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CA Immobilien schreibt 2010 wieder schwarze Zahlen

Die österreichische CA Immo Gruppe konnte für das Jahr 2010 wieder Gewinne verbuchen. Dies geht aus einer Meldung des Unternehmens hervor, die jetzt veröffentlicht wurde. Das Konzernergebnis belief sich demnach auf 45,4 Mio. Euro für 2010, nachdem im Jahr 2009 noch ein Verlust von -76,9 Mio. Euro zu verzeichnen war.

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In Folge von im Vorjahr erfolgten Verkäufen verzeichneten die Mieterlöse im Vergleich zu 2009 einen planmäßigen Rückgang von rd. – 7,1 % auf 164,3 Mio. Euro. Aus dem Verkauf von Immobilien des Anlage-, bzw. Umlaufvermögens konnten Erlöse von 322,4 Mio. Euro erzielt werden, womit das Verkaufsziel für 2010 deutlich übertroffen wurde. Rund 70% der Verkäufe entfielen auf Entwicklungsprojekte bzw. auf für Entwicklungen vorgesehene unbebaute Liegenschaften, so daß der Anteil an Entwicklungsliegenschaften am Gesamtportfolio von 30% auf 23% reduziert werden konnte. Der Ergebnisbeitrag aus dem Immobilienverkauf belief sich auf 34,3 Mio. Euro, bzw. inklusive der auf die verkauften Immobilien entfallenden Neubewertungsgewinne auf 49,0 Mio. Euro.

Das Bewertungsergebnis fiel mit 46,7 Mio. Euro (2009: -129,1 Mio. Euro) deutlich positiv aus und beruht in erster Linie auf konkreten Verkäufen bzw. auf Werterhöhungen infolge von Projektfortschritten oder Teilfertigstellungen. Als Ergebnis stieg das Ergebnis der Geschäftstätigkeit (EBIT) deutlich von 3,0 Mio. Euro auf 183,3 Mio. Euro und erreichte damit den höchsten Wert der Unternehmensgeschichte.

Aufgrund geringerer Belastungen aus der Bewertung von Zinsabsicherungen kam es zu einer deutlichen Verbesserung des Finanzergebnisses von -137,5 Mio. Euro auf -107,6 Mio. Euro. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) lag 2010 bei 75,8 Mio. Euro (2009: -134,5 Mio. Euro), das Konzernergebnis nach Minderheiten bei 45,4 Mio. Euro (2009: -76,9 Mio. Euro).

Die Eigenkapitalquote der CA Immo belief sich zum Berichtsstichtag auf 37,9 %. Die Netto-Finanzverschuldung der Gruppe betrug zum 31.12.2010 1.766,6 Mio. Euro (+ 20%) gegenüber einem Immobilien­vermögen von rd. 3,6 Mrd. Euro. Die liquiden Mittel (inkl. kfr. Wertpapiere) lagen zum 31.12.2010 bei 358,6 Mio. Euro (31.12.2009: 504,1 Mio. Euro). Das Nettovermögen (NAV) je Aktie betrug zum 31.12.2010 18,69 Euro und konnte somit gegenüber dem Vorjahreswert (17,87 Euro) um 4,6% gesteigert werden.

Ausblick auf 2011
Ausgehend von einer kontinuierlichen Erholung des wirtschaftlichen Umfelds erwartet die Gesellschaft für 2011 eine weitere deutliche Ergebnissteigerung. Insbesondere durch den erwarteten Ergebnisbeitrag der ab dem ersten Quartal 2011 vollkonsolidierten Europolis Gruppe wird für 2011 eine Eigenkapitalrendite von zumindest rund 5% angestrebt. Bei Erreichung der Ziele ist es die klare Absicht des Managements, der über 2011 befindenden Hauptversammlung erstmals die Ausschüttung einer Dividende in der Größenordnung von rd. 2 % des NAVs vorzuschlagen.