern und möchten uns besonders bei allen Beteiligten für ihr unermüdliches Engagement bedanken.“

Donnerstag, 10.09.2020

Foto: Philipp Horak
DruckenArchivieren
 
Büro

Groß & Partner kauft Porsche Design Tower-Projekt

Erweiterung des Projektportfolios

Groß & Partner hat das Grundstück Europaallee 65-67 einschließlich der baureifen Hochhaus-Projektentwicklung von der P+B Group aus Sankt Augustin bei Bonn erworben. Über den Kaufpreis haben beide Seiten Stillschweigen vereinbart.

Auf dem Grundstück hat die P+B Group das Porsche Design Tower Projekt in Frankfurt bis zur Baureife entwickelt. Der auf dem benachbarten Parkgrundstück stehende, denkmalgeschützte Wasserturm bleibt gemäß der Planung erhalten.

Für Groß & Partner ist das Projekt an der Europaallee 65-67 bereits das zweite im Europaviertel. Zuletzt realisierte der Projektentwickler den Verwaltungssitz der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen (KVH), der ebenfalls an der Europaallee liegt und damit schräg gegenüber des neuen Projekts. Am Güterplatz im angrenzenden Gallusviertel errichtet das Unternehmen derzeit das Hochhaus The Spin, ein hotel- und bürogenutztes Gebäude mit rd. 128 m Höhe.

Mit dem Erwerb des Projekts erweitert der Projektentwickler sein Hochhausprojektportfolio um ein attraktives Investment in einer gefragten Innenstadtlage. Nikolaus Bieber und Jens Hausmann, Geschäftsführer bei Groß & Partner betonen „mit Blick auf die erfolgreiche Entwicklung des gesamten Europaviertels sehen wir großes Potential für das letzte dort verfügbare Grundstück direkt an der neuen U-Bahn-Station und vis-a-vis des zukünftigen Messeeingangs Süd“.

„Wir haben das Projekt in den vergangenen Jahren mit hoher Professionalität und Leidenschaft bis zur Baureife entwickelt. Trotz der von der aktuellen Pandemie geprägten Marktsituation ist es uns jetzt gelungen, die Projektierung einschließlich Grundstück zügig zu vermarkten. Dies beweist, dass wir ein Top-Produkt in bester Lage im Herzen der Mainmetropole entwickelt haben“, so Gerd Hebebrand, Geschäftsführender Gesellschafter und CEO der P+B Group. Die P+B Group befindet sich auch nach dem Exit mit vielen weiteren Projekten auf einem dynamischen Wachstumskurs. In der derzeitigen Marktsituation will sich das Unternehmen dabei auch stärker im Bereich der Entwicklung von Wohnraum für breitere Zielgruppen engagieren. Hierfür hat sich der Projektentwickler und Bauträger schon erste Entwicklungsflächen gesichert.

Freitag, 11.09.2020
DruckenArchivieren
 
Logistik

Segro CityPark Frankfurt nach sieben Monaten voll vermietet

Vier neue Mieter

Segro hat die gesamten 14.200 m² Mietfläche der ersten Phase des spekulativ errichteten CityPark Frankfurt bereits sieben Monate nach der Fertigstellung voll vermietet. Zuletzt konnten vier neue Mieter für insgesamt 8.600 m² gewonnen werden.

Bei den Mietern handelt es sich um die Deutsche Post Immobilien GmbH, vertreten durch die CSG GmbH, die Stahlgruber GmbH, die Schmitt und Orschler GmbH & Co. Farben- und Heimtex KG Schmitt und Orschler (Sundo) sowie die Euromams Handelsgesellschaft mbH.

Die Stahlgruber GmbH ist auf Groß- und Einzelhandel für Kfz-Zubehör, Kfz-Ersatzteile und Werkstattausrüstung sowie auf die daraus resultierenden Dienstleistungen spezialisiert und mietet 2.600 m². Während das Unternehmen, das voraussichtlich im Februar 2021 einziehen wird, die Hallenflächen als Lagerflächen nutzen wird, sollen die Service- und Büroflächen für die Verwaltung und für Schulungen genutzt werden. Sundo, ein Großhandel für Farben, Tapeten, Bodenbeläge, Wärmedämmverbundsysteme und Malerwerkzeuge, mietet voraussichtlich ab November 2020 1.200 m². Die Handelsgesellschaft Euromams mietet ab voraussichtlich Oktober dieses Jahres 1.200 m². Zudem mietet die Deutsche Post Immobilien GmbH 3.200 m² ab voraussichtlich Januar 2021.

