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Büromarkt Hamburg: Erfreulicher Jahresauftakt

Die Dynamik in Hamburg ist gut. Dies zeigen auch die Zahlen für den Bürovermietungsmarkt der nördlichsten Immobilienhochburg Deutschlands. Mit 150 registrierten Mietvertragsabschlüssen – der größte wurde durch die Cognos AG mit rund 4.800 m² getätigt – und einem Umsatzvolumen von 115.000 m² gelang zum fünften Mal in Folge ein Jahresauftakt über 100.000 m². Gerade nach dem Hype im vergangenen Jahr eine Konstanz, die sich sehen lassen kann. Zwar kam es noch nicht zu Abschlüssen jenseits der 10.000 m² und 20.000 m², die bereits im 1. Quartal 2007 die Vorlage für das Allzeithoch lieferten. Allerdings zeigen sowohl der 5-Jahres- als auch der 10-Jahresduchschnitt ein Plus von jeweils 5 %.

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Über die Hälfte aller Anmietungen lag unter 500 m². Auffällig im Jahresvergleich ist eine Verdreifachung in der Kategorie zwischen 2.500 und 5.000 m². Auf Basis fortgeschrittener Verhandlungen sowie Anfragen für großflächige Vermietungen – auch über 10.000 m² – könnte ein Jahresumsatzvolumen von leicht über 500.000 m² erreicht werden – deutlich über dem Durchschnitt der letzten fünf Jahre.

Mit 27 % (ca. 31.000 m²) des Umsatzvolumens sind in der Innenstadt die meisten Flächen angemietet worden – zum Großteil zu Mietpreisen zwischen monatlich 10,00 und 15,00 Euro/m². Eppendorf/Harvestehude-Rotherbaum konnte sich aufgrund von drei Vertragsabschlüssen über 2.400 m² um vier Positionen auf Platz 2 verbessern. Die City-Süd (Kernbereich) kam auf einen Umsatzanteil von 12 % und somit den dritten Platz. Insgesamt zeigt sich, dass Mieter A-Flächen bevorzugen: Über 60 % der angemieteten Flächen sind von erstklassiger Qualität.

Vier von 16 Branchen (unternehmensbezogene Dienstleistungen mit den meisten Mietverträgen und dem höchsten Anteil am Flächenvolumen, Ausbildung-Gesundheit-Soziales, Industrie sowie EDV) teilen die Hälfte des Umsatzkuchens unter sich auf. Neun Branchen kommen auf drei Viertel des Umsatzes, ein Spiegelbild des robusten Hamburger Branchenmix’.

Die Fertigstellungen von neuen und revitalisierten Büroobjekten liegen für das Gesamtjahr bei rund 200.000 m² (20.000 m² im 1. Quartal) und damit im Mittel der vergangenen fünf Jahre. Dass der Hamburger Markt solche Volumina verkraftet, zeigt nicht zuletzt auch die in diesem Zeitraum niedrigste Leerstandsquote unter den fünf deutschen Immobilienhochburgen. Ende März liegt sie bei 7,1 %. Die meisten Flächen werden in der Innenstadt und der HafenCity gebaut – letztere verantwortlich auch für einen Großteil der Projekte, die ab 2009 auf den Markt kommen; dazu gehört u.a. auch der erste Bauabschnitt des Überseequartiers.

Die Spitzenmiete notiert unverändert zum Vorquartal und wird in der Innenstadt mit 23,00 Euro/m²/Monat erzielt. Flächen mit besonderen Lage- und Ausstattungsmerkmalen können darüber liegen. Hält die Marktdynamik an, wird die Spitzenmiete bis Jahresende um einen Euro zulegen.