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Bürospitzenmieten in Prag können mit dem Wiener Markt mithalten

Nachdem der Prager Büroimmobilienmarkt angesichts der Wirtschaftskrise über zwei Jahre kaum neue Projektentwicklungen aufzuweisen hatte, zeichnet sich nun ein neues Erstarken ab. Dieses Jahr werden voraussichtlich rund 105.000 m² moderne Büroflächen fertig gestellt. Von insgesamt 12 neuen Bürogebäuden werden sechs spekulativ errichtet. „Spekulative Entwicklungen waren bisher vor allem in westeuropäischen Hauptstädten und Wirtschaftszentren zu beobachten“, kommentiert Sascha Hettrich, Managing Partner von King Sturge Deutschland, die Daten der Kollegen aus Prag. „Dass dies nun auch auf den Prager Büromarkt zutrifft, ist ein gutes Zeichen und spiegelt das Vertrauen der Investoren auf eine weitere Markterholung wider“. Die Nachfrage nach modernen Büros kommt vor allem aus der Pharma-, IT- und Finanzbranche sowie von Rechnungsprüfern und Anwälten.

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Insgesamt umfasste der Büroimmobilienmarkt in der Hauptstadt der Tschechischen Republik am Ende des ersten Quartals 2011 rund 2,71 Mio. m². Darunter verfügen 30 Prozent der Flächen über A-Qualität.

Beim Vergleich mitteleuropäischer Zentren fällt auf, dass die Bürospitzenmieten im Prager Zentrum mit monatlich 21,00 Euro pro m² an die Bürospitzenmieten von Berlin und Wien (monatlich 20,00 bzw. 22,00 Euro pro m²) heranreichen. An erster Stelle mitteleuropäischer Bürostandorte steht Warschau mit monatlich 26,00 Euro pro m². In Budapest liegen die monatlichen Bürospitzenmieten bei 19,00 Euro pro m², in Bratislava bei 16,50 Euro pro m².

„Die durchschnittliche Prager Leerstandsquote von 13 Prozent entspricht etwa den Werten der zentraleuropäischen Hauptstädte“, erläutert Hettrich. „Eine Spitzenposition nimmt wieder Warschau ein. Hier liegt der Leerstand im Bürosektor mit sieben Prozent etwa so hoch wie in Berlin mit 7,4%.“