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Büromarkt Mainz startet solide ins Jahr

Ein Feuerwerk an Abschlüssen und ein vermietetes Volumen wie im Vorjahr – das hat Seltenheitswert auf dem mit einem Flächenbestand von 1,22 Mio. m² kleinsten unter den von Jones Lang LaSalle untersuchten deutschen Bürovermietungsmärkten. Aber die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt schlägt sich
wacker: mit 6.800 m² ist der 5- und 10-Jahres-Umsatzdurchschnitt der jeweils ersten Quartale 2008 mit rund 3 % übertroffen, die Anzahl der Vermietungen liegt auf dem durchschnittlichen Niveau, das den Markt langfristig charakterisiert.

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Zwei Deals (Deutsche Bahn in den Bonifazius-Türmen mit 1.656 m² und ein Marketingunternehmen mit 1.500m² in Hechtsheim) machten dabei fast die Hälfte des Umsatzes aus. Die meisten Mietverträge sind im Bereich bis 500 m² abgeschlossen worden. Trotz Rückgangs nach wie vor umsatzstärkster Teilmarkt vor Hechtsheim war die Innenstadt, die mit sieben Abschlüssen auf ein vermietetes Volumen von 3.100 m² kam. Die meisten Verträge und das meiste Umsatzvolumen wurden hier ab 7,50 Euro/m²/Monat abgeschlossen. Nach wie vor gilt ein Spitzenwert in der Innenstadt von monatlich 12 Euro/m²; ein darüber liegender Abschluss kann noch nicht als Markt charakterisierend eingestuft werden. Der Druck wird sich allerdings aufgrund nicht vorhandener spekulativer Fertigstellungen bis Ende des Jahres erhöhen und möglicherweise in einem Anstieg niederschlagen. Die gewichtete Durchschnittsmiete für den Gesamtmarkt lag Ende März bei 9,26 Euro, entsprechend einem Plus innerhalb der letzten 12 Monate von 6 %. Angeführt von den Branchen Transport/Verkehr/Lagerhaltung mit Anmietungen zwischen 650 m2 und 1650 m2 sowie Verlagswesen/Medien mit Anmietungen zwischen 130m² und 1.500m² waren acht Branchen am gesamten Umsatzvolumen beteiligt – auf einen Anteil von 72 % kamen dabei allein die beiden genannten. Der Leerstand hat die seit Ende 2002 niedrigste Quote erreicht: 6,1 % entsprechen rund 74.000 m² kurzfristig zur Verfügung stehender Bürofläche. Bei einem Anteil der A-Qualität am Gesamtleerstand von 28 % bleiben die Entwickler vorsichtig. Die für 2009 erwarteten 35.000 m² sind bereits vorvermietet oder für Eigennutzer konzipiert – nur 10.000 m² in zwei Gebäuden in der Innenstadt werden 2009 spekulativ auf den Markt kommen; bei beiden Projekten handelt es sich um Totalsanierungen. Bis Ende des laufenden Jahres wird – bei einem möglichen Umsatz von über 25.000 m² - der Leerstand weiter abgebaut werden können.