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Catella Eureal Düsseldorf vermittelte 32.000 m² Bürofläche

Catella Eureal Düsseldorf hat im abgelaufenen Geschäftsjahr Büroflächen in einer Größenordnung von mehr als 32.000 m² vermittelt. Hiervon konnten 34 Mietverträge mit einem Gesamtvolumen von mehr als 20.000 m² allein im Stadtgebiet Düsseldorf realisiert werden. Sechs weitere Mietverträge wurden im Umland Düsseldorfs mit insgesamt ca. 10.000 m² Bürofläche vermittelt.

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Der Industrie-/Logistikbereich steuerte 18 Verträge mit rund 24.000 m² Hallen- sowie 2.500 m² Bürofläche zum dem positiven Gesamtergebnis für Catella Eureal Düsseldorf bei.

Besonders für das im Düsseldorfer Norden gelegene Bürohaus „La Vie“ an der Gladbecker Straße konnte eine positive Bilanz gezogen werden. Allein hier vermittelte Catella Eureal im Alleinauftrag neue Nutzer für knapp 4.500 m².

Guido Nabben und Heiko Piekarski, Leiter der Vermietung bei CATELLA EUREAL in Düsseldorf, richteten ihren Blick bei der Vorstellung des Ergebnisses der Düsseldorfer Niederlassung sowohl auf die Vermarktung von Hallenflächen in Düsseldorf und Umland als auch noch einmal auf die allgemeinen Rahmenbedingungen am Düsseldorfer Büromarkt.

Der Lagerflächenumsatz im Großraum Düsseldorf, der neben dem Stadtgebiet auch die Bereiche Ratingen, Neuss, Willich, Erkrath, Hilden, Grevenbroich, Haan, Kaarst, Krefeld, Langenfeld und Meerbusch umfasst, betrug im Jahr 2005 insgesamt rund 191.000 m² und ist im Vergleich zum Vorjahr, wo noch 210.000 m² registriert werden konnten, leicht rückläufig.

Der Büromarkt in Düsseldorf sei trotz einer gegenüber dem Vorjahr um rund 19 Prozent schwächeren Vermietungsleistung von insgesamt 186.000 m² (ohne Eigennutzer) grundsätzlich als positiv zu bewerten. Als Gründe hierfür nannten Nabben und Piekarski vor allen Dingen den Umstand, dass im Vorjahr allein 62.000 m² Vermietungsleistung durch drei Großmieter verursacht worden waren, namentlich C&A, DWP und KPMG. Ohne diesen Sondereinfluss stelle sich das 2005er Ergebnis vergleichsweise gut dar.

Eben diese Großvermietungen fehlten 2005 und ließen das Ergebnis unter die 200.000er Marke rutschen, welche die durchschnittliche Vermietungsleistung der letzten zehn Jahre markiert. Die Spitzenmiete betrug 2005 in Düsseldorf laut CATELLA EUREAL 20,50 Euro je m² zzgl. NK + MwSt. und sank damit gegenüber dem Vorjahr um 2,50 Euro. Anzumerken ist, dass die sogenannte Spitzenmiete in Düsseldorf lediglich ein Marktsegment von etwa 3% umfasst und traditionell im Bankenviertel verzeichnet wird. Die Durchschnittsmiete aller erfassten Verträge in 2005 betrug etwa 12,50 Euro je m² zzgl. NK + MwSt und liegt damit nur leicht unter dem Wert von 2004, der 12,70 Euro betrug. Stärkste Teilmärkte in Düsseldorf waren der Innenstadtbereich, Düsseldorf-Nord und der Medienhafen.

Mit Blick auf die vorliegenden Neuanfragen und die in Abwicklung befindlichen Vermietungen rechnen Nabben und Piekarski für das laufende Jahr mit einer Vermietungsleistung von 180.000 - 220.000 m². Eigennutzer sind in dieser Prognose nicht mitgerechnet.

Zwar sei mit dem Abschluss des ersten Quartals 2006 noch mit einigen größeren Mietverträgen zu rechnen, gleichzeitig würden jedoch auch in diesem Jahr wieder viele Unternehmen ihre Bestandsflächen konsolidieren und die Flächennutzung weiter optimieren, so dass ein Gesamtergebnis in der Größenordnung des letzten Jahres realistisch erscheine, berichten Nabben und Piekarski. Wenngleich sich der Trend weg von Großraumbüros zurück zu klassischen Belegungsvarianten deutlich abzeichne, würde auch dies nur zu einem geringen Anstieg des nominalen Flächenbedarfs führen.

Ein weiterer Verfall der Mietpreise wird für 2006 nicht erwartet. Bei deutlich geringerer Baufertigstellung in Verbindung mit einer annähernd konstanten Flächenabsorption muss tendenziell eher von einem geringen Preisanstieg in den nachfragestärkeren Teilmärkten wie z.B. Nord und Medienhafen ausgegangen werden. In einzelnen Teilmärkten wie beispielsweise dem linksrheinischen Bereich werden die Mieten aufgrund der hohen Dichte kurzfristig zur Verfügung stehender Mietflächen wohl weiterhin unter Druck bleiben.

Einen signifikanten Abbau der Leerstandsquote erwarten Nabben und Piekarski erst im Jahr 2007, wenn höhere Nettoabsorption und weiter sinkende Fertigstellungsquoten wieder zu einer Verknappung in bestimmten Segmenten führen werden. Zu diesem Zeitpunkt rechne man auch wieder mit steigenden Mietpreisen.