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CA Immo International startet mit Ergebnisverdoppelung durch

Die Dynamik, welche den Geschäftsverlauf bei CA Immo International vom Börsegang im Oktober 2006 bis zum Jahresergebnis geprägt hat, setzte sich im ersten Quartal 2007 ungebrochen fort. Hohe Investitionen in das Portfolio und die Besetzung attraktiver Märkte gingen einher mit Zuwächsen bei den Ergebniszahlen, die teilweise über der 100%-Marke liegen. Dem Verkauf einer Liegenschaft in Prag stand das Engagement bei drei neuen Projekten gegenüber.

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Starkes Wachstum bei Ergebnissen
Kräftige Steigerungen zeigen die Ergebniskennzahlen. Der Zuwachs beim Ergebnis aus Geschäftstätigkeit (EBIT) lag bei 80%; hier wuchs der Wert von 13,4 Mio. Euro auf 24,1 Mio. Euro. Das Ergebnis vor Ertragsteuern wuchs gegenüber dem Referenzwert per 31.3.2006 um 119%, und zwar von 11 Mio. Euro auf 24 Mio. Euro. Das Konzernergebnis konnte um 110% erhöht werden und erreichte 22 Mio. Euro nach 10,5 Mio. Euro im Vorjahr.

Obwohl mit dem Jungmannova Plaza in Prag ein Objekt aus dem Portfolio ausschied, konnten die Mieterlöse nahezu stabil gehalten werden (9,4 Mio. Euro gegenüber 9,6 Mio. Euro Ende März 2006). Dies gelang aufgrund eines gesteigerten Auslastungsgrades, der bei 96% lag (Jahresdurchschnitt 2006: 93%). Der operative Cash Flow lag zum Ende des 1. Quartals 2007 bei 6,3 Mio. Euro.

Ausbau des Portfolios folgt dem strategischen Kurs
Zum Stichtag 31.3.2007 umfasste das Portfolio der CA Immo International 15 Bestandsobjekte und 6 Projektentwicklungen in den Regionen CEE, SEE und GUS. Von der Gesamtnutzfläche von 413.258 m² entfielen 64% (265.326 m²) auf die Bestandsobjekte. Der Gesamtwert dieses Portfolios lag am Stichtag bei 571,1 Mio. Euro.

Bei den Nutzungsarten dominieren Büroflächen mit einem Anteil von 57%, gefolgt von KFZStellplätzen mit 29%. Hotels stellen 8% der Gesamtnutzfläche, Handelsflächen 4%, Gewerbe- und Lagerflächen die restlichen 2%. Die geografische Verteilung des Portfolios zeigt Schwerpunkte in Ungarn (35% Anteil an der Gesamtnutzfläche), Polen (15%) und Rumänien (14%). Es folgen die Anteile der Slowakei (10%) sowie von Tschechien (8%), Serbien (6%), Russland (5%) sowie von Slowenien und Bulgarien (jeweils 4%).

Neu zum Portfolio stießen in den ersten drei Monaten 2007 die Projekte „Capital Square“ in Budapest, „Poleczki Business Park“ in Warschau (Realisierung gemeinsam mit UBM) sowie „Savograd“ in Belgrad (der erste Schritt auf den serbischen Markt). Die strategische Marschrichtung weist in die besonders stark rentierenden Regionen SEE und GUS, wo in den kommenden Monaten die bestehende Präsenz verstärkt wird. Bei den Nutzungsarten wird der Anteil der Büroimmobilien sukzessive zugunsten der anderen Segmente sinken.

Strategische Bündelungen in Fonds
Seit Beginn des Quartals ist der CA Immo New Europe operativ tätig. In diesem Fonds bündelt CA Immo International ihre Projektentwicklungen. Das Kapital der Anleger – institutionelle Großinvestoren mit Mindestbeteilungen von 5 Mio. Euro – wird in die besonders ertragreiche Entwicklung neuer Liegenschaften in den Zielmärkten investiert. Ebenfalls im ersten Quartal nahm der H1 Hotelfonds seine Tätigkeit auf, den CA Immo International gemeinsam mit der UNIQA-Gruppe eingerichtet hat. Auch damit sind institutionelle Großanleger angesprochen, die vom enormen Investitions- und Renditepotenzial im Bereich Businesshotels in Osteuropa profitieren.

Aktienkurs mit positiver Gesamttendenz
Die Aktie der CA Immo International startete nach dem Börsegang überaus dynamisch uns setzte diese Entwicklung bis in den Januar 2007 hinein fort. Parallel zum kurzfristig rückläufigen Trend an den internationalen Börsen brachte der März zunächst einen Kursrückgang, der jedoch danach wieder wettgemacht wurde. Die Gesamttendenz der Kursentwicklung seit Jahresbeginn weist in die richtige Richtung und erbrachte ein Plus von 20% von der Erstnotiz (25.10.2006) bis Mai 2007.

Ausblick
Auf Basis des bestehenden Portfolios und der kommenden Expansionsschritte rechnet die Gesellschaft für das gesamte Geschäftsjahr 2007 mit einer anhaltenden Fortsetzung des kräftigen Wachstumskurses. Mit dem Zugang zusätzlicher Bestandsobjekte werden auch die Mieterlöse an die markanten Steigerungen der Ergebniskennzahlen anschließen können.