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Büromarkt München: Nach vier Jahren Spitzenmiete erstmalig wieder bei 30 Euro

Mit 350.000 m² Büroflächenumsatz im 1. Halbjahr 2007 konnte das sehr gute Ergebnis des Vorjahreszeitraums um 6,7 Prozent gesteigert werden. München bleibt damit Deutschlands umsatzstärkster Büromarkt.

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Im Vordergrund der Nachfrage steht das Münchner Zentrum. Hier werden besonders Flächen zwischen 300 und 1.500 m² gesucht. Dies hat zu einer weiteren Angebotsverknappung geführt, wovon Schwabing und Max-Vorstand, aber auch das Westend als mögliche Ausweichstandorte profitieren. Stärkste Nachfragegruppen sind Beratungsunternehmen, Verwaltungen, Finanzdienstleister und das Gesundheitswesen.

Einen hohen Umsatzanteil haben Großflächen über 10.000 m². So umfassen alleine das Eigennutzerprojekt des ADAC (60.000 m² im 1. Quartal) sowie die Anmietungen der Hypo Real Estate Holding AG (21.000 m² im Lehel Carré) und ESCADA (13.000 m² in Dornach) eine Gesamtfläche von rund 94.000 m².

Nach vier Jahren Spitzenmiete erstmalig wieder bei 30 Euro
Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Spitzenmiete bei Büroflächen in München um 50 Cent auf 30,00 Euro/m² erhöht. Auch in guten Lagen kann eine Steigerung verzeichnet werden. Die Mietpreispanne liegt hier nun zwischen 13,50 und 16,50 Euro/m². In mittleren Lagen bewegt sich die Spanne unverändert zwischen 13,50 und 16,50 Euro/m².

Leerstand unter Vorjahresniveau
Zum Halbjahresabschluss standen in München rund 1,66 Mio. m² leer (inkl. Untervermietungsflächen). Bei einem Gesamtbüroflächenbestand von 17,9 Mio. m² entspricht dies einer Leerstandquote von 9,3 Prozent. Damit konnte der Vorjahreswert um 0,4 Prozentpunkte unterboten werden.

Risikofreude bei Projektentwicklern
Aufgrund der positiven Marktaussichten werden derzeit Projektentwicklungen auch unter den bislang üblichen Vorvermietungsquoten von 35 bis 40 Prozent realisiert. Die Investoren zeigen damit wieder eine wachsende Risikobereitschaft.

Umsatzwachstum bleibt bestehen
Eine hohe Anzahl an Flächengesuchen lässt erwarten, dass sich die positive Entwicklung im 2. Halbjahr fortsetzt. Das sehr gute Vorjahresergebnis dürfte am Ende des Jahres übertroffen werden.

Bei der Anmietentscheidung wird zunehmend Wert auf eine gute Lage und Ausstattung sowie die Möglichkeit eines individuellen Umbaus gelegt. Viele Firmen sind bereit, hierfür höhere Mieten zu bezahlen. Flächen mit unterdurchschnittlicher Ausstattung werden seltener Nutzer finden.