Die erste Bauphase des Segro CityPark Frankfurt wurde spekulativ auf einem 14,5 Hektar großen Gelände entwickelt, das bis 2008 vom US-Militär genutzt wurde. Die Anfang 2020 fertiggestellten Flächen konnten ab 1.000 m² flexibel auf verschiedene Einheiten aufgeteilt werden. Sie bestehen jeweils aus Lager-, Service- und Büroflächen. In der nächsten Phase wird ein Gewerbepark mit rund 20.000 m² Mietfläche entstehen, der voraussichtlich Ende 2021 fertiggestellt sein wird.

„Ungeachtet der Herausforderungen der Folgen von Covid-19 für die Wirtschaft sehen wir weiterhin eine sehr große Nachfrage nach unseren urbanen Gewerbeflächen. Dies wird durch die Vollvermietung verdeutlicht, die wir bereits nach gut einem halben Jahr erreichen konnten. Unsere mittelständische Mieterstruktur profitiert dabei über alle Branchen hinweg von der ausgeprägten Flexibilität des Parks“, sagt Janina Kaya, Senior Leasing Managerin bei Segro.

Mit seinem modernen Design und der Bauweise nach DGNB-Gold-Zertifizierung integriert sich der Gewerbepark in die innenstadtnahe Umgebung in der Graugrafenstraße 24 in Frankfurt-Rödelheim. Mehrere Bus- und S-Bahnlinien bieten zudem eine gute Anbindung. Über die Anschlussstelle Frankfurt-Rödelheim sind in kurzer Zeit über die A 648 die Autobahnen A 5 und A 66 zu erreichen. Direkt neben dem Areal befindet sich eine 2,5 Hektar große Auenlandschaft, die der Entwickler 2019 renaturiert und an die Stadt Frankfurt am Main übergeben hat. Vogelnistkästen und Insektenhotels wurden in diesem Rahmen ebenfalls als Beitrag für die Natur angebracht.

Bei der Vermietung an die Deutsche Post Immobilien GmbH, vertreten durch die CSG GmbH, war der Immobilienmakler Immolox vermittelnd tätig, bei der Vermietung an Sundo die Immobilienberatungsgesellschaft Knight Frank sowie bei der Stahlgruber GmbH die Immobilienberatungsgesellschaft JLL.


Montag, 14.09.2020
DruckenArchivieren
 
Personalien

Silverton ernnent Michael Gail zum Head of Acquisition and Sales

„Eine Bereicherung“

Michael Gail
Die Silverton Group hat Michael Gail zum neuen Head of Acquisition and Sales/Director Investments berufen. „Mit Michael Gail gewinnen wir einen erfahrenen Immobilienexperten für unser Team. Seine Marktkenntnisse und hervorragende Vernetzung in der Branche sind eine Bereicherung für Silverton und werden unseren Kunden bei der Abwicklung von Transaktionen einen erheblichen Mehrwert bieten“, kommentiert Stefan Dölker, Geschäftsführender Gesellschafter und Mitgründer von Silverton.

In dieser Position wird der 35-Jährige sowohl das Sourcing als auch den Ankauf von Immobilien mit den Schwerpunkten Value-add, Core+ und Manage-to-Core sowie die Betreuung insbesondere von internationalen Investoren und die Transaktionsberatung verantworten. Michael Gail ist in der Niederlassung München von Silverton tätig und leitet zudem das Investmentteam der Unternehmenszentrale in Frankfurt.

Vor seinem Wechsel zu Silverton war Michael Gail Director Investment der Savills Immobilien Beratungs-GmbH in München [wir berichteten]. Weitere Stationen des Immobilienökonomen (IREBS), der über rund 15 Jahre Berufserfahrung in der Immobilienwirtschaft verfügt, waren unter anderem Wealth Management Capital Holding, Union Investment Real Estate und Tishman Speyer Properties Deutschland.



