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Büromarkt: Leerstände in Berlin, Hamburg und München rückläufig

Nach Angaben des Immobilienberatungsunternehmens CB Richard Ellis sind die Büroimmobilienmärkte des ersten Quartals 2008 in Berlin, Hamburg und München durch sinkende Leerstände und steigende Spitzenmieten, im Vergleich zum korrespondierenden Quartal in 2007, gekennzeichnet.

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Nur Frankfurt am Main weist im Vergleich zum ersten Quartal 2007 eine um 0,2% leicht steigende Leerstandrate von 10,8% auf. Aber auch hier stieg die erzielbare Spitzenmiete im Jahresvergleich deutlich von 34,50 Euro auf 39,00 Euro pro m². Der Büroflächenumsatz erhöhte sich im Vergleich zum entsprechenden Vorjahrszeitraum deutlich um 22,2% auf 97.900 m². Mit 78.800 m² an spekulativen Fertigstellungen innerhalb der kommenden 12 Monate liegt Frankfurt unter den Werten der anderen Städte. Carsten Ape (Bild l.), Head of Agency bei CBRE in der Mainmetropole: „Für die kommenden Quartale erwarten wir eine Fortsetzung des positiven Trends bei der Nachfrage und somit eine Steigerung des Büroflächenumsatzes.“

In Hamburg sank insgesamt der Büroflächenumsatz im ersten Quartal 2008 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 29,6% auf 106.300 m², die Vermietungsleistungen ohne den Eigennutzeranteil nahmen um 32,4% ab. Die Hansestadt weist mit 165.200 m² an spekulativen Fertigstellungen in den kommenden 12 Monaten den zweithöchsten Wert nach München (187.200 m²) der vier, hier zum Vergleich gestellten Immobilienstandorte auf. Das Leerstandsvolumen sank um 2,6% auf aktuell 930.000 m², was einer Leerstandsrate von 7,0% entspricht. Die Spitzenmiete stieg im Vergleich zum ersten Quartal 2007 von 23,00 Euro auf 24,00 Euro. Für die kommenden Quartale wird in der Hansestadt mit leicht steigenden Umsätzen und leicht sinkenden Leerständen gerechnet. Heiko Fischer, Vermietungschef von CB Richard Ellis in Hamburg: „Aufgrund in Aussicht stehender großflächiger Vermietungen und erfreulichem Neuanfragevolumen erwarten wir für das Gesamtjahr eine Umsatzleistung von 480.000 bis 500.000 m².“

München weist mit rund 18,16 Mio. m² den größten Bestand an Büroflächen auf. In der bayerischen Landeshauptstadt übertraf der im ersten Quartal 2008 registrierte Büroflächenumsatz mit 229.200 m² das Niveau des Vorjahres um 17,7% und war damit der höchste Umsatz seit 2000. Die Spitzenmiete stieg im Vergleichszeitraum von 30,50 Euro auf 31,50 Euro. Nach wie vor sind besonders Flächen in der Innenstadt gefragt. Rainer Knapek, Chef des CBRE-Vermietungsteams in der bayerischen Landesmetropole: „Da die Nachfrage im ersten Quartal 2008 ein hohes Niveau erreicht hat, rechnen wir mit einem guten zweiten und dritten Quartal dieses Jahr. Als Jahresumsatzleistung erwarten wir ein Ergebnis von ca. 780.000 bis 800.000 m² insgesamt, also etwas unter dem Vorjahresniveau.“

Der Berliner Büromarkt wies im ersten Quartal dieses Jahres einen Umsatz von rund 79.800 m² Bürofläche auf und sank damit im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 21,4%. Die Leerstandsrate reduzierte sich um 3,6% und sank damit auf eine Quote von 9,3% in den ersten drei Monaten 2008. Die Spitzenmiete stieg gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum von 21,00 Euro auf 22,00 Euro. Matthias Hauff, Head of Agency von CBRE in Berlin: „Für die kommenden neun Monate rechnen wir aufgrund anstehender größerer Anmietungen wieder mit anziehenden Vermietungsumsätzen in den guten Bürolagen Berlins. Dies wird insbesondere die hervorragenden Häuser im Bestand und in Teilen auch Projekte betreffen. Die Spitzenmieten der AAA-Teilmärkte dürften dabei jedoch stabil bleiben. Nicht profitieren werden weiterhin die C-Lagen des Berliner Büroflächenmarktes, wo mit steigenden Leerständen rechnen, und Objekte mit einer nicht mehr zeitgemäßen Ausstattung. Insbesondere die Umzüge in die guten City-Lagen oder und in qualitativ verbesserte Gebäude, werden in diesem Segment zu merklich steigenden Leerständen und dem damit verbundenen negativem Preisdruck führen.“