Cookie Fehler:

Cookies sind in Ihrem Browser deaktiviert. Um alle Funktionen z.B. das Login nutzen zu können, müssen Cookies aktiv sein. Bitte aktivieren Sie Cookies in Ihrem Browser.

    Drucken Drucken  Diesen Artikel zu den Favoriten hinzufügen Favoriten

Büromarkt Stuttgart: Leerstandsquote liegt bei 6,4 Prozent

Stuttgart ist eine Stadt mit Ausstrahlung – und die Region Stuttgart zählt nach der aktuellen Studie „Booming Places 2010“ zu den zehn erfolgreichsten Regionen Europas. So verwundert es nicht, dass sich Stärke und Wachstum des Wirtschaftsstandortes auch überaus positiv auf den Büroimmobilienmarkt auswirken. Die neuesten Zahlen und Fakten liefert die umfangreiche Broschüre „Gesamtbetrachtung des Stuttgarter Büromarktes 2007/2008“, die heute gemeinsam vom Bankhaus Ellwanger & Geiger und der Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Stuttgart der Presse vorgestellt wurde.

.

„Stuttgart ist das Zentrum einer der wirtschaftsstärksten Metropol- und innovativsten Hightech-Regionen in Europa“, so Dr. Klaus Vogt, Leiter der Wirtschaftsförderung, heute in Stuttgart. Die sechstgrößte deutsche Stadt hat sich dabei auch zum Mittelpunkt eines begehrten Dienstleistungsstandortes entwickelt. Klaus Vogt: „Seit Jahren verfügt Stuttgart über ein stabiles und konstantes Wachstum. Große Schwankungen wie in anderen Regionen kennen wir nicht.“

Dies bestätigen die Experten des Geschäftsbereichs Real Estate beim Bankhaus Ellwanger & Geiger. „Die Region Stuttgart mit ihren 17,8 Mio. m² Bürofläche rangiert im bundesdeutschen Vergleich direkt hinter Berlin und noch deutlich vor Frankfurt“, betonte Mario Caroli, persönlich haftender Gesellschafter des Bankhauses Ellwanger & Geiger. Und weiter: „Die Leerstandsquote von rund 6,4 Prozent ist nach wie vor die niedrigste in ganz Deutschland“.

Die zentrale Aussage des aktuellen Büromarktberichtes: In Stuttgart und der Region ist ein anhaltender Boom zu beobachten. Hinter dem französischen Finanz- und Wirtschaftszentrum Paris folgt bereits der schwäbische Wirtschaftsraum auf Platz zwei der wichtigsten Technologieregionen Europas. Hier, wo sowohl international agierende Konzerne als auch innovative kleine und mittelständische Unternehmen zu Hause sind, hat sich in logischer Konsequenz auch ein überaus positiver Rahmen für den örtlichen Büromarkt entwickelt.

Dabei hat sich der positive Trend des vergangenen Jahres weiter fortgesetzt. Das Gesamtvolumen vermieteter Flächen steigerte sich um 21 Prozent – das waren zum 31. Dezember 2007 insgesamt 242 Mietverträge mit einer Gesamtfläche von 169.000 m². Sowohl die Nachfrage in der Stuttgarter City als auch in City-Randlagen zog spürbar an. In Leinfelden-Echterdingen wurde gar eine Verdreifachung des Mietflächenumsatzes festgestellt. Lediglich im Gewerbegebiet „Am Wallgraben“ (Außenbezirk Vaihingen/Möhringen) konnten weniger Flächen als im Vorjahr vermietet werden.

Nach wie vor verzeichnet Stuttgart mit zirka 6,4 Prozent (Vorjahr: 6,5 Prozent) die niedrigste Leerstandsquote Deutschlands. Der Stuttgarter Büromarkt nimmt damit unter den „Big Seven“ (Berlin, Düsseldorf, Frankfurt/Main, Hamburg, Köln, München, Stuttgart) weiterhin eine Sonderstellung ein. Insgesamt konnten in den sieben führenden Wirtschaftsmetropolen rund 3,5 Mio. m² Bürofläche vermietet werden – das beste Ergebnis seit dem Boomjahr 2000.

In Stuttgart waren dabei die Flächen unter 500 m² besonders gefragt. Alleine in diesem Segment wurden 27 Prozent der insgesamt 242 Verträge geschlossen. Kräftig zulegen konnten auch die Flächen über 5.000 m² mit einem Anteil von 20 Prozent an der Gesamtvermietungsleistung. Dabei setzte sich der Trend zu hochwertigen Flächen weiter fort. Für Toplagen in der City wurden Spitzenmieten von 17,50 Euro realisiert. Vor allem die Königsbau Passage, das Scala sowie der sich im Bau befindliche Phönixbau zeichneten für diese Entwicklung verantwortlich. Die Durchschnittsmiete in der City konnte von 13,50 Euro im Vorjahr auf aktuell 14,50 Euro gesteigert werden. Unter den Außenbezirken entwickelte sich der Süden am besten. In Degerloch, Vaihingen, Möhringen, Fasanenhof und Leinfelden-Echterdingen lagen die Spitzenmieten bei 12,90 Euro pro m². Hier wurde eine Durchschnittsmiete von 10,70 Euro ermittelt. Der Büromarktbericht gibt darüber hinaus detailliert Aufschluss über die einzelnen Stuttgarter Teilmärkte und beleuchtet Angebotsreserven.

Die Experten des Bankhauses Ellwanger & Geiger blicken optimistisch in die Zukunft. Sie prognostizieren für 2008 ein Vermietungsvolumen auf vergleichbarem Niveau wie 2007. Und auch bei den Mietpreisen ist von stabilen bis steigenden Kennzahlen auszugehen. Mit Spannung sieht man der weiteren Entwicklung mit Blick auf die Großprojekte entgegen. „Insbesondere vom Jahrhundertprojekt Stuttgart 21 mit insgesamt 1,3 Mio. m² neue Geschossfläche versprechen wir uns nachhaltige Impulse für den Büromarkt“, so Mario Caroli.