Dienstag, 15.09.2020

Foto: Silverton
DruckenArchivieren
 
Personalien

Verdion ernennt Oliver Kemper zum Senior Investment Manager

Wechsel von KanAm Grund

Oliver Kemper
Verdion baut seine Investment-Sparte in Deutschland weiter aus und hat Oliver Kemper mit Wirkung zum 15. September zum Senior Investment Manager berufen. Kemper (34) wird sich vor allem um die Identifizierung, Beschaffung, Analyse, Verhandlung und Durchführung von Investitionen sowie das Transaktionsmanagement im An- und Verkauf des Verdion European Logistics Fund 1 (VELF 1) kümmern. Er arbeitet von Frankfurt aus und berichtet an Florian Stöbe, seit Juni Head of Investment Germany bei dem Logistikspezialisten [wir berichteten].

Kemper kommt von KanAm Grund in Frankfurt, wo er als Investment Manager tätig war. Davor arbeitete er bei Logicor, wo er sich um Value-Add-Investitionen im Logistikbereich in ganz Deutschland kümmerte. Er startete seine Karriere bei JLL.

VELF 1 investiert in städtische oder stadtnahe Logistikimmobilien und Grundstücke in etablierten Standorten in Nordeuropa. Erst im Juli hatte der Fonds die Vollplatzierung mit eingesammeltem Eigenkapital in Höhe von 137 Millionen Euro erreicht [wir berichteten].

„VELF 1 hat bereits Ankäufe in Deutschland, den Niederlanden und der Tschechischen Republik getätigt. Mit dem Ausbau des Teams weiten wir unsere Aktivitäten nun aus. Oliver Kemper wird uns mit seiner Expertise speziell dabei unterstützen, weitere attraktive Objekte in den strategisch-gelegenen Logistikkorridoren in Nordeuropa zu identifizieren und zu akquirieren“, erklärt Florian Stöbe, Head of Investment Germany, bei Verdion.

Der Markt sei derzeit stark umkämpft, so Stöbe weiter: „Verdion hat sich deshalb auf Objekte und Grundstücke mit Wertsteigerungspotenzial spezialisiert. Unsere Strategie ist von Opportunitäten rund um die Modernisierung, Neugestaltung, Erweiterung oder Repositionierung geprägt.“

Donnerstag, 17.09.2020

Foto: Darek Gontarski, Berlin
DruckenArchivieren
 
Retail

Modehaus Sinn zieht ins Louisen-Center in Bad Homburg

Neuausrichtung des Objekts

Verianos hat mit der Sinn GmbH einen langfristigen Mietvertrag für einen rund 3.900 m² großen Store im Louisen-Center in Bad Homburg unterzeichnet. Die Eröffnung ist für Frühjahr 2021 geplant. „Bad Homburg als [...]

Vollständigen Artikel lesen

Donnerstag, 10.09.2020
DruckenArchivieren
 
Retail

Deutsche Großstädte leiden unter Corona und E-Commerce

Neue Kaufkraft- und Einzelhandelszahlen

Die BBE Handelsberatung hat in Kooperation mit MB-Research die aktuellen Kennziffern zu Einzelhandelszentralität, Einzelhandelsumsatz und -kaufkraft 2020 veröffentlicht. Die Erhebung umfasst alle Gemeinden mit mehr als 10.000 Einwohnern in Deutschland. Im Ergebnis bietet sich ein nüchterndes Bild für die deutschen Großstädte – Während der Einzelhandelsumsatz pro Kopf in den sieben größten Städten zurückging, sank die Zentralitätsziffer in vier von sieben und die Umsatzkennziffer in fünf von sieben Standorten. Zum ersten Mal wurden auch Zahlen erhoben, die den Einfluss von Kaufkraftabflüssen für den lokalen stationären Einzelhandel durch E-Commerce quantifizieren.

