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CA Immo verzeichnet gute operative Entwicklung

Das 1. Quartal 2008 war für CA Immo maßgeblich von der Eingliederung von Vivico in die Unternehmensgruppe geprägt: Einerseits trug Vivico erstmals zum Ergebnis bei und nahm auch gleich einen erheblichen Anteil ein. Andererseits drückte der – aufgrund der Vivico-Übernahme merklich gestiegene – Finanzierungsaufwand aufs Konzernergebnis.

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Das operative Geschäft der CA Immo verlief im 1. Quartal 2008 durchwegs positiv: Die Mieterlöse erhöhten sich um 43% von 30,1 Mio. Euro auf 43,1 Mio. Euro, wovon rund 23% auf Vivico entfielen. Das EBITDA stieg um 40% von 28,2 Mio. Euro auf 39,5 Mio. Euro.

Der Ergebnisbeitrag aus der Neubewertung verringerte sich hingegen von 16,2 Mio. Euro auf 1,9 Mio. Euro, da die Immobilien- renditen im letzten Quartal weitgehend stabil blieben und CA Immo nicht – wie noch im Vorjahr – von einem deutlichen Rückgang der Renditen in Ost- und Südosteuropa profitieren konnte. Zusätzlich spürte CA Immo den Verfall des US-Dollars in der Bewertung des ost- und südosteuropäischen Portfolios, wo ein Teil der Mietverträge (insbesondere in Rumänien und Polen) auf der amerikanischen Währung basiert. Der Wertverlust des Dollars spiegelte sich entsprechend negativ im Neubewertungsergebnis dieser Objekte wider, und das Ergebnis aus der Geschäftstätigkeit (EBIT) ging in Folge dessen um 8% von 43,9 Mio. Euro auf 40,3 Mio. Euro zurück.

Das im Zusammenhang mit der Akquisition der Vivico deutlich gestiegene Finanzierungsvolumen war weiters für den markant höheren Finanzierungsaufwand von -29,7 Mio. Euro (nach -13,3 Mio. Euro im 1. Quartal 2007) verantwortlich, wodurch das Konzernergebnis mit einem Wert von 8,9 Mio. Euro deutlich unter Vorjahresniveau ausfiel (2007: 30,5 Mio. Euro). Das Konzernergebnis nach Minderheiten betrug 3,2 Mio. Euro nach 19,7 Mio. Euro.

„Die Ergebnissituation stellt für uns jedoch nur eine Momentauf- nahme dar“, so Dr. Bruno Ettenauer, Sprecher des Vorstandes der CA Immo Gruppe, „weil sich das operative Geschäft erfreulich und plangemäß entwickelte und eine Reihe positiver Effekte der CA Immo im Gesamtjahr 2008 zum gewohnten Ergebnis- wachstum verhelfen wird. So werden in den kommenden Monaten mehrere Grundstücke baureif gemacht, einige Projekte gestartet bzw. sogar fertig gestellt und nicht zuletzt Veräußerungserlöse wirksam.“

In Anbetracht dieser positiven Aussichten strebt CA Immo an, für das Jahr 2008 erstmals eine Dividende im Ausmaß von rund 2% des durchschnittlichen NAV auszuschütten. Erfreulich entwickelte sich der NNNAV je Aktie, der um 2,4 % von 22,51 € auf 23,04 € stieg. Dieses Plus resultiert primär aus der Erstkonsolidierung von Vivico und unterstreicht den Wert erhöhenden Effekt der Akquisition für die Aktionäre der CA Immo Gruppe.

Immobilienvermögen um 52% gestiegen
Einen markanten Sprung nach oben machte im 1. Quartal 2008 das Immobilienvermögen der CA Immo Gruppe, das sich – dank der erstmaligen Berücksichtigung des 1,3 Mrd. Euro schweren Vivico- Portfolios – um 52% auf 3,8 Mrd. Euro erhöhte. Damit verschob sich auch die Aufteilung nach Regionen deutlich: 44% des Portfolio-Wertes entfielen zum 31.3.2008 auf Deutschland, 33% auf Österreich und 23% auf Ost-/Südosteuropa. Parallel dazu wuchs auch die Grundstücksfläche der Liegenschaften signifikant auf knapp 9 Mio. m² an. Vivico wurde aber nicht nur in die Unternehmensgruppe eingegliedert, sondern auch gleichzeitig als Plattform für sämtliche Deutschland-Aktivitäten etabliert. Somit kann das große Know-how des Vivico-Teams optimal eingebracht und für die gesamte Gruppe genutzt werden. Für das Portfolio ergeben sich daraus viel versprechende Perspektiven: Vivico trägt eine Fülle von Projekten und Liegenschaften in innerstädtischen Top-Lagen bei – ganze Stadtteile auf ehemaligen Bahngründen, die nun eine neue, hochwertige Nutzung erfahren und zugleich langfristige Erträge bringen werden.

Im 1. Quartal 2008 konnte eine Reihe wichtiger Vor-Mietverträge für künftige Entwicklungsprojekte abgeschlossen werden: So gelang es unter anderem, PriceWaterhouseCoopers als Mieter für einen der Bürotürme im Frankfurter Europaviertel zu gewinnen. Weiters wurde mit Hyatt ein namhafter Betreiber für den Hoteltower in Frankfurt gefunden. Mit der renommierten ECE-Gruppe wird ein Einkaufs- und Entertainment-Center realisiert werden. Und BNP Paribas plant seine Deutschland - Zentrale ebenfalls im Europaviertel anzusiedeln, das von Vivico entwickelt wird.