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CBRE: Transaktionsrekord auf europäischen Märkten

Einer Untersuchung des Immobilienberatungsunternehmens CB Richard Ellis zufolge sind in den ersten sechs Monaten des Jahres 2006 89,7 Milliarden Euro in gewerbliche Immobilien investiert worden, ein Anstieg von 42% gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Fast die Hälfte der Investitionen war grenzüberschreitend, 49% der Transaktionen im Gesamtwert von 42,9 Milliarden Euro hatten einen internationalen Charakter. Wie im Jahr 2005 wurde das europäische Investitionsgeschäft hauptsächlich von Investoren aus den Vereinigten Staaten, Großbritannien, Irland und Deutschland bestimmt.

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Der Anteil an Transaktionen mit einem Volumen von über 100 Millionen Euro stieg auf 58%, in 2005 hatten nur 51%, in 2004 nur 47% aller Transaktionen ein Volumen von mehr als 100 Millionen Euro.

Investitionen in Bürogebäude machen einen Wert von 43,2 Milliarden Euro aus, auf industriell genutzte Immobilien entfallen 5,4 Milliarden Euro der Investitionssumme.

Die starke Nachfrage nach Immobilieninvestments hat laut CB Richard Ellis zu sinkenden Renditen geführt, insbesondere in Zentral- und Osteuropa gaben diese nach. Die Spitzenrendite ist in den letzen 13 aufeinander folgenden Quartalen gesunken und erreicht einen Wert von 5,08%. Das geringe Zinsniveau hat zu dieser Situation beigetragen.

Fabian Klein, Head of Investment Germany bei CB Richard Ellis: „Allein für das vierte Quartal 2006 erwarten wir in Deutschland ein Transaktionsvolumen von bis zu 10 Milliarden Euro. Mehr als ein Dutzend großvolumige Immobilienpakete befinden sich derzeit in fortgeschrittenen Stadien des Verkaufs bzw. wurden seit Anfang Oktober verkauft. Vor allem die deutschen offenen Immobilienfonds treten als Verkäufer auf.“

Michael Haddock, Research Direktor bei CB Richard Ellis EMEA: „Die Entwicklung der Märkte hat unsere Erwartungen noch übertroffen, die starke Nachfrage hat direkten Einfluss auf die Renditen, die in der ersten sechs Monaten weiter gesunken sind. Ein entscheidender Trend ist das Investoreninteresse an so genannten mix-used Immobilien und Hotels. Allein in Hotels wurden in der ersten Jahreshälfte rund vier Milliarden Euro investiert.“

„Klassische Immobilienunternehmen sind sowohl als Käufer als auch als Verkäufer besonders aktiv. Offene Fonds aus Deutschland treten auch hier in erster Linie als Verkäufer auf. 7,3 Milliarden Euro wurden de-investiert, davon 2,3 Milliarden in London, 2 Milliarden in Paris und 2,1 Milliarden in Deutschland, so Haddock weiter.“