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Bundesrat beschließt neue Erbschaftsteuer: BFW begrüßt Lösung für Wohnungsunternehmen

Walter Rasch

„Mit der heutigen Verabschiedung der Erbschaftsteuerreform durch den Bundesrat gibt es endlich Rechtssicherheit für Schenker und Erben von Wohnungsunternehmen“, begrüßt Walter Rasch, Präsident des BFW Bundesverbands Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen, Spitzenverband der privaten und unternehmerischen Immobilienwirtschaft. „Für die Wohnungswirtschaft wurde eine sachgerechte Lösung gefunden, die jetzt noch von der Finanzverwaltung im Anwendungsschreiben praxisgerecht gut umgesetzt werden muss“, erklärt Rasch.

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Das neue Gesetz sieht vor, das Verwaltungsvermögen von Wohnungsunternehmen dann zum begünstigten Vermögen zu zählen, wenn für die Verwaltung der Wohnungen ein im kaufmännischen Sinne eingerichteter Geschäftsbetrieb erforderlich ist. Bei einer Betriebsfortführung von zehn Jahren kann das Unternehmen steuerfrei weitergeführt werden, wenn die Lohnsumme in dieser Zeit gleich bleibt.

„Einziger Wehrmutstropfen der Reform ist der Umgang mit Gewerbeimmobilien“, so der BFW-Präsident. „Vermieter von Gewerbeimmobilien sind wie Privatpersonen von der Erbschaftsteuer betroffen und damit wesentlich schlechter gestellt worden als mit der derzeit geltenden Regelung. Es ist nicht zu erklären, welcher Unterschied zwischen einem Vermieter beispielsweise von Büroimmobilien und einem Autovermieter besteht. Die Autovermietung ist nach erbschaftsteuerlichem Ansatz steuerbegünstigt, weil es sich bei Autos um begünstigtes Betriebsvermögen handelt, ein Vermieter von Gewerbeimmobilien nicht.“