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Strukturwandel: Chinesische Delegation zu Gast am Zukunftsstandort Ewald

Wie bewältigt eine ehemalige Bergbaustadt den Strukturwandel? Diese Frage hat im Mittelpunkt des Besuchs einer chinesischen Delegation gestanden. Im Rahmen ihres Ausbildungsprogramms erkundeten die Gäste den Zukunftsstandort Ewald und gewannen bei der Führung mit Stadtbaurat Volker Lindner viele Eindrücke über das Thema Neue Energien.

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Wenn Zechen geschlossen werden müssen, stehen die Verantwortlichen immer vor der Frage der Folgenutzung. Zu diesem Thema war Stadtbaurat Lindner im Oktober 2010 zu Besuch in China, referierte dort vor Managern und Wissenschaftlern über die Herausforderungen des Strukturwandels. Nun empfing er bereits zum zweiten Mal Gegenbesuch aus Fernost.

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) unterstützt den Studienaufenthalt der Chinesen. Herten wurde hierfür als besonderer Besuchsort ausgewählt. Volker Lindner freute sich, die ihm entgegengebrachte Gastfreundschaft erwidern zu können. „Noch gehört der Kohleabbau zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen in China. Doch in einigen Jahren wird man auch dort vor den Problemen stehen, die wir hier heute schon haben“, erklärte der Stadtbaurat.

Auf dem Tagesprogramm standen Vorträge, zum Beispiel über den Bereich Wasserstoff und die Entwicklung Ewalds, eine Ortsbesichtigung sowie eine Diskussionsrunde mit Vertretern der Emschergenossenschaft. Am Nachmittag fuhren die Gäste mit dem Bus unter anderem in die Emscherregion, um sich über deren Umbau und die damit verbundene Renaturierung zu informieren.

China ist weltweit das Land mit der höchsten CO2-Emission und muss den aktuellen Anforderungen des Klimaschutzes gerecht werden. Deshalb verpflichtet die Volksrepublik China Führungskräfte der Verwaltung an Fortbildungen im Bereich Umwelt und Klima teilzunehmen. Dieses Projekt wird in Kooperation mit der GIZ im Rahmen der Internationalen Klimaschutzinitiative aufgrund eines Beschlusses des deutschen Bundestages durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) gefördert.

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