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Büromarkt Stuttgart legt deutlich zu

Der Büromarkt Stuttgart ist rasant in das Jahr 2011 gestartet. Die Vermietungsleistung lag zum Ende des 1. Quartals bei rund 38.000 m² und damit rund 23 Prozent über dem Vergleichswert des Vorjahres (31.03.10: 31.000 m²). Dies geht aus einem Marktbericht des Bankhauses Ellwanger & Geiger hervor, der jetzt veröffentlicht wurde.

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Die Mietpreise haben sich im 1. Quartal 2011 erfreulich entwickelt. Sowohl in der City als auch in der Innenstadt haben sich Spitzen- und Durchschnittsmieten weiter erhöht. So lag die Spitzenmiete in der Stuttgarter City bei zirka 18 Euro pro m² – die Durchschnittsmiete bei 14,80 Euro (31.12.2010: 17,50 Euro bzw. 14,30 Euro pro m²). In der Innenstadt betrug die Spitzenmiete 15 Euro pro m². Die Durchschnittsmiete lag bei 12,40 Euro pro m² (31.12.2011: 14,90 Euro bzw. 11,90 Euro pro m²).

Neben vielen kleinflächigen Mietvertragsabschlüssen war insbesondre das Segment zwischen 500 und 1.500 m² Miefläche sehr gefragt. Der größte Vertrag am Markt wurde mit rund 6.000 m² abgeschlossen. „Für das Gesamtjahr gehen wir von einer Vermietungsleistung von ca. 200.000 m² aus“, sagt Helga Schöner, Ansprechpartnerin Research beim Bankhaus Ellwanger & Geiger.

Trotz des höheren Vermietungsumsatzes, stieg das Angebot an Büroflächen weiter an. So lag die Leerstandsquote zum 31. März 2011 bei rund 6,6 Prozent (31.12.2010: 6,4 Prozent). Während es in der City und Innenstadt kaum Veränderungen bei der Angebotsreserve gab, haben auf einigen Teilmärkten im Außenbereich Stuttgarts die Leerstandsquoten durch weitere Flächenfreisetzungen zugenommen. Betroffen waren hier vor allem die Teilmärkte Weilimdorf, Feuerbach, Fasanenhof, Leinfelden-Echterdingen und Vaihingen. Insgesamt lag das Flächenangebot in Stuttgart zum Ende des Quartals bei rund 491.000 m². Davon waren 32.000 m² Untermietflächen.

Der stärkste Nachfrager war mit Abstand die Gruppe der Sonstigen Büronutzer (zirka 50 Prozent). Auch im IT/Telekommunikationssektor wurden zahlreiche Verträge abgeschlossen. Durch einen Großabschluss von rund 6.000 m² bildete dieser Sektor mit rund 24 Prozent die zweitstärkste Nachfragegruppe. Auf dem dritten Platz folgten die beratenden Unternehmen mit 13 Prozent.