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Center ersetzt altes Hansagebäude in Wesel

Nach mehr als vier Jahren Leerstand wird das frühere Hansagebäude in der Weseler 1a-Lage Hohe Straße 2 im ersten Quartal 2006 abgerissen und bis März 2007 durch das Berliner-Tor-Center ersetzt. Kemper’s Düsseldorf hat den Flächenzuschnitt des Centers konzipiert und die entstehenden Einzelhandelsflächen bereits an C&A und Rossmann vermietet. Das Objekt mit insgesamt knapp 2.500 m² Nutzfläche wird den Eingang zur Innenstadt beleben und stellt nach Ansicht von Kemper’s den Startschuß für weitere neue Projekte in der Innenstadt dar.

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Der Ankermieter C&A präsentiert sich mit dem Family-Store-Konzept ab März 2007 auf knapp 1.300 m² Verkaufsfläche. Der Bekleidungsfilialist betreibt derzeit ca. 250 Filialen und über 100 Kids Stores in Deutschland. Weitere 475 m² Verkaufsfläche sichert sich der Drogeriemarkt Rossmann. Auch hier ist die Eröffnung im ersten Quartal des nächsten Jahres geplant. Der Drogeriemarkt Rossmann ist mit rund 1.165 Verkaufsstellen die Nummer 3 der großen Drogerieketten in der Bundesrepublik.

Generalunternehmer des Vorhabens ist die Bocholter Ten Brinke Gruppe. Der Bauverein der Stadt und die Sparkasse werden das Objekt finanzieren und langfristig halten. Werner Altenschmidt, Leiter Kemper’s Consulting: „Wesel ist mit dem Projekt auf gutem Weg, verlorenes Einzelhandels-Terrain zurückzugewinnen. Wir sehen weitere interessante Optionen in der Innenstadt und gehen davon aus, dass das Berliner-Tor-Center für diese ein Startschuß sein könnte.“
Mit einer Spitzenmiete von 37 Euro/m² zählt Wesel laut Kemper’s zu den 100 teuersten Einzelhandelsstandorten in Deutschland (Rang 91). Wesel liegt damit auf einem Niveau mit Städten wie Minden, Wolfsburg oder Hilden. Die Ladenmieten zeigen sich seit drei Jahren stabil. Im Vergleich zum Jahr 2000 (43 Euro/m²) ist jedoch ein Rückgang um 14 Prozent zu beobachten. Mit einem Einzelhandelsumsatz je Einwohner von etwa 6.300 Euro weist Wesel eine sehr gute Umsatzkennziffer auf, die fast 30 Prozent über dem Bundesdurchschnitt liegt. Bei einer durchschnittlichen Kaufkraft ist es die hohe Zentralität der Stadt, die diesen Wert ermöglicht.



Mit dem Berliner-Tor-Center ist eine zusätzliche Attraktivitätssteigerung mit Blick auf die umliegenden Städte zu erwarten. Diese wiederum wird sich laut Kemper’s positiv auf die Entwicklung in der Hohen Straße auswirken. Schon jetzt sind dort bei einer guten Flächennachfrage kaum Leerstände zu verzeichnen.

Kemper’s Consulting hat in den letzten Jahren in einer Vielzahl von Städten wie Essen, Kleve, Mannheim, Troisdorf und Wuppertal Einzelhandelsimmobilien erfolgreich revitalisiert. Derzeit werden Objekte in Emmerich, Hemer und Dortmund neu konzeptioniert. Eine komplette Neuplanung realisiert Kemper’s zurzeit in der Münsteraner Stubengasse.

Fotos: Kemper's Deutschland GmbH; http://www.photocase.de