„2020 ist durch den historischen Sondereffekt Corona zwar nur schwer mit den Vorjahren vergleichbar, dennoch bieten die vorliegenden Zahlen interessante Erkenntnisse zur Auswirkung der Pandemie auf den Einzelhandel, aufgeschlüsselt nach Gemeinden, Kreisen und Bundesländern“, erklärt Markus Wotruba, Leiter Standortforschung von der BBE Handelsberatung, und ergänzt: „Besonders stolz sind wir auf die methodologisch anspruchsvolle Bezifferung von Kaufkraftabflüssen für lokale stationäre Einzelhändler durch Online-Bestellungen. Damit sind die Datensätze noch ein Stück unverzichtbarer geworden für engagierte Stakeholder vor Ort.“

München verteidigt Spitzenplatz bei Pro-Kopf-Umsatz und Kaufkraft
Die bayerische Landeshauptstadt liegt mit 8.658 Euro wie im Vorjahr mit deutlichem Abstand im Einzelhandelsumsatz pro Kopf vor dem zweitplatzierten Düsseldorf (8.025 Euro) und Stuttgart auf Platz drei (7.777 Euro).

Die aus dem Einzelhandelsumsatz abgeleitete Umsatzkennziffer, die den lokalen Umsatz in Relation zum Deutschland-Durchschnitt (indiziert als 100) setzt, kommt zu einem ähnlichen Ergebnis. Auch hier liegt München unter den sieben größten deutschen Städten mit einem Wert von 146,2 klar vorne, gefolgt von Düsseldorf mit 135,6 und Stuttgart mit 131,4. Berlin mit 104,3 schneidet am schwächsten unter den sieben Großstädten ab, liegt aber dennoch klar über dem Bundesschnitt. Im Jahresvergleich hat München seine Stellung sogar noch ausbauen können (von 145,8), während Düsseldorf und Stuttgart sich verschlechtert haben (137,7 respektive 134,1).

Großstädte binden weniger Kaufkraft
Hinsichtlich der Zentralitätskennziffer, die angibt, ob ein Standort von außerhalb mehr Kaufkraft bindet als er an andere Städte verliert, ergibt sich ein gemischtes Bild. Während Stuttgart (118,2) und Düsseldof (118,1) Platz eins respektive zwei verteidigen können, verlieren beide im Jahresvergleich leicht (von 120,3 respektive 119,4). Köln, München und Hamburg hingegen können ihr Ergebnis aus 2019 leicht verbessern auf nun 116,4 (Köln), 115,5 (München) und 114,2 (Hamburg). Alle sieben Großstädte weisen wie im Vorjahr eine Zentralitätskennziffer von mehr als 100 auf, womit sie trotz Corona mehr Kaufkraft aus dem Um- und Ausland anlocken, als sie im Gegenzug verlieren.

Erstmals gesondert erhoben wurde in diesem Jahr auch die sogenannte Kaufkraftbindungsquote, die darüber hinaus auch Kaufkraftabflüsse durch den E-Commerce integriert. Bei diesem Parameter erzielen vier Großstädte einen Wert von mindestens 100, wobei sich Düsseldorf und Stuttgart mit jeweils 102 den Spitzenplatz teilen. Hamburg (99), Berlin (95) und Frankfurt (93) weisen hier die größten Kaufkraftabflüsse für den lokalen stationären Einzelhandel auf.

„In den kommenden Jahren wird es spannend sein zu sehen, wie stark sich Corona auf den E-Commerce ausgewirkt hat – und wie nachhaltig dessen Bindung von Kaufkraft sein wird“, so Wotruba.

Freitag, 11.09.2020
DruckenArchivieren
 
Retail

Barings investiert für SIS 13 Mio. in Bad Kreuznacher FMZ

Separat-Account-Mandat

Barings hat im Auftrag des SIS (Stuttgarter Versicherungsgruppe) ein neu errichtetes Fachmarktzentrum in Bad Kreuznach für ca. 13 Mio. Euro von dem lokalen Entwickler REBA Residenz Bauträger GmbH erworben. [...]

Vollständigen Artikel lesen

Montag, 14.09.2020
DruckenArchivieren
 
Retail

Kaufhof München-Stachus und Karstadt Zeil bleiben vorerst offen

Schließung abgewandt

Zwei weitere Warenhäuser haben den Sprung von der Schließungsliste der Galeria Karstadt Kaufhof GmbH geschafft: Wie jetzt bekannt wurde bleibt der Kaufhof am Stachus in München für zwei weitere Jahre offen. Laut der Gewerkschaft Verdi ist die Einigung vor allem durch einen „erheblichen Miet-Verzicht“ durch die Unternehmerfamilie Zechbauer möglich geworden. Michael Zechbauer erklärte gegenüber der Süddeutschen Zeitung, „Es gab ein weiteres Entgegenkommen unsererseits und auch ein Entgegenkommen von GKK, so war die Einigung möglich“, „wenn auch leider ohne eine Beteiligung der Stadt oder des Freistaats“. Die Schließung der beiden anderen Münchner Häuser am Nordbad und im Olympia-Einkaufszentrum ist indes noch nicht abgewendet. Besser hat es aber das Warenhaus auf der Frankfurter Einkaufsstraße Zeil getroffen. Hier ist die Schließung bis 2025 vom Tisch. Dies teilte die Stadt Frankfurt mit.

Auch hier konnten mit dem Vermieter, der Sahle Wohnen GmbH, günstigere Mietbedingungen ausgehandelt werden. Darüberhinaus hat die Stadt mit dem Signa-Konzern offensichtlich eine Absichtserklärung unterzeichnet. Laut einem Sprecher des Planungsdezernats will der Konzern in den nächsten Jahren in die Innenstadt investieren. Ersten Informationen zufolge soll dieses zum Beispiel den Kaufhof an der Hauptwache betreffen. Dieser soll in das Nachbargebäude „Upper Zeil“ erweitert werden. Laut FAZ soll außerdem das bisher von der Sportarena genutzte Gebäude neben der Katharinenkirche durch ein neues Wohn-, Büro- und Geschäftshaus ersetzt werden, das im Erdgeschoss zum Friedrich-Stoltze-Platz hin geöffnet wird. An der Kreuzung Kleiner Hirschgraben/Katharinenpforte soll es eine gastronomische Nutzung geben. Des Weiteren sei das Areal Opernplatz 2 diskutiert worden, das im Untersuchungsgebiet für den neuen Hochhausrahmenplan liegt. Laut FAZ betone das Planungsdezernat aber, dass man Signa nicht zugesagt habe, dass an dieser Stelle tatsächlich ein Hochhaus ermöglicht wird. Wie für alle Grundstücke in diesem Gebiet werde aber auch für diesen Standort geprüft, ob ein Hochhaus städtebaulich begründbar und eine Verschattung der heute nicht verschatteten Teile des Opernplatzes ausgeschlossen sei, so die Zeitung.

Montag, 14.09.2020
DruckenArchivieren
 
Wirtschaft

Preos verlegt Hauptsitz und ändert Unternehmensnamen

Veränderungen stehen an

Die Aktionäre der Preos Real Estate AG haben auf der gestrigen außerordentlichen und virtuellen Hauptversammlung sämtliche Beschlussvorlagen mit mehr als 99 Prozent der Stimmen verabschiedet. Unter anderem wurde die Sitzverlegung der Gesellschaft von Leipzig nach Frankfurt ab 2021 beschlossen.

Zudem wurde Prof. Dr. Zoltán Ádam Zomotor als neues Aufsichtsratsmitglied gewählt, nachdem Christian Jäger sein Mandat mit Wirkung zum Ablauf des 30. September 2020 niedergelegt hat. Prof. Zomotor ist Professor für Informatik und Studiengangsleiter Informatik der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Stuttgart. Mit seiner Wahl in den Aufsichtsrat tragen die Aktionäre von Preos der zunehmenden Technologisierung und Digitalisierung im Immobiliensektor Rechnung. Außerdem haben die Aktionäre die Änderung des Unternehmensnamens beschlossen; künftig wird die Gesellschaft als Preos Global Office Real Estate & Technology AG firmiert.

Mittwoch, 16.09.2020
DruckenArchivieren
 
 
Herausgeber
PROPERTY MAGAZINE
Michaela Schroer
Claudiusweg 1 · 59519 Möhnesee

Telefon · +49 (0)2924 879 988
Telefax · +49 (0)2924 879 989

info@property-magazine.de
www.property-magazine.de
 





Newsletter empfehlen